Seniorensprecher Hermes sollte sich endlich originären Aufgaben stellen

(Jülich/Krefeld, 05. Januar 2017) Wenn dem Betreiber eines angeblich sehr stark frequentierten Internet-Portals in der Senioren-Leichtathletik zur Unterhaltung seiner wahnsinnig großen Leserschaft nichts mehr einfällt, dann geht er über die Dörfer. Er analysiert als Mehrteiler die us-amerikanische Mastersszene (wie spannend), er veröffentlicht in englischer Sprache die Welt-Senioren-Leichtathleten 2016 (bei ihm 2106), da er wohl mutmaßt, dass es auch die Preisträger aus den USA und Australien wahrnehmen (was soll das?), und er verfasst einen geschlagenen Monat vor dem 28.Seniorensportfest vom LAC Quelle Fürth (04.Februar) eine Vorschau, sieht bereits drei neue deutsche Rekorde unter dem Hallendach aufziehen. Bleibt zu hoffen, dass sich die apostrophierten beiden Damen zwischenzeitlich keinen Erkältungsvirus einfangen oder sich die Muskeln an ihren wohlgeformten Beinen zerren. Währenddessen sind ihm die Offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften am 15.Januar 2017 in Düsseldorf bis zur Online-Stellung dieses Beitrages um 0:00 Uhr keine winzige Zeile wert.

Keinerlei Gespür für Themen oder zu feige, sie anzupacken

So geschehen und gesehen auf der Verharmlosungs-, Abkupferungs- und Verlinkungsnetzseite von Senioren(miss)versteher Alfred Hermes (*1946) aus Jülich im Rheinland, dem einstmals erfolgreichen Mittelstreckler des Pulheimer SC. Dabei liegen die Themen für den gewählten Interessenvertreter und Sprecher der Ü30-Generation wie ein ausgebreiteter Teppich vor ihm. Doch: Was unternimmt er selber in der strittigen Abschaffung des Ausländerstartrechts bei Deutschen Senioren-Meisterschaften, statt allein dem davon betroffenen Peruaner Valesco (ein freilich lobenswertes) Audotorium zu bieten? Nichts! Was macht er in der längst überfälligen Gleichbehandlung der Senioren/innen bei Jahresbestenlisten im Online-Verfahren, statt sie erst Monate später als Papier-Version gegen Bares von 17 Euro gegebenenfalls zu erwerben (klar, er bekommt ein Beleg-Exemplar kostenfrei)? Fehlanzeige! Wo ist sein Einsatz dafür, eine wahrhaftige, repräsentative Wahl (wie übrigens in allen anderen Klassen) zum/zur deutschen Senioren-Leichtathleten/in des Jahres anzustreben, anstatt dass diese höchste ideelle Auszeichnung von einem lediglich zehnköpfigen Gremium bestimmt wird und mithin zum Glücksspiel verkommt (die teilweise abstrusen Ergebnisse der Vergangenheit sind hinlänglich bekannt)? Erneut Fehlanzeige! Wo ist sein Engagement für die Fraktion Stoß/Wurf, dass endlich national die Regel umgesetzt wird, was international – unter seiner Anwesenheit bei der Generalversammlung der WMA im Oktober 2013 in Porto Alegre) – schon ab 01.Januar 2014 (!) in Kraft getreten ist: Der einheitliche Höchstdurchmesser von 130mm bei den Kugeln für alle männlichen Alersklassen. Wieder Fehlanzeige! Absolut verrückt in diesem Zusammenhang, dass die 3-Kilo-Kugel ab M80 hierzulande maximal 120mm betragen darf, die „Vierer“ bei der M70/75 hingegen nur 110mm. Salopp formuliert meschugge.

Überall „lieb Kind“ sein zu wollen schließt sich in der Funktion aus
 
Die Liste der Beispiele ließe sich beinahe beliebig fortsetzen, bei denen er in Untätigkeit verharrte. Hermes, „der Götterbote“, der gerne mit jedem „lieb Kind“ ist/wäre, was sich in seiner Funktion automatisch ausschließt, sollte sich entweder auf seine originären Aufgaben besinnen oder den Büttel endlich hinschmeißen und sich beim Diplomatischen Korps bewerben. Das gilt auch für sein weibliches Pendant Lidia Zentner von Gazelle Pforzheim, die von Beginn an nicht zu mehr getaugt hat als zur schmückenden Quotenfrau. Nicht sehr charmant, aber leider eine Tatsache.