Universiade: Katrin Klaas unter den Sponsoren von Sina Mai Holthuijsen

(London/Taipeh/Erkelenz/Krefeld, 07. August 2017, 17 Uhr) Ordentlich virtuellen Dampf ließ gestern Abend Hürdensprinter Mathias Bühler nach dem Halbfinale der WM in London ab. Dazu nutzte er in einer Art Wut-Rede das „Flash-Interview“ in der Mixed-Zone beim sichtlich verdutzten ZDF-Moderator Norbert König, ein alter, mit allen Wassern gewaschener Fahrensmann, als Benutzeroberfläche. Der gerade (erwartungsgemäß) Ausgeschiedene beklagte die mangelnde Spitzensportförderung von Kaderathleten in der Bundesrepublik. Als er bereits abdrehte und seine Tirade beendet zu haben schien, schickte er noch hinterher, dass sich manche nicht einmal die monatliche Miete leisten könn(t)en. Rumms – das saß und schwappte in den analogen und digitalen Blätterwald bis zu Focus-Online. Toll, dass auch mal jemand außer dem „bösen Jungen“ Robert Harting Klartext geredet hat.

Kein typisch deutsches Manko und Problem

Nun glaube allerdings ja keine/r, es handele sich um ein spezifisches Manko und Problem in der Bundesrepublik. Die national für Unitas Sittard (NL) und den SC Bayer 05 Uerdingen sowie international für die Niederlande startende talentierte deutsch-niederländische Hammerwerferin Sina Mai Holthuijsen (*1996) aus Erkelenz bei Mönchengladbach bekommt keinen müden Cent Zuschuss für ihre beabsichtigte Teilnahme an der Universiade (Studenten-Weltmeisterschaften) vom 19. bis 30. August 2017 in Taipéh (Taiwan). Das Unternehmen mit Flug und allen Nebengeräuschen ohne Taschengeld kostet rund 1.500 Euro. Dabei ist das von Air China netterweise mit 40 Prozent rabattierte Ticket schon ein- respektive abgerechnet. Woher soll die dem niederländischen  Nationalkader angehörende 21-jährige Studentin für Internationales Marketing in Venlo (NL) das nehmen und nicht stehlen? Schließlich steht nicht überall ein begütertes Elternhaus dahinter, das neben all dem anderen Aufwand einen solch erklecklichen Betrag mal eben aus der Portokasse finanzieren kann.

Not macht bekanntlich erfinderisch

Aber Not macht bekanntlich erfinderisch, und die bildhübsche Tochter der deutschen Mutter Christa und des niederländischen Vaters Peter (daher die doppelte Staatsbürgerschaft) studiert nicht von ungefähr Marketing. Sie suchte und fand über die Unterstützer-Plattform „Fairplaid“ private Sponsoren. Sobald ein Betrag von 900 Euro zusammenkommt, wird dieselbe Summe von Geldgebern dritter Seite dieses „Crowfunding“-Projekts hinzugeschossen. Bereits nach drei Tagen war der Mindestbeitrag beisammen, inzwischen sind es vor dem heutigen Ablauf (20 Uhr) 41 Unterstützer mit einem Gesamtbetrag von 1.410 Euro. Darunter befindet sich die hammerwerfende WM-Starterin Katrin Klaas, im Finale der besten Zwölf  heute ab 20 Uhr, und – Ehrensache – LAMPIS, namentlich der Verfasser dieser Zeilen, aus alter, freundschaftlicher Verbundenheit zu Peter Holthuijsen und seinen beiden Mädels.
Wer sich ebenfalls be- und gerufen fühlt, der hat noch die Gelegenheit. Denn das teure Leben einer studierenden Spitzensportlerin, in dem Falle jeweils amtierende niederländische Vizemeisterin bei den Frauen und hier zu Lande der U23 mit einer Bestleistung von 62,38m, geht nach der Universiade weiter. Das große Ziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

DLV missachtet verbriefte Rechte ordentlicher deutscher Gesetzgebung

(Fürth/Darmstadt/Kevelaer/Krefeld, 25.Juli 2017) Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Bundesaußenminister Sigmar Gabriel und dem DLV in Darmstadt? Das wird noch deutlich! Hier der Auszug aus einem Offenen Brief von ihm an alle türkischstämmigen Menschen in Deutschland: „Sie, die türkischstämmigen Menschen in Deutschland, gehören zu uns – ob mit oder ohne deutschen Pass", erklärte der SPD-Politiker in einem auf Deutsch und Türkisch verbreiteten Schreiben. Für die hohe Politik in Deutschland gehören also andersstämmige Menschen, ob mit oder ohne deutschen Pass, zu uns. Derweil verweigert der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt einem „deutschen Staatsbürger nach dem Abstammungsprinzip“ die Zugehörigkeit zu uns.
Nachdem der DLV dieses  Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) mitnichten anerkennt, darf die an 2. Position der DAMM-Rangliste liegende M60-Mannschaft des LAC Quelle Fürth nicht am Finale der mittlerweile so geheißenen Team-DM Anfang September 2017 in Kevelaer teilnehmen. Dafür hat beim LAC in Fürth natürlich niemand Verständnis, dass Gesetze der Bundesrepublik Deutschland, mithin verbriefte Rechte, vom DLV schlichtweg übergangen werden.
Mittlerweile wurden alle Disqualifikationen, ob nun – an sich unzulässige – vier Teilnehmer in einer Disziplin oder Handzeitnahmen im Vorkampf, nach meiner Meinung vollkommen zu Recht wieder zurück genommen. Nur das Qualifikationsergebnis des Vorjahressiegers der M60 wird nicht anerkannt, weil sich der DLV über die ordentliche deutsche Gesetzgebung stellt. Sprinter und Weitspringer Laszlo Müller hat als Enkel eines deutschen Großvaters und Sohn eines deutschen Vaters (die Mutter ist Ungarin) alleine durch die bloße Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Das alles ist im Stammbuch eingetragen. Nur einen deutschen Pass hat er halt nicht beantragt, weil er den während seines inzwischen 20-jährigen Aufenthalts in der Bundesrepublik nie benötigt hat. Und dennoch wird jetzt das Qualifikationsergebnis der kompletten Fürther M60 annulliert und die Mannschaft als einzige vom Endkampf ausgeschlossen.
Das hat der DLV bereits im Jahr 2005 mit der damaligen M50 des LAC gemacht. Seinerzeit war das angeblich disqualifikationswürdige Vergehen der Einsatz eines Athleten der M60 in der M50. Diese schon früher absurde Regelung sollte gemäß Verbandsratsbeschluss gekippt werden, wurde jedoch,  wie so manches andere, schlechterdings vergessen. Aufgrund dieser „schlimmen Verfehlung" wurde vor zwölf Jahren erbarmungslos disqualifiziert.

Verband verstößt reihenweise gegen die eigene Ordnung

Heutzutage verstößt der DLV reihenweise selbst gegen die eigene Deutsche Leichtathletik-Ordnung (DLO). Von den 13 Klubs/Startgemeinschaften die alle vier Athleten eingesetzt hatten, wurden ursprünglich lediglich elf disqualifiziert, laut DLO nicht zulässige Handzeitnahme trotzdem toleriert, allerdings punktemäßig nicht umgerechnet und vieles mehr.
Wie ernst die Absichten und Mitteilungen des Dachverbandes aus dem Hessischen wirklich zu nehmen sind, veranschaulicht die nachfolgende Zusammenfassung von Fehlleistungen innerhalb der letzten sechs Wochen:
1.    DAMM-Rangliste schon einen Monat vor Ablauf des Qualifikationszeitraums als Endstand
       ausgewiesen;
2.    Ergebnisse von M70-Mannschaften in der M40 aufgeführt;
3.    W40-Team aufgenommen, das es überhaupt nicht gibt;
4.    Gruppe 2 Mannschaften bei Gruppe 1 aufgenommen;
5.    Mannschaft mit falscher Punktzahl aufgenommen;
6.    Mehrere Mannschaften doppelt mit zwei Ergebnissen in der Rangliste aufgeführt;
7.    Ergebnisse mit Handzeitnahme ohne Umrechnung auf elektronische Zeitnahme anerkannt;
8.    Bei den mit *) gekennzeichneten Ergebnissen ist die Bestätigung des jeweiligen Landesverbands
       noch ausstehend. Stand: 31.05.2017;
       (Völlig wirre Aussage, da es in der Rangliste kein mit *) gekennzeichnetes Resultat gegeben hat.)
9.    Von 13 Mannschaften die angeblich gegen die DLO verstoßen haben, sind nur elf disqualifiziert
       worden; (Zufallsgenerator? Losverfahren?)
10.  Einige der disqualifizierten Mannschaften hatten auch schon in Vorjahren gegen die gleichen
       Regeln verstoßen wie in diesem Jahr, wurden aber deswegen nicht disqualifiziert, sondern sogar
       Deutscher Meister; (Konsequentes, durchgängiges Handeln sieht anders aus)
11.  Der größte Teil aller Ranglisten-Mannschaften hat gegen DLO-Vorgaben verstoßen, die man zwar
       nicht einhalten kann, die aber auch nicht sanktioniert werden;
12.  Die Ergebnisse vieler Mannschaften  waren nicht innerhalb von drei Tagen beim DLV
       gemeldet; (Auch das führt zu keinerlei Sanktionen gemäß DLO)
13.  In Ausschreibungen zu drei deutschen Seniorenmeisterschaften werden Qualifikationen gefordert,
       die aber dafür überhaupt nicht vorgesehen sind;
14.  Falsche Vereinszuordnung und falsche Leistungen von Athleten in den Besten- und Rekordlisten;
15.  Eine mit Fehlern gespickte Senioren-Berichterstattung auf der Verbandsnetzseite;
16.  Das Staatsangehörigkeitsgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird schlichtweg ignoriert;
17.  Bei Ausschreibungen zu DLV-Meisterschaften ( Erfurt ) wird unter Punkt 3
       „Teilnahmebedingungen" auf einen nicht existenten DLO-Paragrafen verwiesen; 

Rückfragen bei der Wettkampforganisation in Darmstadt wie man mit all den anderen Verstößen gegen die DLO umgeht, werden erst gar nicht beantwortet. Somit ist in aller Deutlichkeit festzustellen, dass die handelnden hauptamtlichen Personen der Geschäftsstelle absolut überfordert sind, ihre Aufgaben auch nur ansatzweise ordnungsgemäß zu bewältigen. Die DLO wird lediglich nach dem Zufallsprinzip angewendet, da ihr Inhalt entweder nicht richtig bekannt ist oder ignoriert wird.

Was nun die Suspendierung des Fürther M60-Teams angeht, bleibt zunächst eine Rechtsanfrage beim Bundesjustizministerium abzuwarten, um gegebenenfalls danach weitere Maßnahmen einzuleiten.

Ungeachtet Aschermittwoch: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Kolumne

Moment mal

(München/Krefeld, 01. März 2017)
Überraschend humorlos wurde die Glosse über den Zeitplan für die Steinstoß-Hallenmeisterschaften des Bayerischen Rasenkraftsport- und Tauziehverbandes (BRTV) von einer Leserin aufgenommen, die gleichzeitig darum bat, man möge ihr doch die dort vorhandenen Verstöße gegen die Rechtschreibregeln explizit aufzeigen. In der LAMPIS-Redaktion gab diese „Forderung“  Anlass zu einer ausgiebigen Diskussion, an deren Ende der Entschluss stand, dem Ansinnen nicht nachzukommen. Herrscht hier doch die Meinung vor, der  Erkenntnisgewinn und damit die Freude seien ungleich größer, wenn der/die interessierte Betrachter/in die Verstöße selber ausfindig macht. Allerdings wollte die Redaktion nicht so weit gehen, einen Preis für das Finden der diversen sprachlichen Verhunzungen auszuloben.
Eine Auszeichnung, zumindest eine Belobigung, verdient hingegen der Deutsche Rasenkraftsport- und Tauziehverband (DRTV) für seine Bestenliste 2017, die er bereits nach den ersten vier Veranstaltungen dieses Jahres veröffentlicht hat. Chapeau!  Dort scheint man in diesem Jahr auch Großes zu planen, ist in der Liste doch vorgesehen  „in jeder Altersklasse, Gewichtsklasse und Disziplin die jeweils 100 Besten“ aufzuführen. Damit wäre Platz für 28.500 Eintragungen, einer Steigerung von circa 540 Prozent gegenüber dem Wettkampfjahr 2016. Da war der Wunsch wohl der Vater des Gedankens. Vielleicht fußt jedoch dieser geradezu überbordende Optimismus ja auf der DRTV-APP, mittels deren Hilfe ein weiterer Schritt ins digitale Zeitalter gewagt wird. Moderne Kommunikationsstrukturen alleine sind allerdings noch kein Garant für eine höhere Akzeptanz. Dazu gehören vielmehr auch zeitnahe Informationen. Daran hat es insbesondere beim Ergebnisdienst bislang öfter gemangelt;  Wettkampfresultate mit einwöchiger Verspätung auf der DRTV-Homepage zu veröffentlichen, ist nicht sonderlich prickelnd und dem Online-Zeitalter bei sich überschlagenden Ereignissen angemessen. 
Gleichzeitig mit der angebotenen APP wurde die analoge DRTV-Verbandszeitschrift an ihrem 30.Geburtstag zu Grabe getragen. Bedauerlich, aber wohl unvermeidlich, denn mit einem zweimonatigen Erscheinungstermin und den ewig gleichen Berichten speziell über bayerische Trainingslehrgänge war der Informationsgehalt am Ende doch sehr überschaubar.
Wer sich für die DRTV-APP interessiert, kann diese über den abgebildeten QR-Code laden.

Schweigende Seniorensprecher ,Alf' Hermes tritt von seinem Amt zurück

(Jülich/Krefeld, 01. April 2017) Mitunter fällt – um in alten und womöglich zukünftigen D-Mark-Zeiten zu schwelgen – der Groschen pfennigweise. Oder eine noch gängigere Plattitüde: Steter Tropfen höhlt den Stein. In diesem konkreten Falle den schweigenden Seniorensprecher Alfred Hermes (*1946) aus der einstigen Reaktor-Gemeine Jülich im Rheinland. Der eine oder andere Tropfen stammt von LAMPIS, der einzig wahren, engagierten Interessen-Vertretung der Ü30-Generation in der einstmals olympischen Kernsportart Leichtathletik. Wie wir aus gemeinhin absolut zuverlässiger Quelle aus dem Dunstkreis des „Götterboten“, die wir aus Gründen des Informanten- und Vertrauensschutzes nicht nennen werden, exklusiv erfahren haben, tritt der 70-jährige Mittel- und Langstreckler des Pulheimer SC von seinem Ehrenamt als – so die offizielle Bezeichnung – Athletensprecher mit sofortiger Wirkung zurück. Obwohl das streng genommen keine Rolle spielt, da man nicht mehr respektive weniger tun kann, als nichts zu tun, steht die zuvor ebenfalls nicht wahrnehmbare „Quotenfrau“ Lidia Zentner aus Pforzheim vorerst auch nominell alleine da.
Auf telefonische Nachfrage teilte uns „Verbandsoberschwester“ Margit Jungmann (Rehlingen) in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Bundesausschuss‘ Senioren mit, dass anlässlich der Senioren-DM 2017 im ostsächsischen Zittau die von „Alf“ Hermes aufgerissene Lücke, die streng genommen keine ist, durch eine Nachwahl der bis dahin auch offiziell vakanten Position geschlossen werden soll. Sofern sich überhaupt ein wirklich geeigneter Kandidat findet.
Aber in dieser Hinsicht kann eigentlich nicht viel falsch gemacht werden. Denn die Messlatte liegt sehr niedrig, sollte leicht übersprungen werden können. Versteht sich peripher, dass wir bei der Entscheidungsfindung herzlich gerne mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und mit unserem gesamten Autoren-Team als absolute Intimkenner der Szene behilflich sind. Ehrensache! Alle etwaigen Versuche, meinen kugelstoßenden Kollegen Axel Hermanns dafür gewinnen zu wollen, muss hier und jetzt schon eine Absage erteilt werden. Er will sich verständlicherweise seine journalistische Unabhängigkeit bewahren
Für die nicht regelmäßigen Leser von LAMPIS weisen wir zum besseren Verständnis auf den in dieser Rubrik Anfang dieses Jahres erschienenen Beitrag zu Hermes hin.

Seniorensprecher Hermes Paradebeispiel für "Mehr Schein als Sein"

Glosse

Neben der Spur

(Jülich/Krefeld, 28. Januar 2017)
Mehr Schein als Sein. Das trifft auf geradezu vorbildliche Weise auf den gewählten Interessen-Vertreter der Senioren-Leichtathleten, Alfred „Alf“ Hermes (*1946) aus Jülich im Rheinland zu. Als insofern öffentliche Person in einem Ehrenamt muss er sich Wohl oder Übel gefallen lassen, dass ihm mit einer gesunden Portion Argwohn auf die angewachsene Festplatte und die Tastaturfinger geschaut wird. Dies auch bei dem Nebenschauplatz, dass er eine Verharmlosungs-, Abkupferungs- und Verlinkungsnetzseite betreibt. Was seine mannigfaltigen Versäumnisse in seiner offiziösen Funktion als Papiertiger ohne Sitz und Stimme angeht, haben wir das häufig genug gebetsmühlenartig zum Schlechten gegeben. Leider erfolglos. Angeblich liest er zur Schonung seines arg strapazierten Nervenkostüms und seines Blutdruckes Lampis nicht. Selbst wenn wir geneigt wären das glauben, was schwerfällt, da er mangels eigener Ideen häufig über die Dörfer geht und gelegentlich auch bei uns thematisch „klaut“, gibt es genug weitere Personen, die ihm in der jeweiligen Sache etwas zu- oder antragen. Aus Gründen des Informanten- und Vertrauensschutzes nennen wir nach gutem journalistischem Brauch selbstverständlich keine uns sehr wohl bekannten Namen. Die Quellen sollen schließlich erhalten bleiben. Wenngleich wir den Verrat hassen, so lieben wir doch die Verräter.

Vernachlässigt seine eigentliche Baustelle

Aber dem auf Gedeih und Verderb nirgendwo anecken wollenden, folglich zum Scheitern verurteilten Diplomaten in kurzen Hosen ist Deutschland, selbst Europa, zu klein. Er macht sich auf seinem Internet-Portal in Geschäftsführung ohne Auftrag in mehrteiligen Beiträgen zum „Sprachrohr“ der Mastersszene in den USA und Afrika. Dabei wäre das Daheim zu beackernde Feld (von wegen Versäumnisse) schier unerschöpflich. Ganz „nebenbei“ schwang er sich zum Tourismus-Beauftragten von eigenen Gnaden der Elfenbeinküste auf, legte dem darob staunenden Volk eine Rundreise mit einem Start bei den Afrika-Meisterschaften der Masters ans Herz und den vermeintlich prall gefüllten Geldbeutel. Fatal und einfältig zugleich, von sich auf andere zu schließen.
Dann hat er noch für den reisewütigen und sehr guten betuchten „Oldie“ mit ganz viel Fernweh, der womöglich erst im Oktober/November 2016 im australischen Perth weilte, die offenen kanadischen Senioren-Hallenmeisterschaften am 11./12.März in Toronto sowie anschließend die Senioren-Weltmeisterschaften unter dem Hallendach vom 19. – 25.März 2017 in Daegu (Süd-Korea) als Quotenknüller in seinem Portfolio. Die naheliegende Senioren-Hallen-DM mit Winterwurf am 04./05.März 2017 in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt ist zwar nicht in seinem Werbeprogramm, ist ja auch nur hier zu Lande, ließe sich jedoch vorher zur Abrundung und Vollendung des Triples zeitlich noch prima einbauen.

Ein Starter-Lehrgang um endlich den Knall zu hören

Und nun haben wir in unserer außerordentlichen Güte und Barmherzigkeit exklusiv für ihn, Hermes, den göttlichsten aller Götterboten, eine exorbitante Empfehlung: Er sollte bei seiner innig geliebten „German Athletics Association“, auch als Deutscher Leichtathletik-Verband bekannt, deren/dessen linientreuer Vasalle (natürlich international im kulturell selbstverleugnenden Germany-Trikot gewandet; siehe oben) der 70-jährige Rheinländer aus der einstigen Reaktorstadt ist, einen Starterlehrgang besuchen. Damit er endlich den Knall hört.
Ob es allerdings die Akustik allein richtet, darf füglich bezweifelt werden. Wäre indes schon mal ein Anfang.