Nichts Genaues weiß man/frau nicht zu künftigen Weltmeisterschaften

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(Rehlingen/Krefeld, 19. Mai 2020) Großes Stühle rücken. Diesmal nicht auf der beliebten Jagd nach Ehrenämtern und Pöstchen, sondern auf dem Sektor verschobener und ausgefallener Titelkämpfe. Auch oder gerade in der Senioren-Leichtathletik. Darüber äußert sich WMA-Präsidentin Margit Jungmann gestern in einer ausführlichen Stellungnahme aus ihrem „Home Office“ in Rehlingen auf der Netzseite des Senioren-Weltverbandes. Müßig, das jetzt alles in deutscher Sprache wiederzukäuen. Zumal es noch unausgegoren ist, noch etlicher Abstimmungen und Beschlüsse bedarf. Möglicherweise hat sich Jungmann in fürsorglicher Absicht auch zu vorschnell aus ihrem heimischen Bürofenster gelehnt und damit gegen die WMA-Satzung verstoßen.
Da nach einer Erhebung des Vereins Deutscher Sprache (VDS) weniger als zehn Prozent der Deutschen die englische Sprache perfekt in Wort und Schrift beherrschen, sich interessierte Leichtathletik-Senioren/innen jedoch den Text in Gänze zu Gemüte führen wollen, empfehlen wir die formidable Übersetzung von www.deepl.com/translator. Einfach die Jungmann'sche Original-Fassung hineinkopieren und entspannt in der Muttersprache lesen.

Ein WM-Zukunftsszenario ohne jede Gewähr

Doug Shaggy Smith, Chef-Organisator der ersatzlos gestrichenen Stadion-WM 2020 in Toronto (Kanada), will es jedoch nach einer Meldung in den (a-)sozialen Medien schon genauer wissen, was er de facto und de jure nicht wissen kann. Er malt in schwarzer Farbe auf rotem Grund folgendes Szenario der künftigen Senioren-Weltmeisterschaften an die imaginäre Wand seiner Facebook-Gruppe „Shaggy’s World Masters Forum“:
2021 Stadion Tampere/Finnland (dafür müsste die EM weichen), 2022 Halle Edmonton/Kanada, 2023 Stadion Göteborg/Schweden, 2024 Halle Spokane/USA, 2025 Stadion Daegu/Korea.
Eh eingedenk des derzeit weltweiten Corona-Ausnahmezustandes in teilweise endlos weiter Ferne liegender, momentan nicht vorhersehbarer Zukunftsmusik. Warten wir es also in gebotener und angemessener Ruhe ab. Schließlich muss auch nicht jedem Furz hinterher geschnüffelt werden, den irgendwer irgendwo lässt. Was wir in diesem Falle spaßeshalber zur Erbauung unserer geschätzten Leserschaft und Kaffeesatzleserei ob der allgemeinen Nachrichtenverknappung doch gemacht haben.