"Was?" - "Das hilft?": Omas Hausrezepte auf dem Prüfstand

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(Maria Himmelfahrt, Krefeld, 15. August 2019) Es gibt einige Unpässlichkeiten, die vermutlich jede/r schon einmal gehabt hat, weswegen nicht gleich der Arzt oder Apotheker des Vertrauens konsultiert wird. Da ist erst mal der Griff ins Buchregal nach „Omas Hausrezepte“ ein probates Mittel. Nicht alle sind indes wirklich verlässlich, entspringen zum Teil dem Bereich von Mythen und (Hören-)Sagen. Die Gesundheitskasse AOK, bei der Kugelstoß-Ass Andy Dittmar aus Gotha Marketingleiter in Thüringen ist, hat in einem Expertencheck unter dem Arbeitstitel Was? - Das hilft?“ ein paar populäre Irrtümer auf den Prüfstand gestellt.
Gerade für unser Leserschaft von besonderem Interesse die vermeintliche Erkenntnis „Wer Muskelkater hat, soll Sport treiben.“ Stimmt sogar bedingt, wenn er von sehr leichter Natur ist. Dann hilft dosiertes Ausdauertraining, ohne die betroffenen Muskeln erneut zu überlasten. Ansonsten würden ernsthaftere Verletzungen riskiert. Empfehlenswert ist auch noch sanftes Stretching. Schmerzmittel beschleunigen dagegen die Erholung nicht. Denn ein mehr oder weniger ausgeprägter Muskelkater ist nichts anderes als kleine Faserrisse, die unter Zuhilfenahme der genannten Tipps schlicht abheilen müssen.