Sanierungsarbeiten im Stadion Caorle wurden inzwischen begonnen



(Jesolo/Caorle/Eraclea/Krefeld, 07. Juni 2019)
Allmählich wächst es sich zur unendlichen Geschichte aus. Und um gleich jeglichen Unterstellungen vorzubeugen: Es geht uns nicht um Panikmache, sondern gemäß unserem selbst gewählten Credo schlicht darum, Unzulänglichkeiten im Interesse der Sache und vor allen Dingen als Sprachrohr der Aktiven aufzuzeigen. Deshalb sei der guten Ordnung und Fairness halber erwähnt, dass bei der mindestens zwei Jahre lang brach liegenden Stadion-Ruine in Caorle an der Adriaküste, einem der drei Austragungsorte der Senioren-EM im September 2019 (vergessen wir in diesem Zusammenhang ein für alle Mal Venedig), zwischenzeitlich die Sanierungsarbeiten aufgenommen worden sind. Nicht gerade mit jede Menge Einsatz von Maschinenmaterial und Mensch, aber immerhin. Dies wusste der frühere Präsident der Swiss-Masters, Pino Pilotto aus Luzern, dem Verfasser dieses Beitrages via Mail in Wort und Bild (siehe oben) zu berichten. Dank dafür!

Komplettsanierung in drei Monaten würde an Zauberei grenzen

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Folglich wollen wir unseren EU-Partnern aus Italien nicht gleich unterstellen, sie würden so langsam agieren wie unsere (Ver-)Planer beim Bau der Elbphilharmonie in Hamburg oder dem Flughafen in Berlin. Doch da sie nicht gerade als schnelle Eingreiftruppe Bekannt- und Berühmtheit erlangt haben, müssten sie jetzt schon ein bisschen zaubern, wenn sie diesen Gewaltakt in den verbleibenden drei Monaten stemmen wollen. Lediglich mal so zum Vergleich, benötigt das renommierte deutsche Unternehmen STRABAG Sportstättenbau für die Komplettsanierung eines Leichtathletik-Stadions, wie im italienischen Falle, etwa ein Dreivierteljahr.
Es bleiben also ganz ohne Schwarzmalerei erhebliche Zweifel, das in einem picobello Zustand in einem Drittel der Zeit bewerkstelligen zu können. Wollen schon, müssen auch. Wobei ich mich aus oben genannten Gründen liebend gerne eines Besseren belehren lassen würde. Großes Ehrenwort!