Nikolaus: Ein Gedenktag mit landsmännisch vielen Sitten und Gebräuchen

Kolumne

Moment mal

(Krefeld, Nikolaustag, 06. Dezember 2018)
Wem es womöglich entgangen wäre, der schaue nach links auf die Fettschrift. Heute ist Nikolaustag. Er geht auf den Heiligen Nikolaus von Myra zurück, der am 15.März 270 geboren wurde und am 06.Dezember 343 nach Christus verstarb. Deshalb wird ihm zu Ehren dieser Gedenktag gefeiert. Dazu gibt es landsmännisch allerlei Sitten und Gebräuche. Eine davon, am Vorabend einen Stiefel oder Schuh ‘rauszustellen, der dann am nächsten Morgen im Idealfalle (so man(n)/frau/kind denn lieb war) mit kleinen Geschenken, bevorzugt Süßigkeiten, gefüllt ist. Ein Teller mit Leckereien auf dem Frühstückstisch tut‘s natürlich auch.
Bei unseren westlichen Nachbarn Niederlande und Belgien heißt dieser einstige Feiertag „Sinterklaas“, der den Zwarten (steht für schwarz; dunkelhäutig) Piet in seinem Schlepp hat. Die Niederländer, die nicht zugleich alle Holländer sind (nur zwei von zwölf Provinzen), begehen diesen traditionsreichen Tag bereits seit dem 15. Jahrhundert allerdings schon am 05.Dezember.
Wer hier zu Lande Klaus, die Kurzform von Nikolaus, heißt, der hat beim Namenstag die Qual der Wahl zwischen dem 25.September und just dem heutigen 06.Dezember. Wie es die ehedem respektive immer noch erfolgreichen Senioren-Leichtathleten Klaus Albers (*1940) aus Bremerhaven, Klaus Liedtke (*1941) aus Lünen und Klaus Kynast (*1949) aus Hagen damit halten, ist zumindest bei uns nicht verbrieft.
Trotzdem ihnen und allen anderen einen schönen Nikolaustag mit oder ohne süßem Naschwerk!