Phoenixe wollen den DRTV via DOSB in "Zwanghaftung" nehmen lassen

(Mutterstadt/Frankfurt/Waiblingen/Krefeld, 19. August 2018) Rechtsbeugung wohin das Auge sieht und das Ohr hört. Da wird gegen das Betriebsverfassungsgesetz verstoßen und die Bildung eines ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl vorgeschriebenen Betriebsrats verhindert. Aber auch im Sport werden die Rechte von Vereinen und deren Mitglieder nonchalant mit Füßen getreten. Die Absicht erkennt man sehr wohl und ist entsprechend verstimmt. Der Bundesfachausschuss Rasenkraftsport im Deutschen Rasenkraftsport- und Tauziehverband (DRTV) mit Sitz in Waiblingen leistet sich den ausgesrprochen zweifelhaften Luxus, keinen Rechtsausschuss zu unterhalten. Bei strittigen Angelegenheiten, die immer wieder mal auch in einem vergleichsweise kleinen Verbund wie diesem auftreten können, wird von irgendwem nach Gutdünken entschieden (siehe unsere Kolumne vom 04.August 2018 im Fenster Flurfunk).
Da haben die altvorderen, unbelehrbaren „Betonköppe“ um den Vorsitzenden Reinhard Weiß-Motz (Spitzname „Motzki“) allerdings mit Zitronen gehandelt. Nämlich in Gestalt von Geschäftsführer Gerhard Zachrau (im Bild) vom RKS Phoenix Mutterstadt, einem Zwei-Sparten-Verein mit Rasenkraftsport (RKS) und Leichtathletik. Schon ehedem von Berufs wegen hat der Polizei-Hauptkommissar a.D. ein ausgeprägtes Rechtsempfinden. Der 69-jährige Wurf-Allrounder und rühriger Chef-Organisator von jährlich vielen Veranstaltungen in beiden Bereichen machte nunmehr gaaanz lange Nägel mit ebensolchen dicken Köpfen. Er stellte vorgestern den schriftlichen Antrag beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Frankfurt, den DRTV zu zwingen, einen Rechtsausschuss zu installieren.
Fortsetzung folgt, LAMPIS bleibt selbstverständlich zeitnah am Thema dran.