Lothar Huchthausen nahe seinem deutschen Rekord im Wurf-Fünfkampf

(Zella-MehlisKrefeld, 05. August 2018) Es geht schon wieder los, das darf doch wohl nicht wahr sein? Doch ist es, das mittlerweile handelsübliche SELTEC-Durcheinander in der Online-Ergebnisliste vom gestrigen ersten Tag der Deutschen Senioren-Meisterschaften im Wurf-Fünfkampf in der Arena „Schöne Aussicht“ in Zella-Mehlis (Thüringen). Als neue Variante der nicht enden wollenden Unzulänglichkeiten stimmt in der Dachleiste immer dann die Anzahl der Teilnehmer/innen nicht, wenn weniger antraten, als gemeldet waren. Gleich angefangen bei der W35, wo zwei stehen, Wilma Jansen aus Köln jedoch mit 3.478 Punkten konkurrenzlos einsame Meisterin dieses Vielseitigkeitswettbewerbes wurde. Nicht alle beherrschen ihn, wie die riesigen Diskrepanzen bei größeren Starterfeldern zwischen dem Erst- und Letztplatzierten belegen. Paradebeispiel M80. Den Sieger und das Schlusslicht trennen 2.692 Punkte oder „Lichtjahre“. Diese Erkenntnis ist allerdings nicht neu und kann alle Jahre wieder als Platte abgespielt werden.

Ein Quintett über der 4.000-Punkte-Marke

Auch, dass es mal wieder die üblichen Verdächtigen waren, die die begehrte 4.000-Punkte-Grenze knackten. Das ist freilich und offenbar bei den oberen Altersklassen ein wenig leichter. Ein Quintett war es. Im Einzelnen: Eva Nohl aus Langenzenn mit 4.624, Ute Mackenroth (beide W70) aus Bebra mit 4.083, Ingrid Holzknecht (W75) aus Elmshorn mit 4.345, Lothar Huchthausen von der LG Altmark mit 4.846 recht nach an seinem drei Jahre alten deutschen Rekord (4,939) und Herbert Raml (beide M80) aus Unterhaching mit 4.523 Punkten. Kuriosum am Rande: Wenngleich in den hinteren Regionen, gab es in der M40 nach fünf Disziplinen oder sehr unterschiedlichen 108,36 zu 104,34 Weitenmetern zwei punktgleiche Siebente. Der Sechste hat mal gerade zwei Zähler mehr.