Eine Preziose unter den Ehrenamtsinhabern wird heute 75 Jahre

(Grevenbroich/Krefeld, 16. Mai 2018)  Zugegeben – für unsere langjährigen Stammbesucher ist dieser Spruch nicht neu, haben wir dieses rhetorische Attribut schon zweimal vergeben. Aber auf sie trifft es eben auch zu: Wenn es sie nicht geben würde, müsste sie glatt erfunden werden. Gehen wir noch einen Schritt weiter: Sie gehört nicht nur nach der ein wenig voreingenommenen Meinung des Chronisten unter Artenschutz gestellt. Und dafür kommen speziell in der (Senioren-)Leichtathletik) nur sehr wenige Ehrenamtsinhaber in hochkarätigen Positionen in Frage, die völlig unprätentiös und uneitel aus der Liebe, Hingabe und Leidenschaft zur sowie für die Sache ihre Aufgaben wahrnehmen. Genau genommen müssen sie hier zu Lande mit der Lupe gesucht werden. Gemeint ist Gisela Stecher aus dem Grevenbroicher Ortsteil Allrath. Und warum das gerade jetzt? Die gebürtige Düsseldorferin erblickte just heute vor 75 Jahren während der Wirren des zweiten Weltkrieges das damals häufig flackernde Licht der Welt, feiert folglich einen eckigen runden Geburtstag!

Eine Art medialer Ritterschlag der Rheinischen Post

Es ist auf dieser Netzseite bis hin zu einer angemessen ausführlichen Laudatio zu ihrem Siebzigsten, den übrigens der DLV schmählich „übersah“, schon so viel Positives über sie geschrieben worden, dass es sich zwangsläufig um einen zweiten Aufguss handeln würde. Freilich sei noch erwähnt, dass sich die Inhaberin der NRW-Sportplakette, die höchste Auszeichnung des einwohnermäßig größten Bundeslandes auf diesem Sektor, auf leisen Sohlen aus ihren Ämtern zurückzieht. Diese der DLV-Leiterin Wettkampforganisation Senioren und Sprecherin der 20 Landes-Seniorenwarte hat sie zum großen Schrecken vieler bereits abgegeben (insbesondere in Kenntnis des dilettantischen Nachfolgers). Aber als Nordrhein-Seniorenwartin bleibt sie uns allen vorerst erhalten. Da kann sie bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften vom 29. Juni bis 01.Juli 2018 im Rheydter Grenzlandstadion in Mönchengladbach als Veranstaltungsleiterin noch einmal den reichen Fundus ihrer Organisationskunst in die Waagschale werfen. Als „Der gute Geist der Senioren-Leichtathletik“, wie sie die angesehene und meist zitierte deutsche Tageszeitung „Rheinische Post“ im Vorjahr in einer großen Geschichte völlig zu Recht betitelte. Eine Art medialer Ritterschlag.
Bleibt noch von dieser Welle und an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch zum Ehrentag, liebe Gisela!