Kaschke hat als "Erdogan für Arme" freie Meinungsäußerung abgeschafft

Kommentar

Unter uns gesagt

(Freudenstadt/Krefeld, 20. April 2017)
Nachtigall, ick hör dir trapsen. Diesmal jedoch nicht im Grunewald in Berlin, sondern im Schwarzwald, dem Wohnsitz des narzisstischen EMA-Präsidenten Kurt Kaschke aus Freudenstadt am Kniebis. Der omnipräsente „Präses“ betätigt sich neuerdings als "Erdogan für Arme", hat ganz offensichtlich das verbriefte Grundrecht auf freie Meinungsäußerung abgeschafft. Zumindest was die offizielle Seite der kontinentalen Senioren-Dachorganisation European Masters Athletics (EMA) auf Facebook anbelangt. Da hat er drei Beiträge mit ihn belastendem, komprimittierendem Beweismaterial gelöscht (von uns vorsorglich durch „Screenshots“ gesichert). Darunter der skandalöse Knebelvertrag zwischen ihm und dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) sowie eine manipulierte Anwesenheitsliste (es fehlen vier Finnen, die jedoch allesamt anwesend waren) von der Generalversammlung der EMA am 31.März 2016 in Ancona (Italien).
Dazu passt ins trübe, düstere Bild, dass Kaschke vor geraumer Zeit von seinem Netzwerk-Administrator Hans-Peter Skala (Ratingen) alle „News“ vom 02.April bis 31.Dezember 2016 aus dem Internet-Portal des Dachverbandes hat entfernen lassen. Spuren verwischen, könnte es im Klartext genannt werden. Und schlussendlich wurde die bislang offene Gruppe auf Facebook in eine geschlossene umgewandelt, um sich missliebige Personen und deren Kommentare vom Hals zu halten.
Aber glücklicherweise gibt es im „Gesichtsbuch“ in Privatinitiative der englischen Mastersathletin Lesley Richardson die Seite „EMA Friends“. Und die eiserne Lady aus Great Britain ist nicht gar so zimperlich. Natürlich duldet auch sie keine verunglimpfenden, ehrverletzenden Beiträge. Aber als neutrale Anlaufstelle und Quelle darf bei ihr die Wahrheit unzensiert mit Ross und Reiter schon zum Ausdruck gebracht werden. Ob es Kaschke nun gefällt oder nicht. Uns kann er als eine von mir als Sportjournalisten betriebene Art Online-Zeitung erst recht keinen Maulkorb verpassen.
Wer es jetzt immer noch nicht begriffen hat, dass der Reise- und Sonnenkönig aus dem schwarzen Walde als Führungsperson eines 51 Nationen angeschlossenen Fachverbandes untragbar ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Was freilich nicht heißt, dass wir in diesem Zusammenhang unsere missionarische, investigative Arbeit einstellen.
Redaktioneller Hinweis: Damit nicht wir auch noch vom Bannstrahl von "Kuddel-Muddel" getroffen werden und er uns womöglich der Verletzung von Urheberrechten bezichtigt, haben wir ein uns zugespieltes, honorarfreies Foto einer Privatperson von ihm veröffentlicht, das seine Rückansicht zeigt.