Knebelpakt von Kurt Kaschke mit dem DLV schwappte bis in die USA

(San Diego/Darmstadt/Lausanne/Krefeld, 13. April 2017) Nun wird er sie nicht mehr los, die bösen Geister, die er rief. Gemeint ist der umstrittene EMA-Präsident Kurt Kaschke (im Bild) aus Freudenstadt, der vor seiner Wahl als Nachfolger von Dieter Massin (Ahlen) im August 2012 einen unheilvollen „Knebel- und Nebelpakt“ mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), namentlich Präsident Clemens Prokop, geschlossen hat, stets zum Wohle des DLV zu handeln. Verkürzt wiedergegeben. Der vollständige Wortlaut dieser Verpflichtungserklärung ist unter diesem Link einzusehen.
Doch nun wird es noch pikanter und interessanter. Dieses ominöse Papier fand  in unserer immer näher zusammenrückenden digitalisierten Welt den Weg in die USA auf die Netzseite masterstrack von Ken Stone. Daneben mit seiner Recherche und seinem Kommentar versehen in englischer Sprache nachzulesen. Obwohl schon veröffentlicht, womit ich absolut nichts zu tun habe (wobei das auch egal wäre; schließlich bin ich als Freier Sportjournalist niemandem außer mir selber verantwortlich), erhielt ich diese Nacht um 3:51 Uhr MESZ eine Mail-Anfrage meines amerikanischen Kollegen Stone (= Stein), fürwahr ein harter Brocken, ob mir dieses Pamphlet bekannt sei und Näheres dazu ausführen könne. Kann ich selbstverständlich, mache ich auch.
Aber das ist noch nicht das Pikante und Interessante an dieser unseligen Geschichte, in die auch die Bundesausschuss-Vorsitzender und spätere WMA-Vizepräsidentin Margit Jungmann (Rehlingen) eingeweiht gewesen sein soll. Vielmehr, dass K.K. aus F. vor der von ihm beabsichtigten Wiederwahl bei der EMA-Generalversammlung am 30.Juli 2017 im Rahmen der Stadion-EM in Aarhus (Dänemark) auch international durch den Kakao gezogen wird. Denn die Delegierten aus den meisten europäischen Ländern sind des Englischen mächtiger als der deutschen Sprache. Und masterstrack erreicht insofern weitaus mehr Besucher, die sich über die Welt der Leichtathletik-Senioren (Masters) informieren.
Geschieht ihm recht, dem Kaschke. Bekanntlich, in Anlehnung an Stone, höhlt nun mal steter Tropfen den Stein. Er kann allerdings auch zum heißen Stein mutieren, an dem sich noch so manche gehörig die Finger verbrennen könn(t)en. Ganz nebenbei dürfen wir alle miteinander gespannt sein wie der schweigende Seniorensprecher Alfred Hermes darauf reagiert, der mit seiner Verharmlosungsnetzseite quasi die deutsche Filiale von masterstrack unterhält, alles Mögliche und Unmögliche von dort abkupfert. Mein Tipp: "Nothing!".