Bei dem ers(p)onnenen Rückritt war der Wunsch Vater des Gedankens

(Assafora/Krefeld, 02. April 2020) Mitunter ist der Wunsch der Vater des Gedankens. Wobei ich mich ganz persönlich als Sportjournalist nicht beschweren und er mir eben ruhig noch erhalten bleiben kann. Schließlich liefert er mir seit seiner Stabübernahme (im Bild) von seinem Amtsvorgänger Dieter Massin im August 2012 anlässlich der Senioren-Europameisterschaften im sächsischen Drei-Länder-Eck Zittau quasi in Endlosschleife immer wieder mal Schreibstoff. Denn die von DM (könnte auch für Deutscher Meister stehen) hinterlassenen Fußstaben erwiesen sich geradezu erwartungsgemäß als ein paar Nummern zu groß für ihn, hat er das Lebenswerk" von Massin mit Grandezza an die Wand gefahren. Im Rückblick betrachtet war das einzige was die beiden einte der Hauptberuf des Lehrers. Noch spitzere Zungen als die meinige behaupten indes, dass das selbst ernannte Fremdsprachen-Genie bis zu seinem Vorruhestand Black Forrest Teacher" (Baumschullehrer im Schwarzwald) gewesen sei.

Ereignis eine Dichtung, die Fakten jedoch die blanke Wahrheit

Nach dieser Ouvertüre (Vorspiel) nun zum nicht eintretenden Ereignis. Es war leider nur ein Aprilscherz, dass Kurt
Kuddel" Kaschke aus Assafora in Portugal als Präsidialherr des kontinentalen Senioren-Leichtathletik-Verbandes European Masters Athletics (EMA) zurücktreten wird. Doch allein das ist Dichtung. Alle genannten Fakten entsprechen naturgetreu der Wahrheit und nichts als der blanken Wahrheit. Das hat dann wohl auch zur allgemeinen Verunsicherung beigetragen. Das geht aus den Reaktionen hervor, die ich als Verfasser dieser Schmonzette telefonisch und via E-Mail erhalten habe. Stellvertretend die eines durchaus bekannten Sprinters der Ü60-Generation, also in heutiger Zeit Risikogruppe, in komprimierter Fassung: „Über was schreibst du demnächst, falls Kuddel nicht noch Jesus toppt und ein zweites Mal aufersteht? Mitgefühl aus erzwungener Distanz und ‘nen schönen Tag!“  Sieben Minuten später ist ihm mit neuerlicher E-Post ein Lichtlein aufgegangen, aber immer noch mit einem Fragezeichen versehen: „K.K. 01.04.?“
Freilich sind mir nicht alle aus meinem näheren Umfeld, mit denen ich regelmäßigen Kontakt pflege, auf den Leim gegangen. Sie wissen allerdings auch, dass ich seit 2010 alle Jahre wieder an dieser Stelle und auf dieser Welle eine „Ente“ ( = bewusste Falschmeldung) aufs Wasser setze.
Eine frohgelaunte Entschuldigung bei allen Gutgläubigen!

"The Master of Desaster" Kurt Kaschke tritt als EMA-Präsident zurück

(Assafora/Krefeld, 01. April 2020) Ein Mann wie er, allem Anschein nach ein Narziss aus dem Bilderbuch a la Donald Trump, mit einer pathologisch anmutenden Selbstüberschätzung, zieht die Reißleine. Das ist mal eine faustdicke Überraschung. Kurt Kaschke (*07.04.1955) mit den multiplen Wohnsitzen/Adressen in Freudenstadt, Gütersloh und Assafora in Portugal (Lissabon war lediglich die geschönte Version) leistet als Präsident des kontinentalen Senioren-Dachverbandes European Masters Athletics (EMA) den Offenbarungseid, meldet gewissermaßen den persönlichen Bankrott an (siehe auch unsere Andeutung von gestern). „The Master of Desaster“ tritt mit Wirkung zum 06.April 2020 von seinem Ehrenamt zurück, dass er seit August 2012 nach Ansicht von Insidern schon viele zu lange innehat. Das zudem geprägt ist von etlichen ihm durch prominente Zeitzeugen nachgewiesenen Tricksereien und Mauscheleien in der Verbandsführung.

Eintritt ins Ruhestandsalter nicht die einzige Triebfeder

Der Zeitpunkt scheint nicht von ungefähr gewählt. Denn nur einen Tag später vollendet er sein 65tes Lebensjahr, ehedem das klassische Datum für den Eintritt in den seligen (Un-)Ruhestand (im Hauptberuf als Realschullehrer in Freudenstadt schon länger vollzogen). Wenngleich für einen Funktionär nicht zwingend, will er das süße Nichtstun vermutlich mit seiner portugiesisch angehauchten vierten Angetrauten Christine Ratzke de Figueiredo (*1954) bar jeglicher Anfeindungen in vollen Zügen genießen. Es darf allerdings gemutmaßt werden, dass es sich dabei nicht um die einzige Triebfeder handelt, vielmehr um einen Nebenschauplatz.

Kapitalste Eigentor die beabsichtigte 50-Prozent-Unterschlagung

Aus seinem etwas engeren Umfeld verlautet, und auch nach außen dringende „Kostproben“ bestätigten dies, dass er sich mit dem Krisenmanagement in der Corona-Krise um die drei ausgefallenen Senioren-Europameisterschaften in seiner Wahlheimat und der Zukunftsplanung restlos überfordert sieht. Das kapitalste Eigentor erzielte Kuddel-Muddel-Kurt mit der Ankündigung, 50 Prozent der geleisteten EM-Meldegelder einbehalten zu wollen.
Hinzu dürfte die direkte und mittelbare (verdiente) Kritik von ausgewiesen Fachleuten mit jede Menge Format wie LOC-Chef
Doug Shaggy Smith aus Toronto (Kanada), den einstige WMA-Vizepräsidenten Vesa Lappalainen (Finnland) und Jerzy Krauze aus Polen kommen. Selbst der ausgewiesene Leisetreter Mattias Reick vom DLV hat gestern in seiner (?) E-Mail zwischen den Zeilen einen Anflug von Unmut gegenüber Kaschke bekundet.
Kurzum: Das Fass war für den ungekrönten Reise-König auf Verbandskosten wohl voll. Allerdings sollte sich jetzt niemand in Sicherheit wiegen. Denn vor seiner letztlichen Wiederwahl am 31.Juli 2017 im dänischen Aarhus hat er schon einmal den Rücktritt vom Rücktritt erklärt.

Im missionarischen Eifer zweimal knapp übers Ziel hinaus "geschossen"

(Krefeld, 31. März 2020) Räumen wir freimütig ein, dass wir in unserem missionarischen Eifer für die Sache in zwei Fällen ein klein wenig über das erklärte Ziel hinausgeschossen" sind. Glücklicherweise hinterfragen wir uns in unserem kleinen, aber feinen Team vor und hinter den Kulissen ständig, sind bereit – so erforderlich – Fehlgriffe einzugestehen und sie auch öffentlich kundzutun. Wie jetzt.
1.) WMA-Präsidentin Margit Jungmann haben wir allzu weitreichende Befugnisse unterstellt, die sie halt nicht hat (siehe Link). Die Senioren-WM 2020 in Toronto konnte sie Kraft ihres hohen Ehrenamtes nicht in eigener Weiblichkeit absagen/verschieben. Dazu bedurfte es der Absprache mit dem Lokalen Organisationskomitee (LOC). Sonst hätte sie ja auch im Umkehrschluss darauf bestehen können, dass diese Titelkämpfe gegen jede Vernunft durchgeführt werden. Konnte sie selbstverständlich nicht. Was wir indes weiterhin unverdrossen beanstanden, dass diese Entscheidung nicht im Gleichklang auf den Netzseiten des Schirmherrn World Masters Athletics (WMA) und des örtlichen Ausrichters kommuniziert worden ist. Zumal sie im ständigen Austausch mit dem LOC stand und nach unserer Kenntnis sogar selber vor Ort war.
2.) Bei dem gestrigen Kommentar haben wir EMA-Präsident Kurt Kaschke mit der beabsichtigten Einbehaltung von 50 Prozent des Startgeldes das Etikett des Betrugs angeheftet. Nach juristischer Spitzfindigkeit handelt es sich jedoch „lediglich“ um Unterschlagung. Es bleibt freilich ein justiziabler Straftatbestand, macht im blanken Ergebnis der Vorenthaltung letztlich absolut keinen Unterschied.

Deutsche Sprache bisweilen eine schwere Sprache

Sucht man übrigens im normalen Sprachgebrauch nach einem Synonym für Unterschlagung, lautet die Auswahl unter anderem: Diebstahl, Hinterziehung, Aneignung, Eigentumsdelikt, Vorenthaltung. Die Deutlichkeit lässt keine Fragen offen. Betrug kommt allerdings dabei tatsächlich nicht vor. In ihrer unschlagbaren, einzigartigen Vielfältigkeit ist die deutsche Sprache halt bisweilen eine schwere Sprache. Selbst für jemanden, der damit tagtäglich gewissenhaft umgeht, sie hegt und pflegt.
Nur wer nicht arbeitet, macht keine Fehler. Entschuldigt haben wir uns ja praktisch mit diesem Beitrag. Zumindest bei Frau Jungmann war/ist es in Maßen angezeigt, bei Kaschke darf der unerhebliche Unterschied getrost als Petitesse bezeichnet werden.

Kopf- und Hilflosigkeit bei sich überschlagenden Verlautbarungen

(Assafora/Darmstadt/Krefeld, 31. März 2020) Inzwischen überschlagen sich die uns zugespielten E-Mail-Nachrichten an die internationalen und deutschen Gemeldeten zu den wegen der Corona-Pandemie drei abgesagten EM-Titelkämpfen in Portugal. Da es eben nur diejenigen betrifft, werden wir den von Kopf- und Hilflosigkeit geprägten Verlautbarungen mit kurzer Haltbarkeitsdauer an dieser Stelle keine Plattform bieten und 1:1 wiedergeben. Nur so viel, dass EMA-Präsident Kurt Kaschke aus Assafora (ebenfalls Portugal) bei seiner Fragebogen-Aktion heftig zurückrudert. Der 64-jährige (Ver-)Steuermannr entschuldigt sich für die nicht korrekten Details in diesem ominösen Papier, bittet um einige Monate Geduld bis die allgemeine Krise vorbei sei (sein persönliches Desaster wird nach unseren Informationen womöglich ein baldiges Ende nehmen) und verweist auf Nachrichten der offiziellen Netzseiten.

Nun gab auch DLV- „Vize“ Matthias Reick seinen Senf dazu

Der sonst kaum spür- und vernehmbare DLV-Vizepräsident Matthias Reick (im Bild), für die Allgemeine Leichtathletik und mithin Senioren/innen zuständig, sah sich nunmehr gemüßigt in epischer Breite (die würde hier eh jeden Rahmen sprengen) seinen Senf in der Sache aus dem Gaststättengroßgebinde Bautz'ner dazu zu geben. So er es selber geschrieben haben sollte und nicht nur via Grußbotschaft (Bleiben Sie gesund!) unterzeichnet hat? Der Facharzt für Orthopädie aus Achim bei Bremen rät in bewährter norddeutscher Manier abzuwarten. Ob mit Tee oder einem anderen Getränk, ließ er offen. Bei der beabsichtigten 50-prozentigen Einbehaltung der Startgelder durch die EMA stochert der Medizinman im Nebel, als würde es dahingehend in der Original-Fassung Unklarheiten gegeben haben. Allenfalls jetzt die, dass sich Kaschke (siehe oben) für unkorrekte Einzelheiten entschuldigt. Aber definiert hat K.K. das auch nicht. Kein Sterbenswörtchen von Reick, was mit der ebenfalls hinfälligen, ohnehin höchst umstrittenen DLV-Organisationsgebühr in Höhe von 15 Euro geschieht.
Sollte irgendwo und irgendwann mal in der leidigen Angelegenheit etwas Gescheites veröffentlicht werden, vor allem im Hinblick darauf, was letztendlich 2021 international bei der Ü35-Generation stattfinden wird, lassen wir es unsere geneigten Leser selbstverständlich mit einem Hinweis und gegebenenfalls einer Kommentierung wissen.
Koordinatorin ist laut Reick fortan Margit Jungmann aus Rehlingen als Präsidentin des Senioren-Weltverbandes World Masters Athletics (WMA). Das macht Sinn. Immerhin das ist mal eine brauchbare Ankündigung.

Kriminell: Kurt Kaschke handelt mit Startgeld-Einbehalt betrügerisch

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Assafora/Krefeld, 30. März 2020)
Mitunter fällt der Groschen pfennigweise. Soll heißen, dass es der Sache dienlich ist, die Tragweite im Gedankenaustausch noch mal in aller Ruhe zu rekapitulieren und sondieren. Das Ergebnis: Was da EMA-Präsident Kurt Kaschke (im Bild) aus seinem portugiesischen Exil in Assafora in dem Fragebogen-Katalog mit der angekündigten Einbehaltung von 50 Prozent des Startgeldes für die aus mehrfach geschilderten Gründen nicht stattgefundene Hallen-/Winterwurf-EM in Braga (ebenfalls Portugal) absonderte, kam in unserer gestrigen Kolumne „mit modernem Raubrittertum“ viel zu niedlich weg. Nennen wir das Kind knallhart und glasklar beim Namen: Bei diesem Willkürakt in der von ihm sattsam bekannten Gutsherrenart handelt es sich schlechterdings um Betrug, ist mithin ein krimineller Akt und strafbar. Basta!
All‘ jene unter den 3.150 Gemeldeten europaweit, die an dem beabsichtigten Nachholtermin im Januar 2021 nicht teilnehmen können oder wollen, sind sehr gut beraten, eine 100-prozentige Rückerstattung der Startgelder zu verlangen. Sollte Kaschke nicht vorher einlenken, notfalls mit rechtlichen Mitteln und einer Anklage. Wobei sich hierfür die Staatsanwaltschaft schon von Amts wegen interessieren könnte.

WMA liefert ein leuchtendes Beispiel mit der abgesagten WM

Denn Fakt ist nun einmal, dass es für eine zu einem bestimmten Anlass vorab geleisteten Zahlung keine Gegenleistung geben wird. Damit entbehrt sie der Grundlage und muss in voller Höhe erstattet werden. Da müssen wir erst gar nicht über den Zaun zu kulturellen Veranstaltungen schielen, die heutzutage in Zeiten der Corona-Krise zu Hauf unwiederbringlich ausfallen oder bestenfalls verschoben werden. Hier behalten die Tickets auf ausdrücklichen Wunsch der Inhaber entweder ihre Gültigkeit oder das Eintrittsgeld wird in vollem Umfang zurückgezahlt. Aber, wie schon erwähnt, bedarf es zur Veranschaulichung dieser Eselsbrücke genau genommen nicht.
Kaschke braucht sich lediglich ein leuchtendes Beispiel bei seiner deutschen Amtskollegin Margit Jungmann (im Bild) vom Senioren-Weltverband World Masters Athletics (WMA) zu nehmen, die ebenfalls mit einer Absage konfrontiert worden ist. Nämlich den Senioren-Weltmeisterschaften vom 20.Juli bis 01.August 2020 in Toronto (Kanada). In Absprache mit dem Lokalen Organisationskomitee (LOC) ließ sie in ihrer Verlautbarung (siehe Link) wissen, dass zeitnah eine Rückerstattung der bereits von Startwilligen bezahlten Meldegelder erfolgen wird. So einfach und richtig kann das laufen!

Senioren-WM in Toronto wird laut LOC-Chef Smith nicht nachgeholt

Übrigens wird es laut einer noch taufrischen Mitteilung von LOC-Chef
Doug Shaggy Smith aus Toronto keinen Nachholtermin für die Senioren-WM geben. Dies sei der Tatsache geschuldet, dass es in 2021 wegen der vielen Verschiebungen aus 2020 und der originären Ereignisse in 2021 einen dicht gedrängten Terminkalender nicht nur, aber auch in der Senioren-Leichtathletik geben würde. Der smarte Smith rüffelte zugleich öffentlich via Facebook Kaschke, der sich in seinem Fragebogen-Katalog (die WM wird auf 2021 verschoben, wollen Sie daran teilnehmen?) über ungelegte Eier (unsere Formulierung) und seine Zuständigkeit hinaus geäußert hatte.

Rechtliche Würdigung bei Wirtschaftsjurist Heiko Wendorf abgesichert

Noch zum besseren Verständnis eine Replik zur rechtlichen Würdigung. Abgesehen von ein bisschen gesundem Menschenverstand, einigermaßen ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und laienhaftem Rechtsverständnis haben wir uns in dieser Angelegenheit selbstverständlich sachkundig gemacht. Namentlich bei Wirtschaftsjurist Heiko Wendorf aus Eisenach, seines Zeichens zudem DLV-Seniorensprecher (nicht getarntes Verbandsorgan, wie sein Vorgänger). Er bestätigte in dem sehr ausführlichen, fast einstündigen Telefonat am gestrigen Abend unsere nunmehr in diesem Kommentar dargestellte Auffassung. Auch dahingehend, dass der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) die erhobene Organisationsgebühr in Höhe von 15 Euro nach eigenem Gutdünken nicht für sich behalten könne. Denn auch hier mangele es an einer vollwertigen Gegenleistung (zum Beispiel Betreuerstab vor Ort et cetera), die nicht allein durch die obendrein automatisierte Startpassprüfung abgegolten wäre.
Hätten wir das bei dieser Gelegenheit in einem Abwasch gleich mit geklärt.