Erneut ein neidischer Blick über den Zaun, diesmal zum Rasenkraftsport

(Dissen/Erfurt//Krefeld, 10. September 2020) Schauen wir mal wieder neidisch über den Zaun zu unseren Nachbarn. Diesmal nähren wir uns redlich und bleiben im eigenen Lande, wenden uns einer Art von Verwandten zu. Denn irgendwie ist ja die Sparte Rasenkraftsport im Deutschen Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband (DRTV) die kleine Schwester dieses selbst ernannten Innovators DLV. Es gibt einen Kooperationsvertrag zwischen beiden Partner-Dachorganisationen im Deutschen Olympischen Sport-Bund (DOSB), dass jeweils bei offiziellen Veranstaltungen auf dem eigenen Terrain erzielte Leistungen gegenseitig für die Besten- und Rekordlisten Anerkennung finden.

Vollwertige Titelkämpfe im Freien und der Halle

Das zum besseren Verständnis vorweg. Und zu den beiden Themen in diesem Kontext:
1.) Der in mancherlei, aber nicht jeder Hinsicht rührige DRTV veröffentlich sogar unterjährig Online-Bestenlisten für alle Klassen, mithin auch die Senioren*innen. Durchaus noch aufwändiger, derweil es neben den Alterssprüngen (allerdings nur im Zehn-Jahres-Takt, was schon lange auf großen Unmut stößt) noch verschiedene Gewichtsklassen wie es sie beispielsweise in der Schwerathletik und Kampfsportarten gibt.
2.) Die Rasenkraftsportler können für ihre Talente von gestern und vorgestern auch in elendigen Zeiten wie diesen der globalen Corona-Heimsuchung in einer späten oder frühen Saison zudem vollwertige Meisterschaften, sogar unter dem Hallendach: Als da wären die Senioren-DM im Dreikampf (Hammer, Gewicht, Stein) mit Einzelwertungen im Hammerwurf und Steinstoßen am 10./11.Oktober in Dissen bei Osnabrück (Niedersachsen) und die nationalen Hallen-Meisterschaften im Steinstoßen für alle Klassen am 17./18.Oktober 2020 am bestens bekannten Schauplatz Erfurt (Thüringen).
Insofern interessant, als es unter den Werfern*innen bei den Leichtathleten auch Wanderer zwischen diesen beiden Welten gibt. Mitunter müssen sie dafür nicht mal zwei Vereinen angehören. Seien stellvertretend  RKS Phoenix Mutterstadt mit Frontmann Gerhard Zachrau (*1949) und mein - in diesem Falle - ehemaliger Zweit-Klub Leichlinger TV genannt.