Entschleunigen: Ein paar Aphorismen zum morgigen 1. Advent

Kolumne

Moment mal

(Krefeld und die Republik, 30. November 2019)
Hätten wir den also alle miteinander – hoffentlich – auch einigermaßen schadlos überstanden, den „Black Friday“. Noch so ein Begriff und eine Bewegung die wir „armseligen Germanen“ aus dem einstmaligen Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den Vereinigten Staaten von Amerika, importiert haben. Heutzutage unter Donald „Duck“ Trump jedoch mehr so die Nation der grenzenlosen Unmöglichkeiten. Wer es noch nicht bemerkt haben sollte: Mit dem erwähnten Schwarzen Freitag wird der weihnachtliche Konsumrausch eingeleitet. Dem ersten Vernehmen nach darf die Werbebotschaft zur vermeintlichen Schnäppchenjagd aus Sicht der Drahtzieher als gelungen bezeichnet werden. Die deutsche Wirtschaft rechnet mit einem Rekordumsatz von mehr als 3 Milliarden Euro. Das ist eine Zahl mit neun nullen dahinter. Irgendwie unvorstellbar, irreal.

Jeder ist seines (Un-)Glückes Schmied

Es geht auch erheblich beschaulicher. Besinnen wir uns auf unseren eigenen kulturellen Werte. Denn es weihnachtet sehr, morgen schreiben wir passend zum 01.Dezember den 1.Advent. Ohne hier die Messlatte nach christlichem Glauben anzulegen einfach mal so als Denkanstoß für eine stille Minute zur Reflektion über dieses und jenes. Entschleunigen lautet das Zauberwort in unserer schnelllebigen, hektischen Zeit. Nicht nur, aber gerade für Sportler geeignet, den meist auf Volllast gefahrenen Hochleistungsmotor der da Körper heißt neu einzustellen.
Dazu noch ein Spruch aus der Kategorie „Phrasenmäher“: Jeder ist seine Glückes Schmied. Manchmal auch seines Unglückes.