Senioren-Hallensportfest des LAC Quelle Fürth erlebt 30. Auflage!

(Fürth/Krefeld, 01. Februar 2019) Durchhaltevermögen in Reinkultur. Heutzutage längst keine Selbstverständlichkeit und noch viel weniger ein Selbstläufer. Kurzum: Bereits seine 30.Auflage erlebt morgen (Beginn 10.30 Uhr) das Senioren-Hallensportfest des LAC Quelle Fürth in der schmucken vereinseigenen Leichtathletik-Halle am Finkenschlag. Dieses mittlerweile traditionelle Meeting ist gewissermaßen die Mutter derartiger Veranstaltungen unter dem Hallendach. Es fand schon statt (seit 1990), als von Deutschen Hallen-Meisterschaften der Senioren/innen noch lange kein Denken war. Die wurden nämlich erst 2002 in Erfurt aus der Taufe gehoben. Nehmen wir in dem Zusammenhang noch einige Vergleiche vor.

Viel Gegenleistung für stabil gebliebene Startgelder

Im Sinne von möglichst vielen teilnehmenden Athleten/innen in den insgesamt elf Solo-Disziplinen plus Staffeln hat der Gastgeber und Hausherr die Startgebühren bei 6 Euro pro Wettbewerb belassen. Der DLV verlangt bei seinen Titelkämpfen Anfang März in Halle an der Saale stolze 16,50 Euro pro Einsatzgelegenheit. Das sind mal eben 175 Prozent mehr an Startgeld. Dazu kommen noch jeweils 6 Euro Eintritt pro Person und Tag, wenn jemand seine Familie zum Wettkampf mitbringen möchte. Dagegen ist der Eintritt in Fürth frei. Des Weiteren gibt es auch noch Sachpreise für die Athleten im Wert von mehreren 100 Euro. Selbst die seit bald 30 Jahren am Ende der Veranstaltung zusammengestellten All-Star-Staffeln über 4x200 Meter sind nicht kostenpflichtig. Da laufen möglichst gleich starke Teams mit je zwei Frauen und Männern in immer wieder spannenden und unterhaltsamen „gemischten Raubtiergruppen“  gegeneinander.

„König“ Richard Rzehak adelt das Meeting

Bis zum offiziellen Meldeschluss sind bereits 270 Einzelmeldungen aus den Landesverbänden Bayern, Württemberg, Sachsen, Rheinland, Nordrhein, Berlin, Westfalen, Pfalz und auch aus Österreich eingegangen. Darunter die von Werfer-Urgestein „König“ Richard Rzehak (*13.10.1929) vom SC Preußen Erlangen, der im Kugelstoßen sein nationales Debüt in der M90 geben wird. „Da ich mich mehr aufs Hammerwerfen verlegt habe und seit zwei Jahren keine Kugel ohne Draht mehr in der Hand hatte, wäre ich mit um die 7,50 Meter zufrieden“, meinte der körperlich und geistig beneidenswert fitte 89-Jährige im Gespräch mit LAMPIS.
Na, dann auf gutes Gelingen! Natürlich bei allen anderen ebenfalls.