EMA-Präsident Kurt Kaschke räumt auf: Die Entsorgung geht weiter!

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Kolumne

Moment mal

(Lausanne/Freudenstadt/Krefeld, 05. Oktober 2017)
Hätte die kölsche Kultband „De Höhner“ (für Die Hühner) den Reisekönig mit ausgeprägtem Drang zum Narzissmus, Kurt Kaschke (im Bild) aus Freudenstadt gekannt, wäre ihm von ihnen womöglich der  Karnevalshit „Die Karawane zieht weiter“  gewidmet worden. Wenngleich in anderem Zusammenhang. So hatten die Kölner Mundart-Sänger nur ihren Sultan im Visier, den der Durst weitertrieb. Den Präsidenten des kontinentalen Senioren-Dachverbandes European Masters Athletics (EMA) mit feudaler (Briefkasten-)Adresse im schweizerischen Lausanne am Genfer See treibt indes der Durst und Hang nach radikaler Entsorgung weiter, der momentan das Handeln des Europa-Obersten der Masters-Szene bestimmt. Dessen Tagesgeschäft ist so gut wie nie auf Aktionen für seine Schutzbefohlenen aller Herren europäischer Länder ausgerichtet. Einmal von der neuen Satzung abgesehen, die mit Hängen und Würgen vorbei an jedweder Legalität durchgeboxt wurde, hat der Freudenstädter nichts Freudvolles vorzuweisen, was die angeschlossenen 52 nationalen Verbände vom Hocker reißen könnte.

Klammheimlich, vorbei an einer breiteren Öffentlichkeit

Wären da nicht die Entsorgungsaktionen, die er klammheimlich durchführt, um sie den kritischen Blicken einer breiteren Öffentlichkeit zu entziehen, die er sonst das Weihrauchfass schwenkend so gerne sucht. Angefangen hatte alles kurz nach Amtsantritt, als er Rüdiger Nickel (Hanau) entsorgte, den er zuvor auf der verbandseigenen Internetplattform noch hochgelobt hatte. Wohl auf Geheiß der „Verbandsoberschwester“ Margit Jungmann (Rehlingen), der er, Kaschke,  ja nach diesem ominösen, nicht geheim zuhaltenden Knebelvertrag mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) hörig folgte. Rüdiger Nickel, Anti-Doping-Experte und Rechtskenner, war beim DLV in Ungnade gefallen, und K.K. erfüllte erstmals seine Verpflichtung aus dem Papier der Schande gegenüber der deutschen Dachorganisation.

Zwei neue prominente Entsorgungsfälle aus Fleisch und Blut

Neueste Entsorgungsfälle sind nun zwei angesehene Experten auf dem Anti-Doping-Sektor und medizinischen Bereich: Dr.h.c.Sorin Valeanu (Landshut) und Prof. Dr.Dr. Reinhard Ketelhut (Berlin). Seit Jahren deckt Valeanu erfolgreich und kompetent den Bereich der Dopingkontrollen ab, ist beim europäischen Leichtathletik-Verband EAA mit Sitz in Lausanne eine feste Größe und nun Opfer einer Kampagne des Schwarzwälders, die niemand außer ihm nachzuvollziehen vermag.
Genauso unverständlich wie die Entsorgung von Ketelhut, der mit seinen Studenten bei der EM 2017 in Aarhus Forschungen (kostenfrei, versteht sich!) im Sinne der Senioren/innen betreiben wollte. Kurt
Kuddel" Kaschke verwehrte den Zugang ins dänische Stadion, nachdem zuvor (seit Zittau 2012) dieser Fachmann der EVAA/EMA große Dienste erwiesen hat.

Innovation und Kreativität bleiben auf der Strecke

Es hat den Anschein, als habe der 62-jährige Ehrenamtsinhaber (wo bleibt da bloß das Ehrgefühl?) sein Tätigkeitsfeld mehr auf Entsorgung als auf Innovation und Kreativität ausgerichtet. Dazu hat er jetzt noch vier Jahre Zeit, um Geschichte(n) zu schreiben. Geschichten, die dann noch einmal die „Höhner“ aufgreifen und vertonen könn(t)en, um den eingangs gesponnenen Faden wieder aufzugreifen.
Vielleicht mit
Der Kuddel-Muddel ging bis zum bitteren Ende weiter".