Sportsch(l)au: Oh Du - vermeintlich - besinnliche Vorweihnachtszeit

(Köln/Krefeld, 01. Dezember 2021) Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ und anderen Publikationsmedien sowie seinem eigenen Internet-Portal an. Dank seiner freundlichen Genehmigung haben wir honorarfrei seit nunmehr über zehn Jahren in loser Folge bislang 107 Kapitel zu diesem Themenkomplex veröffentlicht. Kein Reservoir ist auf Dauer unerschöpflich, selbst wenn hin und wieder etwas Neues dazukommt. Deshalb werden wir gelegentlich frühere, allgemeinverbindliche und zeitlose Beiträge zur Auffrischung oder aber für im Laufe der Zeit hinzugekommene LAMPIS-Leser wiederbeleben. Allerdings ist zum ursprünglich erschienenen Beitrag jetzt im Jahr zwei von Corona so manches anders. Gleichwohl können ein paar stets verbindliche Anregungen zur Bewusstseinsschärfung nicht schaden.  As

Es gilt tunlichst kühlen Kopf zu bewahren

Mit dem ersten Advent startet auch die besinnliche Weihnachtszeit. Eigentlich. Denn in der Realität sieht es oft anders aus. Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste, und in den überfüllten Geschäften ist ein entspanntes Einkaufen kaum möglich. Da können auch die weihnachtlichen Klänge und die strahlenden Lichter dem vorweihnachtlichen Stresspegel wenig entgegensetzen. In dieser vorweihnachtlichen Hektik einen kühlen Kopf zu bewahren ist daher Gold wert, aber gar nicht so einfach! Doch ein paar Tipps und Tricks können schon dabei helfen, gelassener zu bleiben.
Allem voran zerrt die Terminhast an der Substanz, und die Pausen zum Durchatmen werden kürzer. Nehmen Sie sich gerade jetzt bewusste Auszeiten! Entspannungsübungen von fünf bis zehn Minuten können bereits helfen mit bewusster Konzentration auf die eigene Atmung die Gedanken zur Seite zu schieben. Wer im Training ist, sollte trotz Kälte, insbesondere wenn es hektisch wird, nicht auf die Joggingrunde verzichten. Stresshormone werden somit abgebaut, Glückshormone gibt es frei Haus und der Körper kann auf diese Weise wesentlich schneller regenerieren und zu neuer Energie gelangen, als bei einem Abend auf der Couch.

Bewusst kleine Oasen zum Runterkommen schaffen

Aber verschieben Sie das Durchatmen nicht allein auf den Feierabend. Auch während des (Arbeits-)Tages können ein Spaziergang nach dem Mittagessen oder ein paar Treppenstufen extra dafür Sorge tragen, dass Sie sich aus ihrer verkrampften Haltung lösen. Gerade die Extraportion Frischluft und Licht füllen die Vitamin D-Reserven auf. Diese sind im Winter aufgrund der kurzen Tage oft Mangelware. Schaffen Sie sich also ganz bewusst kleine Oasen von den Turbulenzen der – vermeintlich – besinnlichen Vorweihnachtszeit und atmen Sie einmal mehr tief durch!