Ex-Läufer und Sportjournalist Harald Koken 61-jährig verstorben

(Wassenberg/Krefeld, 22. Oktober 2020)  Außerhalb der Verwandten und Freunde pflegt es stets die persönliche Beziehung zu einem bestimmten Menschen zu sein, die für das Ausmaß der Betroffenheit verantwortlich ist, wenn er für immer gehen muss. Obwohl er als ehemaliger Mittel-, Langstreckler und Hindernisläufer recht weit weg von der Werfer-Szene war, gibt es eine direkte Verbindung der handelnden Personen von LAMPIS zu dem am vergangenen Donnerstag nach heimtückischer Krankheit im Alter von erst 61 Jahren verstorbenen Harald Koken (im Bild) aus Wassenberg im Kreis Heinsberg. Der studierte Germanist und freiberufliche Sportjournalist mit der Schwerpunkt-Berichterstattung Leichtathletik sorgte bestens vorbereitet bei unserem 1.Internationalen Lampis-Werfermeeting, ein Dreikampf aus Kugel, Diskus, Speer, am Mai-Feiertag 2010 im Willy-Stein-Stadion in Erkelenz immer nah am Geschehen mit einem ambulanten Mikrofon ausgestattet für die gekonnte Moderation, Ansage und kleinen Interviews mit Aktiven sowie Offiziellen.

Ein in Wort und Schrift universeller Könner seines Fachs

Denn seinerzeit nahm dank meiner besonderen Kontakte kein Geringerer als der Präsident des kontinentalen Senioren-Leichtathletik-Verbandes EVAA (heute EMA), Dieter Massin aus Ahlen in Westfalen, die Siegerehrungen vor. Koken berichtete zudem im einige Jahre von ihm im Internet betriebenen privaten Radiosender „Profilradio“ von der Premiere unserer Veranstaltung. Das war auch später noch nach der Ausstrahlung als Konserve abrufbar. Heutzutage nennt sich so etwas „Podcast“. Wenn man so will, kommt diesbezüglich Koken eine Art Vorreiterrolle zu. Leider für ihn und seine Hinterbliebenen nicht mal mehr Schall und Rauch.