Gisela Stecher nicht mehr Mitglied im Bundesausschuss Senioren

(Darmstadt/Bochum/Krefeld, 22. Februar 2018)  Gut Ding will Weile haben. Wobei sich das Attribut erst noch er- und beweisen muss. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ließ sich geschlagene drei Monate nach dem Verbandstag am 17.November 2017 in Darmstadt Zeit, um am vergangen Wochenende auf einer Sitzung des Verbandsrates im Bochum die verschiedenen Bundesausschüsse zu benennen. Entweder wurden sie neu oder mangels Alternativen wieder  besetzt. Gewiss nicht immer zum Wohle der Sache. Naheliegend, dass für unsere Klientel das Gremium für die Senioren/innen von besonderem Interesse ist. Und siehe da – es gibt eine faustdicke Überraschung. Mit der DLV-Leiterin Wettkampforganisation Senioren, Gisela Stecher (im Bild) aus Grevenbroich, gehört die einzige Persönlichkeit mit herausragender Fachkompetenz dem BAS nicht mehr an.
Die Gründe wurden nicht genannt und sind auch uns (noch) nicht bekannt. Der Versuch, uns kundig zu machen, scheiterte daran, dass wir bei unserer beabsichtigten telefonischen Nachfrage die Frau mit dem großen Herzen für die Senioren-Leichtathleten nicht an die Strippe bekommen haben. Unvermeidlich, dass Spekulationen ins Kraut schießen. Mag also doch etwas dran sein, was die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass sich in dieser Zweckgemeinschaft einige untereinander nicht grün sind.

Margit Jungmann weiterhin Rudelführerin der Papiertiger

„Verbandsoberschwester“ Margit Jungmann hat weiterhin den Vorsitz dieser Funktionärsriege der zahnlosen Papiertiger inne, die lediglich ein Vorschlagsrecht besitzt. Aus dem hauptamtlichen Bereich des DLV sind Hajnalka Hoffmann und David Deister hinzu gestoßen. Letzterer übernimmt das Amt des Geschäftsführers von Vorruheständler Jörg Erdmann. Wurf-Allrounderin Bettina Schardt von der MTG Mannheim wird fortan Fachkommissionsleiterin der auf eigenständige Füße gestellten Seniorenstatistik (ab 2018 ebenfalls online und nicht mehr in Druckform gegen Bezahlung).
Die weiteren Mitglieder siehe auf Seite 4 unter diesem Link.

Hallen-DM der Ü35: 16 von 20 Verbänden mit Meldeliste bereits online

(Erfurt/Krefeld, 21. Februar 2018)  Eine Binsenweisheit besagt, dass der frühe Vogel den Wurm fängt. Stimmt auch im übertragenen Sinne. (Senioren-)Leichtathleten wissen am liebsten schon vor dem Meldeschluss (hier der 19.Februar), auf welche Gegner sie sich bei allen möglichen Titelkämpfen einzustellen haben. Unser gelegentlicher Gastautor Dieter Krumm vom LAC Quelle Fürth trug dem als eifriger Netzarbeiter Rechnung. Dabei ging er „über die Dörfer“ und ermittelte bei 16 von 20 Regionalverbänden bereits gestern die jeweiligen kommenden Teilnehmer/innen bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf am 03./04.März 2018 in Erfurt und stellte sie einem größeren Verteilerkreis zur Verfügung. Lampis selbstverständlich eingeschlossen.
Das hilft jetzt unseren Stammbesuchern und Gelegenheitsgästen allerdings nicht wirklich weiter. Denn wir können selbst bei unserem pathologischen Helfersyndrom nicht alle einschlägigen Seiten verlinken. Da gilt es schlicht abzuwarten, bis der gastgebende Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) und/oder der ausrichtende Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV) die hoffentlich wohl geordnete Gesamtliste ins Netz stellen. Dann zeigen wir natürlich unverzüglich Flagge.
Vorab jedoch der Tipp, dass jeder Startwillige bei seinem eigenen Landesverband nachschauen sollte, ob er denn richtig und bei mehreren Disziplinen vollständig erfasst ist. Das erspart Ärger, unnötig verpulvertes Adrenalin und am Ort der Handlung eine erkleckliche Nachmeldegebühr.

"Power durch Pause" neuer nützlicher Ratgeber von Prof. Ingo Froböse

(Krefeld/Krefeld, 19. Februar 2018)  Es hieße Bierfässer nach München rollen zu wollen, ihn den Stammbesuchern von LAMPIS noch großartig vorzustellen. Mittlerweile über Jahre hinweg haben wir mit freundlicher Genehmigung bislang 96 Beiträge von Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln mit interessanten Tipps zu allem Möglichen rund um das Thema Sport, Fitness, Gesundheit und Ernährung veröffentlicht. Der Autor mehrerer Bücher hat kürzlich ein neues gebundenes Werk herausgegeben, das gerade ambitionierten Leichtathletik-Senioren/innen auf den Leib geschneidert scheint. Denn viele im Vorruhestand und Renten-/Pensionsalter neigen dazu, bei der hinzu gewonnenen freien Zeit die Schraube zu überdrehen, sich womöglich in den Leistungskeller zu trainieren. Mitunter ist nämlich weniger mehr. Der Ratgeber von Froböse mit dem Arbeitstitel „Power durch Pause“ zeigt die richtigen Wege zwischen An- und Entspannung auf. Stress stoppen, richtig abschalten, kraftvoll neu starten – das sind weitere Schlagworte auf dem Cover. Das Buch zeigt uns „Normalos“, was wir von Profis und Spitzensportlern lernen könn(t)en.
Erhältlich ist es im einschlägigen Fachhandel des Vertrauens um die Ecke und bei Versendern.

Zumeist regiert bei Melde- und Ergebnislisten längst der pure Zufall

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Hamburg/Travemünde-Kücknitz/Krefeld, 20. Februar 2018)  
Es war einmal. So fangen alle Märchen an. Früher waren auch Melde- und Ergebnislisten zu Leichtathletik-Veranstaltungen wichtige Orientierungshilfen mit nützlichen Hinweisen. Inzwischen regiert hier längst der pure Zufall. Nicht nur was die meist wild durcheinander gemixte, nicht mehr vorhandene geordnete Abfolge von männlich, weiblich, aufsteigenden Altersklassen und Disziplinen in der Reihung Lauf, Sprung, Stoß, Wurf angeht. Obendrein leistet sich der österreichische Softwareanbieter SELTEC den honigblühenden Schwachsinn, Kugeln und Hämmer der M20 bis 45 in der Dachleiste ein Gerätegewicht von 7,3 statt 7,26 Kilogramm anzudichten.

Noch schlimmer geht immer

Aber noch schlimmer geht immer. Selbstredend wollten wir es genauer wissen, weshalb das von uns in der Vorschau angekündigte Comeback von auf die Senioren bezogen Weltklasse-Kugelstoßer Kurt Goldschmidt (*09.März 1943) vom TSV Kücknitz bei den Gemeinsamen Hallen-Landesmeisterschaften von Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in Hamburg denn nun in der für ihn schon national neuen M75 doch nicht stattgefunden hat. Also haben wir von LAMPIS, namentlich der Autor dieser Zeilen, mit ihm telefoniert. Quintessenz: Wegen Schneetreiben und demzufolge glatter Straßen- sowie unsicherer Verkehrsverhältnisse war die sechsköpfige Gruppe in ihrem entsprechend großen Gefährt erst gar nicht losgefahren.

Verrohung der einstmals guten Sitten und Gebräuche

Die Online-Ergebnisliste suggeriert jedoch mit dem „abg.“ (= abgemeldet), dass der gute Kurt ohne Helm und ohne Gurt vor Ort war, sich womöglich beim Einlaufen oder Einstoßen verletzt habe und deshalb nicht angetreten sei. Wer allerdings nicht da ist, kann sich nicht angemeldet haben und genau so wenig abmelden müssen. Eingedenk dessen darf gemutmaßt werden, dass auch über die Hinweise „n.a.“ (= nicht angetreten) und „o.g.V. (= ohne gültigen Versuch) getrost ein Ei geschlagen werden kann.
Es war einmal und ist nicht mehr. Die Verrohung der einstmals guten Sitten und Gebräuche hält flächendeckend in allen möglichen Bereich Einzug. Selbst die Zauberworte mit fünf Buchstaben wie Bitte und Danke kommen zunehmend aus der Mode. 

Heute inoffiziöser Meldeschluss für Hallen-DM mit Winterwurf

(Erfurt/Krefeld, 18. Februar 2018) Dumm geboren, nichts dazu gelernt. Mittlerweile könnten wir zur speziellen Thematik einen vorgestanzten Text einer Datei entnehmen und durch die Tagesdaten aktualisiert an dieser Stelle einpflegen. Einmal mehr lässt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in einer Ausschreibung die Meldefrist auf einen Sonntag enden, obwohl sich derartige Fristen nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) auf den nächsten Werktag verlängern. Für ängstliche Naturen sei darauf hingewiesen, dass die Meldung(en) für die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf am 03./04.März 2018 in Erfurt heute bis 24 Uhr beim jeweils zuständigen eigenen Landesverband einzugehen haben sollten. Die scharren da vermutlich in voller Mannschaftsstärke schon mit den Hufen, um zu überprüfen, ob auch alles mit rechten Dingen zugeht. Insbesondere die deutsche Nationalität und die Erfüllung der Norm betreffend. So ein 50-prozentiger Zuschlag für  Sonntagsarbeit peppt ja auch das Gehalt ein wenig auf.
Aber aus Athletensicht oder der zuständigen Vereinsmitarbeiter gesehen muss ja nicht auf morgen verschoben werden, was heute besorgt werden kann. Ohnehin dürfte es sich lediglich um Nachzügler handeln, die auf dem letzten Drücker an diesem Wochenende noch die Qualifikationsleistung erfüllen mussten.