Margaritha Dähler-Stettler im Blickpunkt der Boulevard-Zeitung "Blick"

(Bern/Krefeld, 22. April 2018) Mit einer Mischung aus Bewunderung, Anerkennung und Neid schauen viele von uns über den „Zaun“ der 347 Kilometer langen gemeinsamen Landesgrenze in die neutrale Schweiz. Eine der vermeintlich letzten Wohlfühloasen in Europa mit 8,4 Millionen Einwohnern. Die Eidgenossen sind nicht in der EU, sie haben mit dem Franken ihre eigene, knallharte Währung, ein sagenumwobenes Bank- und Finanzwesen, dem Sitz des Weltfußball-Verbandes FIFA (allerdings ist das keine Empfehlung mehr), bei wichtigen, elementaren Dingen kommt der Bürger buchstäblich mittels Volksentscheid höchst selbst zu Wort, Natur, Landschaft, viele Städte, Städtchen und Gemeinden sind traumhaft schön und nicht zuletzt ist die Lebensqualität vergleichsweise überdurchschnittlich hoch. Nach einer ständig fortgeführten Studie der Beratungsgesellschaft Mercer haben es in diesem Punkt im weltweiten „Ranking“ mit Zürich (Platz 2), Genf (8) und Basel (10) gleich drei schweizerische Städte hinter dem seit neun Jahren führenden Dauerspitzenreiter Wien aus Österreich aktuell unter die „Top Ten“ geschafft. Wer durch Geburt oder als „Zugewandeter“ durch viele glückliche Umstände und dem Überwinden zahlreicher Hürden (leichter besteigt man die berühmt-berüchtigte Eiger Nordwand) zu einem Schweizer Pass gekommen ist, der gibt ihn nieder wieder her. Allenfalls zieht er eine zweite Staatsbürgerschaft in Erwägung, so er mittlerweile im Ausland seinen Lebensmittelpunkt haben sollte.

Unglaublich, aber wahr: Jeder dritte Bürger der Wohlfühloase ist einsam

Aber, und wer hätte das bei all dem gedacht und für möglich gehalten, jeder dritte Schweizer ist einsam, besonders gefährdet seien allein lebende Senioren/innen. Das berichtet die in Zürich erscheinende deutschsprachige Boulevard-Zeitung „Blick“, die mit einer verkauften Auflage von 135.000 täglich fast eine halbe Million Leser erreicht. Hinzu kommen die schwer zu erfassenden Besucher der Online-Version. Wie vielleicht einige aufgrund dieses Beitrages unserer überschaubaren Schar von etwa 1.500 Stamm- und Gelegenheitsgästen pro Tag.
Schließlich hat diese Botschaft einen Hintergrund und direkten Bezug zur Senioren-Leichtathletik. Denn die Macher von „Blick“ nennen in einer großen Story mit Bild und Video ein positives Gegenbeispiel: Die 70-jährige Margaritha Dähler-Stettler (*1947), eine erfolgreiche Masters-Sportlerin aus Bern. Die ausgesprochen vielseitige mehrfache Senioren-Weltmeisterin gewann zuletzt bei der Hallen-EM mit Winterwurf im spanischen Madrid zwei Titel (60 Meter Hürden, Dreisprung) und drei Silbermedaillen (Hoch, Fünfkampf, Hammer).
Wer mehr über sie wissen möchte, der folge dem blau eingefärbten Link zum erwähnten Artikel. 

Bundesgerichtshof erklärte in seinem Urteil Werbeblocker für zulässig

(Karlsruhe/Krefeld, 21. April 2018) Es gibt Zufälle im Leben, die es angeblich nicht geben würde. Beispiele zuhauf widerlegen das. Erst kürzlich haben wir auf dieser Welle und an dieser Stelle exemplarisch den Werbeblocker von Adblock Plus (ABP) propagiert. Da wusste ich nicht, großes Ehrenwort, dass just gegen diesen Anbieter ein Verfahren über das Verbot solcher Abwehrmaßnahmen anhängig war. Geklagt hat der große und in der Medienlandschaft bedeutende Axel-Springer-Verlag (unter anderem Bild, Die Welt, Hörzu usw.) als angeblich vierte Macht im Staate (Presse ganz allgemein). Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe erklärte nunmehr in seinem Urteil Werbeblocker im Internet für zulässig.
Das wird auch dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt gehörig gegen den Strich gehen. Denn er pflegt auf seiner Netzseite die Besucher mit Werbebotschaften jeder Art zuzumüllen, dass es mitunter ein zähes, ermüdendes Ringen darstellt, den gewünschten Beitrag aufzurufen. Genau deshalb habe ich bereits vor Jahren den kostenlos herunterladbaren ABP auf – nicht nur -  meinen Lieblingsbrowser Firefox installiert, ihn gefragt und ungefragt, wie erwähnt auch öffentlich, wärmstens weiterempfohlen. Der DLV ist jedoch im medialen Firmament ein zu kleines Licht, als dass er darauf gegen Privatleute oder mich als Betreiber von LAMPIS geklagt hätte.
Mehr zum Urteil im nachfolgend verlinkten Online-Beitrag der Berliner Morgenpost. 

Schlamperte Arbeit von Margit Jungmann und der DLV-Geschäftsstelle

(Darmstadt/Krefeld, 19. April 2018) Was manche uns wohlgesonnene „Maulwürfe“ so alles ausgraben und uns zuschanzen. Echt goldig! Verbandsoberschwester Margit Jungmann hat sich in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Bundesausschuss‘ Senioren huldvoll in einem DLV-Infobrief vom 09.April 2018 zur Stadion-WM im September 2018 im spanischen Malaga an ihr Fußvolk gerichtet. So weit so gut und schön. Doch in der Fußleiste auf Seite 1 stutzt der sach- und fachkundige Betrachter. Da wird in allen Details der DLV abgebildet bis hin zur Bankverbindung. Selbstverständlich auch das vermeintlich amtierende Präsidium mit Clemens Prokop an der Spitze. Hallo wach! Erinnern wir uns, dass er nach viel zu langer 16jähriger Amtszeit im November 2017 endlich abdankte und den Weg frei machte für den wegen seiner Alkohol-Autofahrt schon vor der Wahl höchst umstrittenen Jürgen Kessing als einzigen Kandidaten.

Böse Zungen behaupten: Eine Wahl zwischen Pest und Cholera

Das muss der geschätzten Aufmerksamkeit von Frau Jungmann, obwohl sie nachweislich dabei war, offenbar entgangen sein. Auch sonst allen mehr oder weniger Verantwortlichen in der Kommandozentrale in Darmstadt, die diesen Info-Brief abgesegnet und ins Netz gestellt haben. Das ist, um der Wahrheit die Ehre zu geben, hochgradig schlampert und unprofessionell. Eben ein Verband für und von Amateuren. Und die multifunktionale „ewige Jungmännin“ steht just in Malaga vor ihrem wichtigsten Wettbewerb, strebt als momentane WMA-Vizepräsidentin die Nachfolge des scheidenden „Präses“ Stan Perkins (Australien) an.
Gott bewahre!  Obschon der US-Amerikaner Gary Snyder (*1943) bei der von Donald „Duck“ Trump propagierten DNA mit „America first“ streng genommen keine Alternative ist. Kein Wunder also, wenn böse Zungen behaupten, dass es auf eine Wahl zwischen Pest und Cholera hinauslaufe.
Wetten, dass der DLV auf diese, unser Einlassung hin als sein kontrollierendes Leit- und Leidmedium den Fauxpas korrigieren wird...

Mit Verspätung ist die "aufgehübschte" EMA-Netzseite seit heute online

(Lausanne/Freudenstadt/Krefeld, 20. April 2018) Nobel geht die Welt zu Grunde. Und sei es nur mit einer Briefkastenadresse im mondänen schweizerischen Lausanne am Genfer See, dem offiziellen Sitz der European Masters Athletics (EMA). Wenngleich das nicht auf ihn zurückgeht, passt es vortrefflich zu der von Kurt Kaschke aus Freundstadt nach Art des Feudal- oder Gutsherrn hemdsärmelig geführten europäischen Senioren-Dachorganisation. Und da es auch in der Außendarstellung etwas hermachen muss, verordnete der ausgewiesene Reise- und Sonnenkönig der Verbandsnetzseite eine optische Aufhübschung. Die sollte eigentlich schon im vorigen Monat online sein. Aber „Der Karajan des (unkontrollierten) Delegierens“, der obendrein gerne mal einen Arbeitskreis bildet und irgendwelche Kommissionen installiert, verliert bisweilen den Überblick. Der Spruch „Bringt mich mal auf den Stand meiner Anordnungen“ ist ihm quasi auf den Leib geschneidert.

Oleg Kramar trotz Doping-Sperre zweimal international gestartet

Doch seine vermeintlich in Nibelungentreue ergebenen Vasallen pflegen ihn gelegentlich ins Leere laufen zu lassen. Das mag auch daran zu erkennen sein, dass beim heute gegen 17 Uhr endlich erfolgten so geheißenen Relaunch der Internet-Seite in der Fußleiste der bekennende Text „European Masters Athletics for fairplay and clean Sport“ auf Nimmerwiedersehen (?) verschwand. Oder ist das schlicht dem Umstand geschuldet, dass auf ein Versäumnis von Kaschke hin der positiv bei der Hallen-EM im April 2016 in Ancona (Italien) getestete ukrainische Hochspringer Oleg Kramar (*1964/M50) mit Doping-Befund trotz eigentlicher Sperre ungerührt noch bei der Stadion-WM im November 2016 im australischen Perth (immer noch als Zweiter geführt) und der Hallen-WM im März 2017 im südkoreanischen Daegu (war ursprünglich Erster, inzwischen als disqualifiziert gelistet) gestartet ist. Sergej Bubka dürften derartige Unzulänglichkeiten in seiner Dreifaltigkeit als Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) der Ukraine, IOC-Mitglied  und Vizepräsident der IAAF gehörig geärgert haben. Zumal der ehemalige Ausnahme-Stabhochspringer und 35-fache Weltrekordler für Null-Toleranz bei Doping eintritt.
Auf all‘ diese elementaren Fragen kann freilich nur der 62-jährige Freudenstädter, über den zumeist wenig Freude aufkommt, eine Antwort geben. Allerdings ein ausgesprochen frommer Wunsch. Sehr schlüssig würde sie sowieso nicht ausfallen. Wie denn auch?! Verpennt ist und bleibt verpennt. Höchst ärgerlich ist jedoch, dass es keine Konsequenzen für den Verursacher zeitigt.

Alte biedere, hausbackene Aufmachung lediglich im neuen Gewand

Web-Designer werden beim Anblick des neuen Produkts gewiss nicht anerkennend mit der Zunge schnalzen. "Normalos" wie du und ich höchstwahrscheinlich ebenso nicht. Da hätte man(n)/frau von dem sich gerne den Anstrich des weltmännischen Kosmopoliten gebenden Kaschke einen echten Hingucker erwartet. Das ist jedoch von der optischen Aufmachung genau so bieder und hausbacken wie zuvor, streng genommen die Mühe und das Geld nicht wert. Doch wir wiederholen, was wir schon im Zusammenhang mit dem jüngst überarbeiteten WMA-Internetportal ausgeführt haben, dass es in erster Linie auf Inhalte ankommt. Und da wäre schon viel erreicht, wenn die Selbstdarstellung des Präsidenten der Vergangenheit angehören würde.
Redaktioneller Hinweis auf einen aktuellen Beitrag im Klatsch-Tratsch-Fenster Flurfunk 

Klaus Kynast steigerte die eigene deutsche Jahresbestmarke auf 4.023

(Ahrweiler/Krefeld, 18. April 2018) Wettkampf ist das beste Training. Wenn einer diese sicherlich nicht allgemeingültige These verinnerlicht hat, dann ist es der für den ASC Dortmund startende Wurf-Allrounder Klaus Kynast (*1949) aus Hagen. Eine Woche nach seiner deutschen Jahresbestleistung (3.980 Punkte) im Wurf-Fünfkampf der M65 von Borken (Hessen) setzte er noch einen drauf. Der im letzten Jahr (!) seiner Altersklasse stehende Westfale „erklomm“ bei einem Werfertag im Rhein-Ahr-Stadion in Sinzig mit 4.023 Punkten den begehrten „Viertausender“ und erreichte damit zugleich das klassenübergreifend beste Resultat in diesem Vielseitigkeitswettbewerb für die Fraktion Stoß/Wurf.

Zweimal kurz vor dem Abgrund

Dabei bemühte der noch 68-Jährige freilich eine weitere Binsenweisheit, wonach ein Wettkampf kein Wunschkonzert ist. Gerade in einem Mehrkampf. Zweimal stand er nach je zwei ungültigen Versuchen – um beim Sprachbild zu bleiben – kurz vor dem Abgrund. Das ausgerechnet in seinen punkteträchtigen Paradedisziplinen Diskus und Hammer. Er bezifferte durch die erforderlich gewordenen Sicherheitswürfe den Verlust auf rund 200 Zähler. Was andererseits bedeutet, dass noch reichlich Luft nach oben weht. Seine Einzelleistungen in der nicht klassischen Abfolge (siehe unsere Kopfleiste): Kugel: 12,31m, Speer 31,03m, Diskus 40,09m, Gewicht 16,71m, Hammer 39,77m.
Die sympathische, stets gut gelaunte Luxemburgerin Mireille Tonizzo-Kosmala (*1968) nutzte die Gunst der deutschen Stunde als noch nicht 50-Jährige in der W50 starten zu können und erzielte formidable 17,23m im Gewichtwurf.
Für Sprachbewahrer gibt es in der verlinkten Online-Ergebnisliste mit Werfer-Fünfkampf und Gewichtswurf wieder ordentlich was auf die Augen. Manche lernen es nie, obwohl wir nicht nur diesbezüglich den Wanderprediger geben. Aber was soll der einsame Rufer in der Wüste schon ausrichten? Müde werden wir trotzdem nicht!