DAMM-Rangliste: LAMPIS einmal mehr Leit- und Leidmedium des DLV

(Darmstadt/München/Krefeld, 18. Juli 2019) Kleinhirn an Großhirn – frohlocken! Und das mit einer gehörigen Portion Häme. LAMPIS einmal mehr Leit- und Leidmedium des ach so innovativen Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt. Auf unseren gestrigen Wink mit dem Lattenzaun hin wurde irgendwann im Laufe des Vormittags, also am 17.Juli, per Endstand 15.Juli 2019 die DAMM-Rangliste veröffentlicht. Zunächst war es jedoch eine Doublette der „Unvollendeten“ vom 03.Juli. Auf den E-Mail-Hinweis von Dieter Krumm vom LAC Quelle Fürth wurde dann später eine nachgebesserte Fassung online gestellt. Lassen wir mal die Petitesse bei Seite, dass es wegen des Schlusstermins der Qualifikation 07.Juli keinen Endstand 15.Juli geben kann, enthält die (vorläufig?) letzte Version des DLV sechs Fehler.

W60 der Stg Pulheim-Straberg nicht gelistet
 
Woher immer sie ihre Weisheiten haben (wir sind in unserer im Fenster Ergebnisse veröffentlichten Tabelle von den jeweiligen Online-Ergebnislisten der Veranstalter ausgegangen), sind bei insgesamt fünf Teams die Punktzahlen ohne Einfluss auf die Platzierung marginal falsch. Schon gravierender, dass in der W60 die Sechstplatzierte Stg Pulheim-Straberg überhaupt nicht aufgeführt wird. Wenn sie am Finale der Team-DM Senioren am 21. September 2019 in der „Weltstadt mit Herz“ München teilnehmen und das mit einem Oktoberfest-Besuch kombinieren wollen, sollten sie schleunigst beim Dachverband intervenieren.

DAMM-Rangliste: DLV missachtet abermals seine Informationspflicht

(Darmstadt/München/Krefeld, 17. Juli 2019) Ein Mann, ein Wort, eine Frau, ein Wörterbuch. Und dann gibt es noch den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt. Der lügt sich selbst und den unmittelbar Beteiligten sowie unzähligen Interessierten an der Sache was in die Tasche. Ein Klubvertreter der LG Stadtwerke München, immerhin örtlicher Gastgeber des Team-Finales Senioren am 21.September 2019 im Dantestadion der bayerischen Landeshauptstadt, hatte Montagvormittag telefonisch beim DLV nachgefragt, wann denn nun die bislang unvollständige und fehlerhafte DAMM-Rangliste vom Zwischenstand 03.Juli in aktualisierter Fassung endlich veröffentlicht wird. Darauf wurde ihm zugesagt, noch im Laufe des Tages. Wohlverstanden, wäre das Montag gewesen. Doch bis zur Onlinestellung dieses Beitrages am heutigen Mittwoch um 08.30 Uhr weiterhin Fehlanzeige.
Der DLV kommt einmal mehr seiner Informations- und Fürsorgepflicht nicht zeitnah nach (Meldeschluss war der 08.Juli). Schließlich brauchen alle letztlich 54 qualifizierten Mannschaften in den neun Klassen Planungssicherheit. Denn in den Vorjahren ist immer wieder mal irgendein an sich finalreif platzierte Mannschaft aus den verschiedensten Gründen nicht zum Endkampf zugelassen worden. Das kann theoretisch wie praktisch folglich jeden treffen. Hinzu kommt diesmal, dass nach einer LAMPIS vorliegenden Information sich ein Team zum Nachteil eines anderen möglicherweise in das Finale hineinprotestieren will. Aus Gründen des Vertrauensschutzes können wir den Namen, bevor es wirklich spruchreif ist, (noch) nicht nennen. Nur so viel sei verraten, dass es sich nicht um die W60 handelt. Da sind es eh nur sechs Vereine/Startgemeinschaften.
Aus den vorgenannten Gründen vergeben wir mit der Schlafmütze in Platin und Brillanten die höchste virtuelle „Auszeichnung“ an den DLV. Weiterhin angenehme Ruh‘, die zuständigen Herren Mamontow & Co.! Oder haben wir sie jetzt unsanft geweckt? Das wäre schön!

Respektable Weiten beim "Sommer-Schlussverkauf" der Senioren-DM

(Leinefelde-Worbis/Krefeld, 15. Juli 2019) Sommer-Schlussverkauf am gestrigen letzten Vormittag bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften der Ü35-Generation in Leinefelde-Worbis. Was ausdrücklich nicht despektierlich zu verstehen ist. Es sind bei der von uns bestimmungsgemäß bevorzugten Fraktion Stoß/Wurf trotz Nieselregen der im reinen Wortsinne insgesamt verwässerten dreitägigen Titelkämpfe in Thüringen durchaus noch einige recht ansehnliche Leistungen von den wasserfesten Athleten/innen geboten worden. Das freilich unter sehr unterschiedlichen Vorzeichen. Die Felder bei den Senioren waren durchweg sehr spartanisch besetzt. Nur zwei Teilnehmer im Speerwurf der M35, je drei mit dem Hammer der M35 und Diskus der M40. Allein beim Speerwurf der M45 (9) wurde einer nach dem Vorkampf aussortiert. Das sah bei den sonst meist zahlenmäßig unterbelichteten Wettbewerben des angeblichen schwachen Geschlechts überwiegend anders aus. Mit Ausnahme des Terzetts beim Hammerwurf der W40.. Besonders gut gefüllt waren Diskus W45 (12) und Hammer W50 (13). Wobei Masse nicht automatisch Klasse generiert.

Namentliches Verwirrspiel um die Hammerwurf-Siegerin der W40

Denn insbesondere die Wettbewerbe der Seniorinnen wurden von etlichen turmhoch überlegenen Siegerinnen geprägt. Dabei müssen wir gleich mit einem Verwirrspiel beginnen. Den Hammerwurf der W40 gewann mit 51,75m und dem gewaltigsten aller Spannen von 14,74m Kirsten Münchow (im etwas älteren Archiv-Foto). Der Verein VfR Evesen ließ es erahnen, dass es dieselbe Dame gewesen sein muss, die unter dem zweiten Ehenamen Hilbig im März im polnischen Torun mit 54,81m noch Winterwurf-Weltmeisterin wurde. Also, Statistiker, aufgepasst: Kirsten Hilbig, geborene Münchow, geschiedene Klose und nach vermutlich neuerlicher Scheidung nun wieder unter ihrem Mädchennamen firmierend, ist ein und dieselbe Person. Was lehrt uns das? Vorsicht nicht nur bei der Berufswahl!

Rumpf, Engelhardt und Suhling ebenfalls mit Riesenvorsprung

Drei mit Riesenvorsprung haben wir noch: Sabine Rumpf von der LSG Goldener Grund mit 12,52m im Diskuswurf (49,28m) der W35, Gabriele Engelhardt vom LC Breisgau mit 9,84m im Hammerwurf (50,60m) der W50 und Dagmar Suhling vom TuS Huchting, ein Vorort von Bremen, mit 8,78m im Speerwurf (40,46m) der W40. Knapper ging es indes auch. Die DLV-Chefliteratin der Seniorenspielecke auf der Verbandsnetzseite, Bettina Schardt von der MTG Mannheim, genügten bei 42,53m im Diskuswurf der W45 vergleichsweise winzige 26 Zentimeter zum Erfolg über Martina Greithammer vom TSV Münnerstadt, die 42,27m warf. Just diese Weite hatte Schardt tags zuvor bei ihrem Hammwerwurf-Sieg erzielt. Zufälle gibt’s…

Gehandicapte Andy Dittmar glänzte mit der „Schnapszahl“ 17,77m

Wenn man(n) schon kein
Glück hat, kommt bisweilen noch Pech hinzu. Kugelstoß-Gigant Andy Dittmar (im Bild) von BiG Gotha kann ein garstig Lied davon singen. Kaum hatte der inzwischen 45-Jährige seine Entzündung am rechten Handgelenk auskuriert und als Thüringer Meister bei den Männern mit 18,04m wieder eine Glanzleistung abgeliefert, zog er sich eine Schnittverletzung der linken Hand zu. Aus der „kalten Hose“, wie er es selber nannte, und stark eingedampfter Erwartungshaltung ging er zum Titelabräumen gestern Morgen um 10.30 Uhr in den Ring. Und es kam auch diesmal anders als von ihm gedacht. Mit einer bis auf die eins vorne „Schnapszahl“ von 17,77m überraschte Big-Andy lediglich sich selber. Kuriosum am Rande: Der Zweitplatzierte Heiko Sandig von der LG Neiße tat es dem Meister zumindest beim Zahlen-Cocktail bei einem Rückstand von 3,33m mit 14,44m gleich. Nach fünfjähriger Alleinherrschaft von Dittmar in der M40 durfte nun „Kronprinz“ Sören Voigt vom TSV Erding ran. Dazu reichten dem Bayern nicht allein an seinem Vorgänger gemessen, was eingedenk eines solchen Ausnahmekönners mit irre langem Verfallsdatum unanständig wäre, bescheidene 13,45m.

Prima Darbietung von Speerwerfer Mario Lohmann

Obwohl es eine ziemlich einsame Darbietung mit nur einem direkten Konkurrenten war, bot der im letzten Jahr der M35 stehende Speerwerfer Mario Lohmann (*1980) von der LG Mittweida mit 61,07m und einer blitzsauberen Sechserserie eine prima Leistung.
Tragen wir noch nach, was der Live-Ticker zu später Abendstunde am Samstag noch nicht hergab. Ed-Burke-Bezwinger Hermann „Herminator“ Albrecht (*1940) von der SpVgg Satteldorf warf den Hammer bei seiner DM-Abschiedsvorstellung in der M75 42,79m weit und hatte bereits auf den ersten Verlierer einen Vorsprung von 5,02 Meter. - Alle Resultate unter diesem Link.

Herzzerreißendes Rührstück in der Senioren-Spielecke der DLV-Netzseite

Kolumne

Moment mal

(Leinefelde-Worbis/Darmstadt/Vaterstetten/Krefeld, 16. Juli 2019) Alles Müller, oder was? In der Senioren-Spielecke auf der DLV-Netzseite wurde gestern dem geneigten Betrachter ein opulentes, herzzerreißendes, tränenreiches Rührstück zelebriert. Das riesige Aufmacher-Foto, die Überschrift und der Vorspann des Beitrages kündeten bereits davon, dass es wohl das alles überstrahlende Ereignis zum Kehraus der dreitägigen Titelkämpfe in Leinefelde-Worbis gewesen sein muss: „Senioren-DM: Ergreifender Abschied am Schlusstag“
Wie bitte? Wenn schon, wäre es nicht auch ‘ne Nummer kleiner gegangen? Der Mann lebt schließlich und erfreut sich hoffentlich altersgemäß stabiler Gesundheit. Es handelte sich lediglich bei diesem „ergreifenden Abschied“ um das angeblich ultimativ letzte Rennen von Guido Müller (*26.12.1938) vom TSV Vaterstetten bei München. Dann wurden ihm vom Autoren noch „kluge Worte“ attestiert, für sich die weise Entscheidung getroffen zu haben, sinngemäßes Zitat, „bei einigermaßen klarem Verstand die Karriere zum richtigen Zeitpunkt zu beenden“.

Außenansicht lässt eine andere Interpretation zu

Das lässt sich in der Außenansicht des neutralen, indes sachkundigen Beobachters auch anders interpretieren. Nämlich so: Der Vaterstettener ist im wirklichen ersten Jahr der M80 und schon vorher längst nicht mehr der gefräßige Titelmoloch, der mit und ohne Hürden alles in Grund und Boden rennt. Ausbeute diesmal Silber über 400 und Bronze über 200 Meter. Und ob ihn viele fortan schmerzlich vermissen werden, sei dahingestellt. Schlussendlich war der nicht nur geografische Oberbayer bei all‘ seinen unbestritten großartigen Erfolgen ein hemmungsloser Egomane und Selbstdarsteller. Nur ein Beispiel: Es wurde kolportiert, dass während der Ära von DLV-Senioren-Wettkampfleiterin Heidi Pratsch aus dem nahen Gräfelfing (ein Schuft, der Böses dabei denkt), DM-Zeitpläne nach seinem Gusto getaktet worden seien.

Guido Müller machte sich bei Werfern hochgradig unbeliebt

Werfer haben/hatten eh ein ambivalentes (Nicht-)Verhältnis zu Müller. Anlässlich der Senioren-Weltmeisterschaften 2007 in Riccione an der italienischen Adria verstieg er sich in (s)einer Abhandlung im Leichtathletik-Magazin SELAplus zu der mit großer Entrüstung aufgenommenen Aussage, dass der WM-Zeitplan gehörig gestrafft und um einige Wurf-Disziplinen geleichtert werden müsse. Dabei übersah er geflissentlich, auch vor der eigenen Türe zu kehren. Denn für ältere Semester jenseits der Sechzig gehören die unfallträchtigen 300 m Hürden als Erstes gestrichen. Geradezu abenteuerlich, welche Szenen sich bei diesem Wettbewerb in „Bella Italia“ bis hin zu Stürzen und schweren Verletzungen abspielten. Ganz zu schweigen von der Ästhetik und Negativ-Werbung für die damals noch häufig belächelten und symbolisch wie Vieh am Nasenring durchs Dorf gezogenen Senioren-Leichtathleten.

Für etwaig Wehmütige „müllert“ es weiter
 
Aber alles das hindert uns freilich nicht daran, Guido Müller für seinen fürderhin beschaulicheren Tagesablauf mit einem Mehr an freier Zeit alles Gute und jede Menge Kurzweil zu wünschen! Für etwaig Wehmütige „müllert“ es ja weiter. Der neun Jahre ältere Herbert E.Müller (*1929) vom TSV Bayer Dormagen läuft so lange ihn die Füße tragen. Und wie ich weiß, ist der regelmäßige LAMPIS-Leser obendrein bei klarem, wachem Verstand.

Hammerwerfer Ralf Jossa ragte am gestrigen zweiten DM-Tag heraus

(Leinefelde-Worbis/Krefeld, 14. Juli 2019) Diesmal heißt nach unserem gestrigen kleinen Vauxpas, dafür mit einem eigenen Beitrag (siehe Fenster „Ergebnisse“), bei der Berichterstattung von den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Leinefelde-Worbis das Motto Damen zuerst. Da muss allerdings bei viel Hausmannskost, oftmals – nicht nur in den unteren und oberen Altersetagen – quantitativ dünn besetzten Feldern, eine Anleihe bei der Spannung und den bekannten größeren älteren Protagonistinnen genommen werden. Da seien vorneweg Ingrid Holzknecht (W75), Anne Chatrine Rühlow (W 80) und Lotte Leiß (W85) erwähnt.

Häufig knappe Entscheidungen bei den Seniorinnen

Ein Zentimeter-Duell um den Titel im Kugelstoßen lieferten sich auf freilich für die W35 schwachem Niveau Sabine Rumpf von der LSG Goldener Grund und Mareike Becker vom LAC Lübeck. Das entschied bei schlechterer Serie die Hessin aus Niederselters mit 11,98 zu 11,97m gegen das Nordlicht zu ihren Gunsten. Das ist aus Sicht der ersten Verliererin bitter. Wobei ich aus eigener Erfahrung nicht über des Kaisers Bart fabuliere. Noch einen fürs Phrasenschwein: So ist er nun mal, der Sport.
Relativ gesehen noch k
napper ging es beim fast dreimal so weiten Speerwurf der W55 zu. Susanne Strohm vom SV Stuttgarter Kickers hatte bei ähnlich stabilen Serien mit je sechs gültigen Versuchen mit 33,96 zu 33,94m das bessere Ende vor Angela Müller vom Dresdner SC für sich. Wer es etwas genauer wissen will, der überzeuge sich in der verlinkten Ergebnisliste, dass es viele weitere enge Entscheidungen um Titel und Medaillen gab. Eines auf recht ordentlichem Level sei noch genannt. Carmen Hildebrand vom Ohrdrufer LV in Thüringen, Schützling vom landesinternen Volkshelden" Andy Dittmar, verwies im Kugelstoßen der W50 mit 13,20m die Rheinländerin Barbara Gähling (13,11m) von der LT DSHS Köln auf den zweiten Platz.
Bei der „Krone der Schöpfung“ muss nicht lange nach dem werfenden Vorzeige-Senior des zweiten Wettkampftages gesucht werden. Diese von uns vergebene inoffiziöse Auszeichnung gebührt Ralf Jossa (im Bild) vom SV Herzberg, der im Hammerwurf der M50 bei seinem hoch überlegenen Erfolg glänzende 66,35m warf. Der 53-jährige Harzer hätte auch mit dem 1,26kg schwereren Männer-Gerät alle Klassen bis M35 abwärts gewonnen.

Möhring machte Demmel einen Strich durch die vierfache Rechnung
 
Norbert Demmel (M55) vom TSV Unterhaching war nach seinem Double mit Kugel und Diskus beim Speerwurf noch auf dem Weg zu vier DM-Titeln in den vier klassischen Stoß-/Wurf-Disziplinen. Dieses wohl einmalige Kunststück war vor ziemlich genau 30 Jahren bei der DM 1989 in Scheeßel (Niedersachsen) „König“ Richard Rzehak (*1929) vom SC Preußen Erlangen mit vier grandiosen Einzelleistungen in der M60 gelungen: Kugel 14,43m, Diskus 52,32m, Speer 53,08m, Hammer 56,42m. Dabei bleibt es auch. Demmel konnte mit dem Speer bei 49,59 zu 49,45m gegenüber Joachim Pohl vom MTV Herrenhausen noch so gerade in der Spur bleiben. Doch beim Hammerwurf zog er gegen Rüdiger Möhring vom TSV Bergedorf mit 50,44 zu 51,81m recht deutlich den Kürzeren. Das ist freilich jammern auf schwindelerregend hohem Leistungsvermögen.

Zwei Große der Zunft: Richard Rzehak und Peter Speckens
 
Salto rückwärts zu Rzehak. Der Neunziger in Lauerstellung (Sonntag, 13.Oktober) war auch diesmal noch, respektive nach der Auszeit in 2018 wieder dabei. Mit dem Hammer, seiner Schokoladenübung, war er in der M90 buchstäblich konkurrenzlos, kämpfte mit sich selber und dem deutschen Rekord (23,89m). Der blieb ihm indes wie schon bei den „Bayerischen“ (22,61m) mit 21,23m erneut verwehrt. Für seine noch erstaunliche Wettkampfhärte spricht indes, dass er sie nach einer Art Steigerungslauf im finalen sechsten Versuch erzielte. Es sei ihm gegönnt, dass er den „Bock“ noch umstößt. Es ist ja noch reichlich Saison bis in den Herbst hinein übrig.
Verneigen wir uns auf dieser Welle und an dieser Stelle symbolisch vor dem weltweit erfolgreichsten noch aktiven Werfer. Peter Speckens (*1935) vom SV Rot-Weiß Schlafhorst bei Aachen entschied in der ihm einzig noch verbliebenen Bastion Hammerwurf die Auseinandersetzung mit seinem gleichaltrigen Dauer-Antipoden Lothar Huchthausen von der LG Altmark mit 39,01 zu 36,71m klar für sich.