Neunzig die neue Achtzig: Jubilar Richard Rzehak der treffliche Beweis

(Effeltrich/Krefeld, 13. Oktober 2019) Wer anno 2019 auf seiner Lebensuhr 90 Jahre vollendet, der hat nicht nur eine lange, sondern zwangsläufig auch eine sehr bewegte Vergangenheit hinter sich. Denn da fiel als Kind und Jugendlicher die Zeit vor, im und nach dem 2.Weltkrieg hinein. Der seit heute auch im internationalen Leichtathletik-Sinne echte Neunziger Richard Rzehak (geboren am 13.10.1929 als Sudetendeutscher im tschechischen Braunau) aus dem beschaulichen oberfränkischen Effeltrich (rund 2.700 Einwohner) hat eine solch prall gefüllte Vita. „Zusammenfassend kann ich wohl mit Fug und Recht sagen, dass ich durch eine knüppelharte Schule gegangen bin“, plauderte (Werfer-)„König“ Richard (im Portät) in einem ausführlichen Gespräch mit dem Laudator aus seinen immer noch sehr klaren, transparenten Erinnerungen.

Als 15-Jähriger vom Gymnasium an die Front

Ganz so kurz wollen wir es dann doch nicht belassen, dem Leser im Zeitraffer einen kleinen Einblick gewähren. Mit einer vormilitärischen Ausbildung versehen wurde der damals 15-Jährige im Februar 1945 drei Monate vor Kriegsende vom Gymnasium an die Front in Ölmütz geschickt, kam im Böhmerwald zunächst in amerikanische, dann in russische Gefangenschaft und arbeitete in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Neubrandenburg, ehe er Anfang Dezember 1948 frei gelassen wurde.Inzwischen ein „Teenager“ erfuhr er über das Deutsche Rote Kreuz (DRK), dass es seine Eltern als Vertriebene, die ehedem in der gemeinsamen Heimat einen Bauernhof unterhielten, nach Burgsinn im Spessart verschlagen hat. Verkürzt wiedergegeben traf Richard am Nikolaustag 1948 rein zufällig auf der Straße seinen Vater und fiel im in die Arme, wenig später seiner Mutter.

Nachwuchsarbeit mit drei Söhnen wörtlich genommen

Ohne Schulabschluss und Berufsausbildung war es nicht so einfach Fuß zu fassen. Erste Station war der Rundfunkgeräte-Hersteller Grundig in Fürth. Dafür machte Richard 1953 sein privates Glück, heiratete seine aus Siebenbürgen stammende fünf Jahre jüngere Erwine, die seit nunmehr 66 Jahren ein Ehepaar sind und ihm in „Teamwork“ die drei Söhne Dieter (*1953), Günter (*1955) und Reinhard (*1959) schenkte. Allesamt einst im Rasenkraftsport erfolgreich. Schließlich fand Richard als schon 40-Jähriger endlich auch seine berufliche Erfüllung, arbeitete bis zu seinem 77. (!) Lebensjahr in der Materialverwaltung im Elektronik-Unternehmen von Joachim Pantel in Erlangen. Mit dem Besitzer war er freundschaftlich verbunden, lernte ihn nach seinen eigenen sportlichen Anfängen als Turner und Gewichtheber als Leichtathlet beim 1.FC Nürnberg kennen. Pantel war es auch, der den Mann mit dem verpflichtenden Kürzel R.R. für Rolls Royce 1980 zum SC Preußen Erlangen holte, für den er nach wie vor im Rasenkraftsport und der Leichtathletik startet.

Unerreicht: Alle vier DM-Einzeltitel bei Stoß/Wurf in der M60

Schnitt: Der sportliche Werdegang ist zu lang, um ihn selbst in komprimierter Form darzustellen. Eine akribische Statistik hat er zwar nicht geführt, aber in den verschiedenen Altersklassen hätten sich über 60 deutsche Meistertitel in der Leichtathletik, da indes exakte 34 auf Europa- und Weltebene, und rund 75 im Rasenkraftsport angesammelt. Dort hält er mit seinen 1,79m und 88 Kilogramm seit 1990 die deutschen Rekorde in der AK 4 (60 – 69 Jahre) und über 87 kg Körpergewicht mit 3.061 Punkten im Dreikampf (Hammer 53,59, Gewicht 24,64 und Stein 11,77m) und im Gewichtwurf (27,68m). Ein leichtathletisches Glanzlicht waren bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften 1989 im niedersächsischen Scheeßel alle vier Einzeltitel in der M60 bei Stoß/Wurf mit imposanten Leistungen von 14,43m  Kugel, 52,32m Diskus, 53,08m Speer und 56,42m Hammer. Ebenfalls bis heute unerreicht. Mehr noch: Die Weiten schaffte kein Spezialist bei der DM 2019 in Leinefelde-Worbis.

Der „Himbeer-König“ von Franzensbad

Richard Rzehak ist der trefflich Beweis, dass Neunzig die neue Achtzig sein kann. Körperlich und geistig fit wie ein Turnschuh, fährt er häufiger mit seiner Mercedes B-Klasse zum Kuren und Entspannen ins 160 Kilometer entfernte tschechische Franzensbad, wo er in dem bevorzugten Café seines Vertrauens wegen seiner entsprechenden Vorliebe für diesen Kuchen „Himbeer-König“ genannt wird.
Weit über den Sport hinaus verbinden ihn mit den „Jungspunden“ Hermann Albrecht (*1940) und Peter Speckens (*1935) aus Übach-Palenberg bei Aachen enge Männerfreundschaften, die gehegt und gepflegt werden. Da Richard kein Internet hat, darf unverblümt verraten werden, dass Hermann sich aus Satteldorf in Baden-Württemberg auf den Weg gemacht hat und so etwa zu dieser Stunde der Online-Stellung dieses Beitrages um 10 Uhr bei ihm als Überraschungsgast an der Haustüre klingeln wird.

Olympiasieger Klaus Wolfermann Ehrengast der Jubelfeier

Eine offizielle Feier gibt es ab 16 Uhr in einer nahgelegenen Gaststätte selbstverständlich auch. Ehrengast wird kein Geringerer als Speerwurf-Olympiasieger Klaus Wolfermann aus Penzberg am Starnberger See sein, mit dessen Vater zusammen der Jubilar in einer Mannschaft als Geräteturner aktiv gewesen ist.
Na, dann viel Spaß, und auch von dieser Stelle Herzlichen Glückwunsch, lieber Richard!

US-Sportartikelunternehmen stellt umstrittenes Oregon-Projekt ein

(Portland/Darmstadt/Krefeld, 12. Oktober 2019) Mitunter erledigen sich bestimmte Dinge von alleine. Beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt der Erfahrung und Überlieferung nach häufig durch längeres Liegenlassen oder Überantwortung in die Ablage unter „P“ wie Papierkorb. Diesmal kann er freilich nix für sein Glück und profitiert dennoch. Gestern waberte die weltbewegende Meldung (als gäbe es nichts Wichtigeres auf diesem Globus) durch Nachrichten-Sendungen des Hörfunks, schaffte Einzug auf Video-Textseiten und heute in die Sportteile von Tageszeitungen (da gehört es auch hin), dass der US-amerikanische Sportartikel-Gigant das nach ihm benannte und von ihm geförderte, schon länger umstrittene „Nike Oregon Project“ (NOP) in Portland einstellt.

Es ist mal gerade ein Dutzend Betroffener

Betroffen davon ist lediglich ein elitärer Kreis von zwölf NOP-Läufer/innen der absoluten Spitzenklasse, die bei den Weltmeisterschaften in Doha/Katar dreimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze gewonnen haben. Letzteres durch Konstanze Klosterhalfen mit Stammverein TSV Bayer 04 Leverkusen, die noch in Doha stand- und wehrhaft erklärte, dort weiterhin trainieren zu wollen. Das hat sich nun erledigt, erspart dem DLV unangenehme Gespräche mit der 22-Jährigen und ihrem Management. Aber auch selber gerät der Verband aus der Schusslinie, der schließlich an Nike durch einen wahnwitzigen „Rentenvertrag“ (seit 2015) noch bis 2028 als Ausrüstungssponsor gebunden ist (siehe Kolumne vom 07.Oktober).

Aufwand und Ertrag bei der WM stehen in krassem Missverhältnis

Kommentar

Replik & Kritik

(Doha/Darmstadt/Krefeld, 10. Oktober 2019)
Aufwand und Ertrag lassen sich gerade im Sport nicht beliebig in Einklang bringen. Erst recht nicht in der von den Aktiven in der Spitze professionell ausgeübten Leichtathletik, die hier zu Lande von einer amateurhaft bis teilweise dilettantischen Dachorganisation ge(miss)managt wird. Allerdings war, um im Sprachbild zu bleiben, Szenekennern bereits vor den Weltmeisterschaften in Doha im Wüstenstaat Katar klar (uns eingeschlossen), dass die Rechnung mit einem aufgeblähten Kader von 71 Athleten/innen mit allzu vielen Sporttouristen im Germany-Trikot, dazu obendrauf noch das vermutlich Zweifache an Heim-, Bundestrainern, Ärzten, Physiotherapeuten, Betreuern, Kofferträgern, eingeladenen Sponsoren, diversen (Ehren-)Amtsinhabern und vielleicht noch der DLV-Geschäftsstelle auf Betriebsausflug nicht aufgehen konnte.

Ausbeute der Medaillen zur Teilnehmerzahl 8,45 Prozent

Gemessen an Medaillen stehen auf der Habenseite zwei Goldene durch Zehnkämpfer Niklas Kaul und Weitspringerin Malaiko Mihambo, vier Bronzene durch Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause, Kugelstoßerin Christina Schwanitz, Langstrecklerin Konstanze Klosterhalfen und Speerwerfer Johanes Vetter. Das bedeutet im nicht nur von uns verpönten Medaillenspiegel, der nun einmal Äpfel und Birnen in einen Topf wirft, den siebten Rang in der Nationenwertung. Anders ermittelt eine Ertragsquote (6 aus 71) von 8,45 Prozent. Die vornehmliche Wintersportnation Österreich kann auf Platz 30 dagegen (2 aus 4) 50 Prozent vorweisen. Zugegeben – auch der Vergleich hinkt. Es zeigt andererseits, dass derartige Spielereien mit Spieglein, Spieglein an der Wand… absolut keinen sittlichen Nährwert haben.

Lobhudelei von Kessing ging an den Tatsachen völlig vorbei

Oh Wunder: Auf der Netzseite des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) in Darmstadt wurde diesmal nicht das sonst wider besseren Wissens allgemeine Schulterklopfen zur Scha
u gestellt, wie toll denn mal wieder alles gewesen sein soll. Einmal abgesehen von dem handelsüblichen Angliszismus-Wahnsinn nach Art des Hauses (gleich dreimal Road to Tokyo und Learnings) durchaus selbstkritische Anmerkungen. Mehrfach war auch von schweren äußeren Bedingungen am Schauplatz die Rede, die auch DLV-Generaldirektor Cheik-Idriss Gonschinska frühzeitig im Gespräch bei ZDF-Moderator Norbert König mit, Achtung: Denglish-Misch-Masch, eine „große Challenging“ (er meinte Herausforderung) beklagte.
Das sah indes der ziemlich anhnungslose DLV-Präsident Jürgen Kessing (im Bild) bei der Abschluss-Pressekonferenz zur WM noch in Doha nach seiner „Wahrnehmung“ und einer penetranten, impertinenten Lobhudelei völlig anders. Was hat er da bloß gesehen oder richtiger eben alles nicht? Den Spott und die Häme hat er sich in etlichen Kommentaren redlich verdient. Nur ein Beispiel unter diesem Link. Unsererseits wollen wir ihn jedoch nicht wichtiger nehmen als er ist. Jeder blamiert sich halt so gut er kann. Er konnte, der Verwaltungs(fach)mann aus Bietigheim-Bissingen.

Viele Verfehlungen der Kommentatoren von ARD und ZDF

Stichwort Medien. Bei den sich täglich abwechselnden Fernseh-Übertragungen von ARD und ZDF gab es abermals für die wahren Fachleute an den Bildschirmen von den Kommentatoren Ralf Scholt, Wilfried „Willi“ Hark (beide ARD), Peter Leissl und Marc Windgassen (beide ZDF) mit Unmengen von sachlichen, fachlichen sowie sprachlichen Verfehlungen ordentlich was auf die Ohren. Eine kleine Kostprobe von Windgassen nach dem zweiten Finalversuch von Johannes Vetter: „Zumindest hat er schon einmal einen Stehen.“ Gut, kann im Übereifer des Gefechts schon mal passieren, ist es ja auch. Wohlgemerkt im missverständlich schlüpfrigen Wortsinn nicht bei Vetter.

Kongeniales Doppel Claus Lufen/Frank Busemann preisverdächtig

Positiv jedoch, dass sich beide Öffentlich Rechtlichen Fernseh-Anstalten, Duplizität der Ereignisse, als Experten der ehemaligen hochkarätigen Zehnkämpfer Frank Busemann (ARD) und Michael Schrader (ZDF) bedienten. Preiswürdig für mich der „ewige Lausbub“ Busemann, der im Verbund mit Moderator Claus Lufen mit seiner Schlagfertigkeit und seinem Wortwitz ein kongeniales Gespann bildete. Das erinnerte an das Doppel Gerhard Delling/Günter Netzer dereinst bei Fußball-Übertragungen. Die erhielten 2000 den Adolf-Grimme-Preis, eine Art Fernseh-Oscar, und 2008 als „Traumduo des Sportjournalismus“ den Medienpreis für Sprachkultur.
Doch leider hat die Leichtathletik weder die mediale Aufmerksamkeit, noch ist sie so häufig im Blickpunkt eines etwas größeren Publikum-Interesses. Denn gegenüber einer Fußball-WM bis zu 30 Millionen Zuschauern in unserem seit 30 Jahren vereinigten Vaterland waren es bei der früheren olympischen Kernsport lediglich maximal ein Sechstel davon

Verhandlungstermin Daniele Biffi versus DLV wurde verschoben

(Darmstadt/Luxembourg/Berlin/Krefeld, 11. Oktober 2019) Manch einer um den (ursprünglichen gestrigen) Verhandlungstermin wissenden ausländischen EU-Bürger mit Lebensmittelpunkt hier zu Lande sowie deutschem Verein und Startpass wird womöglich ob des Ergebnisses ungeduldig mit den Hufen scharren. Leider Fehlanzeige! Vorerst. Rechtsanwalt Gerald Kornisch aus Berlin teilte in einem E-Mail-Verteiler auch LAMPIS mit, dass die zuletzt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxembourg City anhängige, an das  Amtsgericht Darmstadt zurück verwiesene Sache „TopFit Berlin e.V. und Daniele Biffi versus Deutscher Leichtathletik-Verband“ (wir berichteten) auf Antrag des DLV verschoben und auf Donnerstag, 05. Dezember 2019, 14 Uhr, neu festgesetzt worden ist. Die Gründe sind nicht bekannt, wurden zumindest nicht genannt.

Ein Schuft, der Böses dabei denkt
 
Ein Schuft, der Böses dabei denkt. Machen wir trotzdem. Das riecht verdächtig nach Zeitschinderei. Denn am 30.November jeden Jahres endet die Frist für Vereinswechsel und die Bildung von Startgemeinschaften (StG). Das tangiert insbesondere jene Klubs und StG’en, die bei positivem Ausgang 2020 bei der Deutschen Altersklasen-Mannschaftsmeisterschaften (DAMM) wieder ihre in Frage kommenden Athleten/innen einsetzen könn(t)en. Die hängen nun bei der Disponierung für ihre personell ohnehin äußerst eng getakteten Mannschaftsaufstellungen für die nächste Saison, gerade in den oberen Altersetagen kein Pappenstiel, in der Luft.
Noch eine kleine Randnotiz zum neuen Termin, bei dem von einem umsichtigen Justizangestellten ja eine Rolle gespielt haben kann, dass just alle Jahre wieder am 05.Dezember der „Internationale Tag des Ehrenamtes“ begangen wird. Vielleicht ein gutes Omen, dass beim DLV nach Vorgabe des EuGH Einsicht einkehren möge.

"Raus aus der Tablettenfalle" mit dem Buch von Prof.Dr. Ingo Froböse

(Hamburg/Köln/Krefeld, 09. Oktober 2019) Auf Promotion-Tour für sein neues Buch „Raus aus der Tablettenfalle“ ist derzeit Sport- und Ernährungswissenschaftler Prof.Dr.Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln. Der stets für einen druckreifen, informativen Spruch gute Ex-Sprinter, von dessen interessanten Beiträgen wir bereits 107 in der Rubrik „Sportsch(l)au" veröffentlichen haben, dockte vorgestern Abend in Hamburg an. Da war er beim NDR in der Fernseh-Sendung „DAS!“ für eine Dreiviertelstunde zu Gast auf dem Roten Sofa bei Moderator Hinnerk Baumgarten, der von seinen Kolleginnen Betina Tietjen und Inka Schneider scherzhaft (?) als George Clooney des Nordens bezeichnet wird.

Alternativen zu Medikamenten zu wenig bekannt
 
Aber nun zu ein paar informativen Kernaussagen von Froböse, vorneweg der womöglich wichtigsten überhaupt: „Wer sich keine Zeit für seine Bewegung nimmt, der wird sich irgendwann Zeit für seine Krankheiten nehmen müssen.“ Bewegungsmangel sei häufig die Wurzel allen Übels. Die Hitliste des Medikamtengebrauchs wären Nasenspray, Schlafmittel und Schmerztabletten. Leider wären die Alternativen zu wenig bekannt. Der Griff dazu ließe sich oftmals durch viel Bewegung vermeiden. Denn gerade Ausdauertraining wie Joggen, Walken, Wandern, Schwimmen oder Radfahren in Verbindung mit einem Muskeltraining wirke durch die ausgelösten Stoffwechselprozesse entzündungshemmend.

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nnere Schweinehund gehört unter den Tisch

Für unsere Stammbesucher dank „Sportsch(l)au“ keine neue Erkenntnis, dass der Körper viele junge Strukturen hat, die sich auch im fortgeschrittenen Alter bei entsprechender Forderung und Förderung immer wieder erneuern. Es gelte laut Froböse halt „nur“ den inneren Schweinehund gut zu dressieren, der symbolisch zuhause unter den Tisch gehöre.