Wurf-Allrounder Gerhard Zachrau schreibt heute die siebte Null

(Mutterstadt, 2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2019) Weihnachtsfrieden hin oder her. Das geht nun einmal nur im Original. Denn heute feiert als verhindertes Christkind der äußerst erfolgreiche Wurf-Allrounder Gerhard Zachrau (*26.12.1949) Geburtstag, vollendet sein 70. Lebensjahr. Da wir unterjährig immer wieder mal über seine überdurchschnittlichen sportlichen Leistungen berichtet haben, hieße es Bierfässer nach München zu rollen, das an dieser Stelle zu wiederholen. Zumal der Polizei-Hauptkommissar im seligen (Un-)Ruhestand sich längst nicht darauf reduziert. Der nunmehr international echte Siebziger ist Gründervater von RKS Phoenix Mutterstadt, die sich vor Jahren von RKS Mutterstadt abgespalten haben, verdingt sich als überaus emsiger Veranstalter in der Leichtathletik, im Rasenkraftsport (RKS) und bei LSW-Wettbewerben.

Ein streitbarer Geist in der Sache

Und keineswegs nur ganz nebenbei ist er ein streitbarer Geist, wenn es um die, nämlich „seine“ Sache in den drei genannten Bereichen geht. Für jene die es nicht wissen sei erwähnt, dass er in puncto sportlicher Belastbarkeit immer noch eine geradezu beneidenswert „harte Sau“ ist. Parallel oder unmittelbar hintereinander Wurf-Fünfkämpfe in der M65 und 70, in diesem Jahr mehrfach praktiziert, stellen für ihn überhaupt kein Problem dar. Wohlgemerkt in hier zu Lande allein von ihm erreichbarem hohen Niveau mit jeweils beachtlichen Punktzahlen. Im Doppel sowieso.

Stellvertretend noch zwei weihnachtliche Geburtstagskinder

Und da wir nun schon gerade dabei sind, tragen wir stellvertretend für alle anderen noch zwei fortgeschrittene weihnachtliche Wiegenfeste mit Kugelstoßerin Christina Schwanitz (*24.12.1985) als
echtem" Christkind mit stilvollendetem Vornamen und die eine Schnapszahl (77) schreibende Siebenkämpferin Marianne Maier (*25.12.1942) aus Vorarlberg nach. Letztere freut sich übrigens über die Stimmabgabe bei der Online-Wahl zu Österreichs beste Masters 2019, die unter diesem Link noch bis heute Abend 23:59 Uhr läuft.

Lampis wünscht allen Lesern eine heiter-besinnliche Weihnachtszeit!

(Krefeld, Heiligabend, 24. Dezember 2019) Liebe Sportfreunde, Stammbesucher und gelegentlichen Gäste von Lampis, mit einem aktuellen Foto wünschen meine mir seit zwei Jahrzehnten angetraute ganz persönliche Regierungschefin Elke und der Betreiber dieses Internetportals von, aber nicht nur für Senioren-Werfer/innen ohne viel rhetorisches Lametta eine heiter-besinnliche Weihnachtszeit!
Beherzigen auch wir die in den Denkanstößen zum 4.Advent geäußerte löbliche Absicht mal an den Feiertagen und „zwischen den Jahren“ zu entschleunigen. Ganz einfach so, nicht ständig online zu sein. Also leisten wir insofern Hilfestellung, entgegen unseren sonstigen Gepflogenheiten der tagtäglichen Berichterstattung – außer bei wie auch immer gearteter höherer Gewalt – an den beiden Weihnachtstagen den entsprechenden Frieden einkehren zu lassen und nicht auf Sendung zu gehen. Es sei denn, es würde etwas Außergewöhnliches geschehen, dass einem der vielen deplatzierten Funktionsträger in der Leichtathletik heute am leuchtenden Baum ein zusätzliches Licht aufgeht und er seinen Rücktritt erklärt. Ein allzu frommer Wunsch, der wohl eher nicht in Erfüllung gehen wird. Nicht mal an Weihnachten, dem heiligsten aller christlichen Feste.
In diesem Sinne trotz so mancher Völlerei und Nascherei in hoffentlich alter Frische bis Freitag auf dieser Welle und an dieser Stelle.

Ein paar Denkanstöße zum heutigen vierten Adventssonntag

(Krefeld und die Republik, 22. Dezember 2019) Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür! Das ist der wohl bekannteste Kinderreim (boshafte Ergänzung: Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, hast du Weihnachten verpennt). Dem sind alle potentiellen Leser von Lampis schon eine mehr oder weniger große Weile entwachsen. Bis hin zu Ü85-Generation, die wir zu unseren geschätzten Stammbesuchern zählen dürfen. Versuche ich mich also zum heutigen 4.Advent an ein paar altersgemäßen Sprüchen, ohne gleich den Anspruch von Altersweisheit erheben zu wollen.
Es ist in unserer gemeinhin hektischen Vor-Weihnachtszeit geboten, im übertragenen Sinne mal den Fuß vom Gas zu nehmen, ein wenig inne zu halten, manches zu reflektieren und zu entschleunigen, wie das neudeutsche Modewort heißt und verheißt. Das nur mal so als kleinen Denkanstoß für alle jene, die noch nicht von selber darauf gekommen sein sollten. Kann zur Vertiefung und Erinnerung aber auch bei allen anderen nicht schaden.
In diesem Sinne einen entspannten vierten Adventssonntag! Möglicherweise mit einer beiläufigen Berieselung diverser Wintersportarten via Fernsehen. ZDF und Eurosport sorgen heute in dieser Hinsicht im Bedarfsfalle den lieben langen Tag für Bild und Ton. Natürlich gibt es nach eigenem Gusto viele andere Möglichkeiten der Gestaltung. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Jede/r halt nach seiner Fasson. Aber tunlichst ohne Stress. Denn in der Ruhe liegt die Kraft. Siehe entschleunigen.

Auszeichnungs-Tsunami der EMA erfasste auch zwei Germanen

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Lausanne/Krefeld, 23. Dezember 2019)
Wenn es nicht Chronistenpflicht sein würde, könnte strahlend lächelnd darüber hinweggesehen und schlicht zur Tagesordnung übergegangen werden. Heulen wir also mit den Wölfen. Auf der Netzseite des kontinentalen Senioren-Dachverbandes European Masters Athletics (EMA) mit Sitz in Lausanne/CH rollt wieder der vorweihnachtliche Auszeichnungs-Tsunami der „Best Master oft the Year“. Da kann es normalerweise, wie überall sonst üblich, nur Eine und Einen geben. Nicht mehr so seit geraumer Zeit bei der EMA (auch WMA). Da wird in acht verschiedenen Disziplin-Gruppen männlich und weiblich auserkoren (Ehrung, so vor Ort, bei der Hallen-EM 2020), die bei drei nicht schnell genug auf den Bäumen gewesen sind.
Diesen ausgemachten Humbug werden wir an dieser Stelle nicht nachbeten. Es bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung, dass es jedem selber überlassen bleibt, ob er dieses Verwässerungsverfahren nun gut oder schlecht findet. Den noch auszuzeichnenden Ausgezeichneten wird es womöglich trotz der vielen Blaupausen gefallen. Vor allen den nach Jury-Auffassung beiden vermeintlich wahren Besten, die in der
Overall"-Wertung über allen anderen thronen.
Kommen wir zum Eingangssatz zurück und vermelden rein nachrichtlich, dass auch zwei Germanen vom Gießkannenprinzip getroffen worden sind: In der Kategorie „Jumps“ Stabhochspringer Wolfgang Ritte (*1953/M65) vom SC Bayer 05 Uerdingen und bei den „Combined Events“ Zehnkämpfer Rolf Geese (*1944/M75) von der LG Göttingen. Wer’s genauer mag, der folge diesem Link.

Süßer die Glocken nie klingen als zur (Vor-)Weihnachtszeit

Abschließend noch eine Schmonzette in diesem Zusammenhang vom und mit dem Beauftragten für Kommunikation & Medien der EMA, dem früheren DLV-Senioren(ver)sprecher. Auf seiner hauseigenen Netzseite schreibt er in einer (nachvollziehbar) durchaus geringschätzig, zumindest aber kritisch zu deutenden Überschrift „Ehrungsflut von Mastersathleten in den USA“. Übrigens ebenfalls in je acht Kategorien. Als linientreuer und stromlinienförmiger Vasalle von EMA-Präsident Kurt „Kuddel-Muddel“ Kaschke aus Freudenstadt, Gütersloh und Lissabon kehrt er derlei Bedenken getreu dem Motto „Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing“ jedoch geflissentlich unter seinen Schreibtisch.
Süßer die Glocken nie klingen als zur (Vor-)Weihnachtszeit.

IMGA betritt bei World Winter Masters Games wieder Eis und Schnee

(Lausanne/Krefeld, 21. Dezember 2019) Stillstand bedeutet in unserer heutigen schnelllebigen Zeit und insbesondere der Welt des Internets quasi Rückschritt. Deshalb hat die Internationale Masters Games Association (IMGA) mit Sitz im schweizerischen Lausanne eine vollkommen überarbeitete Netzseite online gestellt. Noch zum besseren Verständnis: Bei der IMGA handelt es sich um die Organisation, unter deren Dach globale und kontinentale Senioren-Meisterschaften in 28 verschiedenen Sportarten, darunter natürlich auch die Leichtathletik, veranstaltet werden. Deren Zugpferd sind die World Masters Games (WMG). Die nächsten dieser Art sind vom 14. bis 30. Mai 2021 in Kansai (Japan).
Davor betreten die Organisatoren um den ehedem als
Herr der Lüfte" im Stabhochsprung bestens bekannten Vize-Präsidenten Sergej Bubka aus der Ukraine nach 2010 in Bled (Slowenien) und 2015 in Quebec (Kanada) zum dritten Mal Eis und Schnee. Bei den World Masters Winter Games vom 10. bis 19.Januar 2020 bittet das österreichische Innsbruck, Schauplatz der Olympischen Winterspiele von 1964 und 1976 (da mit Gold-„Rosi“ Mittermaier, später verheiratete Neureuther), die Athleten aus aller Welt zu Gast. Da sollte zwar für Leichtathleten eher nichts im Programm bei den insgesamt zwölf verschiedenen Wettbewerben sein. Vielleicht jedoch Curling?. Immerhin verwandt mit dem Eisstockschießen, was manchen Bayern liegen könnte.
Aber wer weiß, welche Talente noch so alles in einem schlummern? Der 2,03m große Ex-Handball-Star Pascal „Pommes“ Hens wusste bis in dieses Jahres hinein auch noch nicht, dass er mit seinen langen Beinen hervorragend Tanzen kann, gewann mit seiner Profi-Partnerin Ekatarina Leonova die zwölfte Staffel bei der RTL-Show „Let’s dance“.
Also – bei wie auch immer geartetem Interesse einfach mal unter www.imga.ch ein bisschen stöbern.