Frohe Ostern und viel Spaß bei der Brauchtumspflege wünscht Lampis!

(Krefeld und die Republik, 30. März 2018) Liebe Stammbesucher, Gelegenheitsgäste und Funktions(last)träger insbesondere der Senioren-Leichtathletik, vorab wünscht Lampis nunmehr zum neunten Mal in Serie aus diesem Anlass ein Frohes Osterfest!
Über die originäre Bedeutung hinaus, dem Kreuztod und der Wiederauferstehung Jesu, ist dieses hohe Fest der christlich-katholischen Kirche mit allerlei Tradition, Brauchtum und (Un-)Sitten belegt. So ganz nebenbei beschert es der überwiegend werktätigen Bevölkerung, so sie nicht Dienst am Menschen leisten muss, mit dem heutigen Karfreitag sowie Ostermontag zwei zusätzliche freie, da Feiertage und mithin ein langes Wochenende. Viele begegneten sich gestern auf in Summe hunderte Kilometer langen Staus auf deutschen Autobahnen. Und wer es damit sehr genau genommen hat, für den endet am morgigen Karsamstag die an Aschermittwoch (14.Februar) begonnene Fastenzeit.
Die stetig zunehmenden Fraktionen der Vegetarier und Veganer können darüber indes strahlend lächelnd hinweg sehen. Für Zweitere entfallen allerdings auch die ach so beliebten Ostereier in allen Variationen. Selbst aus Schokolade. Denn sie enthält zumeist mit Milch als Substanz bei der Herstellung auch ein tierisches Produkt. Das Ei kommt bekanntlich vom weiblichen Federvieh, bevorzugt dem Huhn, und nicht vom Osterhasen. Obwohl unsere lustige Zeichnung etwas anderes suggeriert. Allseits beliebt ist es zudem seit nunmehr rund 100 Jahren Ostergrüße zu verschicken, rangiert sogar noch vor Weihnachten. Dem sind wir hiermit also ebenfalls herzliche gerne nachgekommen.
Wer es von unserer Hauptklientel, der Abteilung Stoß und Wurf, doch ein wenig sportlicher mag, der kann sich außer Training daheim an von uns entdeckten regional sehr weit auseinanderliegenden Schauplätzen in Haslach (Baden-Württemberg), Trier (Rheinland) und im zu Westdeutschland grenznahen Helmond in den Niederlanden an Ostermontag im Wettkampf betätigen.
Egal bei was viel Spaß an der Freud'!

Alles in allem ein sehr dünner Aufguss des DLV von der Senioren-EM

Kolumne

Moment mal

(Madrid/Krefeld, 29. März 2018)
Kommt da noch was oder war’s das schon? Gemeinhin beglückt uns Verbandsoberschwester Margit Jungmann aus Rehlingen nach internationalen Großereignissen der Ü35-Generation mit ihrer „Nachbetrachtung“. Diesen stereotypen Arbeitstitel hat sie bereits verwendet, als das Wort noch nicht im Duden stand. Beides kein Scherz! Diesmal jedoch kein nachbetrachtendes Wort und Bild von den 12.Hallen-Euroapmeisterschaften mit Winterwurf vom 19. bis 24.März 2018 in Madrid von der gesamten in Spanien weilenden siebenköpfigen Literatur-Abteilung für die Senioren-Spielecke auf der Verbandsnetzseite. Es muss zwangsläufig der Eindruck entstehen, dieser zum Heißluftballon aufgeblasene DLV-Betreuerstab war auf Betriebsausflug.
Dies umso mehr, da Vorruheständler Jörg Erdmann als einstiger Geschäftsführer des Bundesausschusses Senioren (BAS) dabei war, der angeblich seinen Nachfolger David Deister einarbeiten musste. Für was, bitte schön? Das blieb im Dunkel, wie vieles andere auch, was diese überbesetzte, streng genommen überflüssige Combo so den lieben langen Tag zum mutmaßlichen Wohle der deutschen Teilnehmer geleistet haben soll? Außer Medaillen zählen und bei Regen auf Schönwetter machen. Viele Athleten sind nach uns erreichenden Rückmeldungen regelrecht – nett formuliert – verärgert, dass sie für die zusätzliche Gebühr von 15 Euro an den DLV eine Null-Leistung erhalten, dafür im Grunde den Begleittross mitfinanzieren.

Was wollen eigentlich Flucke?

Bezeichnend, dass für die nicht einmal täglichen „Wasserstandsmeldungen“ von der EM (am 20.März gab es keinen Beitrag) weiterhin der ehemalige selbst ernannte Ästhet an Tastatur und Kamera, Karl-Heinz „Flunker“ Flucke (im Bild), weit überwiegend zuständig war. Der Mann hat im neuformierten BAS lediglich noch den Pseudo-Posten „Berater Non Stadia“ inne. Was heißt, dass er für Straßenläufe, Straßengehen und Cross in irgendeiner Form zuständig sein soll. Mehr als die typische 1:0-Berichterstattung „Wer bei was mit welcher Leistung“ darf von ihm nach einschlägigen jahrlangen Erfahrungen schlichtweg nicht verlangt werden. Nicht von ungefähr hat der Verband mit einer Dauer-Stellenanzeige monatelang nach einem engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter (durfte natürlich nix kosten) für die Senioren-Leichtathletik gesucht und ihn offenbar nicht gefunden.
Allerdings in der Werferin und ZDF-Sportredakteurin Bettina Schardt eine Flucke ablösende neue Öffentlichkeitsarbeiterin im BAS. Die durfte freilich erst später zusammen mit „Azubi“ Deister ran. Wer da wem die Hand geführt hat, ist uns nicht bekannt. Ein Ruhmesblatt war es jedoch nicht. Unser gelegentlicher Gastautor Dieter Krumm hat in dem Bericht vom Schlusstag mehrere sachliche und fachliche Fehler entdeckt bis hin zu zwei falschen Schreibweisen von Namen (oberpeinlich!) und krausem Satzaufbau. Dies hat er auch dem DLV, namentlich Deister, via Mail mitgeteilt. Die Antwort: „Vielen Dank für ihre Nachricht.
Und besonderen Dank für ihre Richtigstellungen und Korrekturhinweise, die wir baldmöglich auf der Homepage korrigieren wollen.“  Es wäre bei einem Online-Medium ein Klacks gewesen, das sofort zu erledigen. Ob’s inzwischen geschehen ist, haben wir nicht überprüft.

Es darf von einer Vor-Ort-Berichterstattung deutlich mehr erwartet werden

Vollkommen egal von wem, darf von der Berichterstattung einer EM, und seien es „nur“ die der Senioren/innen, deutlich mehr erwartet werden, als in Textform einen Abklatsch der  
Ergebnisliste zu liefern. Wortwitz, Bildsprache, mal ein Zitat eines Erfolgreichen oder Enttäuschten, ein Interview mit diesem und jener, ein bisschen was vom Hintergrundgeschehen sowie ganzen Drum und Dran gehören unabdingbar dazu. Obendrein das leidige Thema, dass an veröffentlichten Fotos das Copyright vor allem steht und offenbar wichtiger ist, als jene zwei, drei, vier Personen in einer Bildunterschrift zu benennen (Ausnahme das Aufmacher-Foto am Schlusstag, um Bettina Schardt ins Bild zu rücken). Namen sind Nachrichten. Denn nicht jeder kennt jeden. Selbst ich nicht bei Stoß und Wurf, obwohl ich mich ständig mit dieser Materie beschäftige. Aufwand und Ertrag stehen bei dieser gebotenen Art der Darstellung in einem krassen Missverhältnis. Dafür mussten nicht insgesamt sieben Ehrenamtsinhaber und Hauptamtliche als KdF-Maßnahme (= Kosten der Firma) entsendet werden, um eine solches Sendungsbewusstsein an den Tag oder Abend zu legen. Das wäre locker von zu Hause anhand der Online-Ergebnisliste zu leisten gewesen (wie Lampis bei aller gebotenen Bescheidenheit bezogen auf Stoß/Wurf bewiesen hat). Denn der persönliche, vor Ort gewonnene Eindruck spiegelt sich ja nicht wider. Natürlich ist das auch nicht möglich, wenn man(n)/frau überwiegend bei edler Bewirtung und Smalltalk im VIP-Bereich herumlungert.
Fazit: Die Senioren/innen als die bei Weitem stärkste Fraktion im Verband auch in der Außendarstellung sinnbildlich wieder einmal als fünftes Rad am Wagen, das lediglich unsichtbar unter der Kofferraumabdeckung mitläuft.

Spitzentreffen bot Vorgeschmack auf den 6. Stendaler-Hanse-Cup

(Stendal/Krefeld, 27. März 2018) Fröhliche Wiederauferstehung feiert allenthalben und allerorten im übertragenen Sinne der uralte Spruch „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ vom einstigen Fußball-Bundestrainer Sepp Herberger, der „mit den WM-Helden von Bern 1954" Eingang in die Geschichtsbücher fand. Der Stendaler LV machte daraus bei seinem gestrigen Spitzentreffen „Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf“. Gemeint ist der 6.Stendaler-Hanse-Cup vom 25. – 27.Mai 2018 im Stadion „Am Galgenberg“. Dieses Meeting hat sich längst zum Mekka der weltbesten Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen  der Senioren/innen gemausert. Mehrere Weltrekorde belegen das auf eindrucksvolle Art und Weise. Und auch die neue Auflage verspricht Hochkarätiges. Bereits 59 Tage vor dem Startschuss dieses Spektakels liegen Chef-Organisator Siggi Wille (im Bild) Meldungen von 34 „Königen- und Königinnen der Athleten“ (23 Männer, 11 Frauen) vor. Darunter wie könnte es anders sein klangvolle Namen, die in der Szene für Klasse stehen und bürgen.

Rekorde sind letztlich auch ein Gütesiegel für die Veranstaltung

Rekorde sprechen selbstverständlich in erster Linie für die Protagonisten. Allerdings sind sie auch ein Gütesiegel für eine toporganisierte Veranstaltung auf hervorragend herausgeputzten und präparierten Anlagen. Nicht zuletzt daraus schöpft der SLV seinen seit der Premiere zunehmenden Ruf als Hochleistungsschau der „ewigen Talente“. Insofern ist es eine charmante Untertreibung der Macher, dass es vielmehr um „einen fairen Wettkampf unter besten Voraussetzungen“ gehe. Generell nicht zu bestreiten und zu unterstreichen. Doch trifft das vor allem auf all jene zu, die für die ganz großen Taten nicht in Frage kommen, die sehr wohl vom  tollen Ambiente profitieren und die eine oder andere persönliche Bestmarke aufstellen. Dazu geht es nicht ausschließlich um die Mehrkämpfe, gibt es daneben bei den Internationalen Altmark-Meisterschaften ein reichhaltiges Programm an Einzelwettbewerben. Insbesondere „Wiederholungstäter“ behaupten im Brustton der Überzeugung, dass man Stendal unbedingt erlebt haben muss.
Also nix wie hin. Meldeschluss ist am 04.Mai 2018. Mehr Informationen unter diesem Link.

WMA-Statistikerin Sandy Pashkin zog abermals eine perfide Nummer ab

(Eugene/Krefeld, 28. März 2018) Wenn eine den Spruch „America first“ ihres selbstherrlichen und selbstgefälligen Präsidenten Donald Trump verinnerlicht hat, dann ist es WMA-Statistikerin Sandy „Puschkin“ Pashkin (im Bild) aus Eugene/Oregon in den USA. Unmittelbar nach den US-Hallenmeisterschaften der Ü35-Generation hat sie mit Datum vom 21.März 2018 die Weltrekordliste aktualisiert. Da spielte sie mal wieder ganz bewusst unter eingangs genanntem Motto Blinde Kuh. Denn zu diesem Zeitpunkt liefen noch bis 24.März die 12.Hallen-Europameisterschaften mit Winterwurf im spanischen Madrid. Es wäre naheliegend und sinnvoll gewesen, die mal erst abzuwarten. Dann hätte sie nämlich die dort erzielten 14 Weltrekorde gleich mit aufnehmen können. Und so blind kann sie nicht sein, dass sie von dieser kontinentalen Meisterschaft eines bei den Senioren so bedeutenden Regional-Verbandes innerhalb der World Masters Athletics (WMA) nichts gewusst haben will. Zumal ihr Landsmann Ken Stone auf masterstrack.com aktuell vom neuen Stabhochsprung-Weltrekord  der M65 (3,96m) von Wolfgang Ritte berichtet hat und den bei diesem Anlass wegen seiner vielen globalen Bestmarken quer durch die verschiedenen Altersklassen (jetzt 44 insgesamt) schmückend als „Masters Bubka“ bezeichnete.

Hinter dieser Machart steckt Kalkül und System

Der sauberen, siebenmal chemisch gereinigten Dame darf unverhohlen unterstellt werden, dass sie dies nach bewährtem perfiden  Muster der Vergangenheit (so warteten Wolfgang Ritte und Rolf Geese fast neun Monate, bis ihre Zehnkampf-Weltrekorde der M60 bzw. 70 Eingang in die Listen fanden) aus purer Absicht mit Kalkül und System gemacht hat. So können sich einiger ihrer amerikanischen Landsleute bis zur nächsten Aktualisierung nach der Freiluftsaison 2018 länger im Glanze sonnen, der ihnen nicht mehr gebührt.
Es bleibt zu hoffen und wünschen, dass Pashkin bei den nächsten Wahlen anlässlich der Generalversammlung während der Stadion-WM 2018 in Malaga (Spanien) endlich mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt wird. Diese Skandalnudel ist schlichtweg eine arge Zumutung. Davon gibt es geschlechtsübergreifend ohnehin schon viel zu viele in der (Senioren-)Leichtathletik.

Halali bei der Hallen-EM und bereits der 3. Werfertag 2018 der "Phönixe"

(Mutterstadt/Krefeld, 26. März 2018) Halali bei der Hallen-EM mit Winterwurf in Madrid. Derweil lud der veranstaltungsfreudige RKS Phoenix Mutterstadt vorigen Samstag bereits zum 3.Einladungswerfertag 2018 in den Sportpark der 12.640-Seelen-Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Speziell die oberen Altersklassen waren recht ordentlich besetzt, sodass es zumindest hier kein köcheln im „eigenen Saft“ war. Und da wir gerade schon bei diesem Thema sind, gilt auch der Spruch „Hier kocht der Chef noch selbst“. Soll heißen, dass der rührige Chef-Organisator Gerhard Zachrau selber in die verschieden großen Ringe und an den Speerwurf-Ablauf ging. Als Produkt dessen erzielte der Polizei-Hauptkommissar i.R. mit 3.900 Punkten im Wurf-Fünfkampf der M65 obendrein die beste Leistung bei den fortgeschrittenen Semestern. Dabei steigerte der Wurf-Allrounder sein Ergebnis vom 10.März an gleicher Stelle um 53 Zähler, erzielte die besten Einzelleistungen mit dem Diskus (42,72m) und Hammer (41,03m). - Alle Ergebnisse später unter diesem Link.