Vorerst wird für einige Tage der Betrieb an dieser Stelle ruhen!

(Krefeld, 19. Oktober 2018) Bei allem freiberuflich bedingten Sendungsbewusstsein und Mitteilungsbedürfnis, bin ich auch ganz allgemein gesehen ein ausgesprochen kommunikativer und zugänglicher Zeitgenosse. Alle die mich ein bisschen kennen, denen muss ich das nicht näher erläutern. Ganz auf meine Person bezogen, würde ich mich jedoch eher als introvertiert bezeichnen, der – bis auf das direkte familiäre Umfeld – nicht das Innerste nach außen krempelt und in die große weite Welt der (a-)sozialen Medien hinausposaunt.

Wie ein Blitz aus – vermeintlich – heiterem Himmel

Das lässt sich jedoch diesmal auf diese Netzseite herunter gebrochen nicht vermeiden, da es Auswirkungen auf die Berichterstattung haben wird, das selbst gestellte Credo mindestens einer täglich neuen Meldung vorerst nicht aufrecht erhalten zu können. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, hat mich in Sachen Gesundheit ein Blitz aus – vermeintlich – heiterem Himmel getroffen. Seit Montag bereits in stationärer Heilbehandlung mit einer ganzen Palette von Voruntersuchungen, werde ich mich heute einem operativen Eingriff unterziehen müssen, der alles andere als ein Pappenstiel ist. Das zieht auch einen Ablauf in der Klink nach sich, der mich noch einige Tage von der Tastatur fernhalten wird.
Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen: Bleibt LAMPIS sowie mir  treu und gewogen, schaut immer wieder mal rein, um zu sehen, wann der Betrieb wieder losgeht oder blättert bis dahin im mit 1.992 Beiträgen prall gefüllten Archiv!

LVN nicht allein auf den Termin bezogen seiner Zeit voraus

(Duisburg/Krefeld, 18. Oktober 2018) Wer wollte ernsthaft bestreiten, dass der Leichtathletik-Verband Nordrhein (LVN) mit Sitz in Duisburg nicht innovativ und fortschrittlich, gewissermaßen seiner Zeit voraus wäre? Den Beweis lieferte der LVN erst gestern, 17.Oktober, wieder, als Wettkampf-Referentin Petra Bous (im Bild) unter Datum 31.Oktober 2018, 10:40 Uhr, einen Beitrag auf die Verbandsnetzseite online stellte. So steht es da jetzt um 09.30 Uhr immer noch. Irgendwann werden sie es vielleicht selber bemerken oder von jemanden darauf hingewiesen werden. Das Schöne an einem Online-Medium, und da beziehen wir uns bei kleineren, reparablen Fehlleistungen durchaus ein, dass es sich jederzeit nahezu unbemerkt korrigieren lässt. Allerdings zumindest bei unseren Lesern nicht mehr. Klären wir indes noch auf, um was es überhaupt ging: Die LVN-Seniorentagung am 14. November 2018 im Haus des Sports in Duisburg-Wedau. Alles Weitere dazu unter diesem Link.

Sportsch(l)au: Vorsicht bei Nahrungsergänzungsmitteln, Teil zwei

(Köln/Krefeld, 16. Oktober 2018) Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ und anderen Publikationsmedien sowie seinem eigenen Internet-Portal an. Mit seiner freundlichen Genehmigung werden wir in loser Folge diese Beiträge veröffentlichen, wobei wir aus Platzgründen gelegentlich den Sinn wahrende Kürzungen vornehmen. Das ist nunmehr das 103. Kapitel zu diesem Themenkomplex, zugleich der zweite und letzte Teil zu Vitaminen durch Nahrungsergänzungsmittel. Teil eins erschien am 08.Oktober 2018. A.H.

Was ist zu tun, wenn sich zu wenige Vitamine im Körper befinden sollten? Viele versuchen dieses Problem mit Nahrungsergänzungsmitteln aus der Drogerie oder Apotheke zu beheben. Das kann in manchen Fällen sinnvoll sein, aber auch hier Achtung vor zu viel Vitaminpower. Denn oft ist es so, dass dieser Vitaminmangel eine Folge einer Fehlernährung ist. Allzu viele Menschen ernähren sich zu einseitig oder künstlich, indem sie auf Fertigprodukte und/oder „Fastfood“ zurückgreifen. Sollte also eine vom Arzt diagnostizierte Mangelerscheinung vorliegen, ist es zu allererst geboten, die Ernährungsgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen und kritisch zu betrachten. Meist hilft es schon seinen persönlichen Speiseplan leicht umzustellen oder einfach mehr Obst und Gemüse zu verzehren.

Rat beim Hausarzt oder Ernährungsberater/in suchen

Wer sich bei der Umstellung der Ernährung unsicher ist, sollte sich vorsorglich bei seinem Hausarzt oder einer/m qualifizierten Ernährungsberater/in sachkundig machen. Der Mythos, dass viele Vitamine helfen, stimmt keineswegs. Besonders bei künstlichen Vitaminen sollte Vorsicht walten. Vielmehr ist auf eine ausgewogene und natürliche Ernährung zu achten, um möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe abzudecken.
Fazit: Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen!

Online-Ergebnisliste hat als Dokument alles richtig widerzuspiegeln

(Kleinkleckersdorf/Krefeld, 17. Oktober 2018) Es ist schon ein beträchtlicher Vorteil, nicht allein rund um die (Senioren-)Leichtathletik zu berichten, sondern als Aktiver auch mittendrin und dabei zu sein. Da bekommt man(n) unmittelbar einiges mit, der große Rest wird einem von netten, langjährigen Sportkameraden/innen zu gezwitschert. Greifen wir also aus gegebenem Anlass noch einmal den leidigen Dauerbrenner „Online-Ergebnisliste“ auf. Das ist nun einmal, wie immer man es auch dreht und wendet, ein Dokument in des Wortes reinster Bedeutung. Sie/Es hat auf Zahlen, Daten, Fakten bezogen das Wettkampfgeschehen widerzuspiegeln. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und das hat bis ins kleinste Detail zu stimmen. Basta!

Kleine Ursache, große Wirkung

Nun fügte es sich in, nennen wir den Schauplatz der Handlung Kleinkleckersdorf (alles andere ist keine Fiktion!), dass bei einem jahrzehntelang erfahrenen Athleten im Kugelstoßen hinter Name, Jahrgang und Verein sechs Kreuze sowie in Summe „ogV“ (= ohne gültigen Versuch) ausgewiesen wurde. Das suggeriert zunächst einmal, dass dieser ausgewiesene Depp nicht im Stande ist, einen gültigen Versuch abzuliefern. Dem war auch nicht so. Derjenige ist definitiv zum Wettbewerb nicht angetreten, war nicht einmal vor Ort, um seiner Voranmeldung entsprechend das Startgeld zu bezahlen.
Aus dessen Intervention beim Veranstalter hieß es, dass das System (na, klar: SELTEC) „n.a.“ wie nicht angetreten automatisch in „ogV“ umwandeln würde. Das ließe sich lediglich durch eine vollständige Löschung lösen. Was dann auf aus- und nachdrücklichen Wunsch mit Befehlscharakter geschah.
Wer will schon verunglimpfend als Vollpfosten dastehen? Nicht mal in einer Ergebnisliste.

Rainer Horstmann verfehlte den begehrten Viertausender um drei Punkte

(Lanaken/Krefeld, 15.Okotber 2018) Knapp daneben ist eben leider auch vorbei! Der WM-Dritte Rainer Horstmann (*1957) vom TSV Kirchlinde verfehlte Samstag beim Kampersmeeting auf dem schnuckeligen Waldsportplatz im belgischen Lanaken bei sehr guten äußeren Bedingungen mit 3.997 Punkten im Wurf-Fünfkampf der M60 um lausige drei Zähler den begehrten „Viertausender“. Wenn’s denn ein Trost war: Der 61-jährige Westfale gewann die bei unseren Nachbarn übliche klassenübergreifende All-Star-Wertung und blieb in diesem Vielseitigkeitswettbewerb der Werfer 102 Punkte über seinem mit Bronze dekorierten Resultat von Málaga.

Abschließende Gewichtwurf erwies sich im O-Ton als "Griff ins Klo"

Der amtierende deutsche Meister im Diskuswurf der M60 lag bis zum abschließenden Gewichtwurf (bei der WM 15,63m) klar auf 4.000-Punkte-Kurs. Die 15,20m vom Einwerfen hätten locker dazu gereicht. Doch es sollte bei den 14,89m vom Sicherheitswurf aus dem ersten Versuch bleiben. Letztlich fünf Zentimeter zu wenig, um die „Schallmauer“ zu durchbrechen. Nachvollziehbar, dass er sauer auf sich selber war und es als den vielzitierten „Griff ins Klo" bezeichnete. Das ist freilich jammern auf ziemlich hohem Niveau. Seine vier Einzelleistungen zuvor in der klassischen Reihenfolge: Hammer 39,53m, Kugel 13,19m, Diskus 45,21m, Speer 46,13m.

Ein deutsches Quintett in Flandern am Start

Außer Horstmann waren mit Det Beckers von der Aachener TG, Martin Baranzke (beide M50) vom Team Voreifel, Friedhelm Dreckmeier (M55) von TuS Eintracht Minden und Waldemar Wörner (M70) vom TuS Sohren vier weitere Deutsche am Start. Nicht zuletzt Ausdruck dessen, dass wir in unserem Fenster Veranstaltungen auf dieses alljährlich zum Saisonkehraus stattfindende „Werp-Festival“ in Flandern hingewiesen haben. Schön zu sehen, dass unser Engagement auch auf diesem Gebiet hilfreich ist und Anklang findet. Bekanntlich macht Klein-Vieh auch Mist. Selbstverständlich nicht auf die fünf Werfer bezogen, sondern rein sinnbildlich zu verstehen.
Alle Resultate unter diesem Link.