449 Gemeldete zu den Offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften

(Düsseldorf/Krefeld, 04. Januar 2020) Nicht vergessen: Heute in sieben Tagen sind die Offenen NRW-Hallenmeisterschaften der Ü30-Generation im Arena-Sportpark der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der federführende Leichtathletik-Verband (Nordrhein) hat inzwischen die Meldelisten nach Vereinen und Klassen/Disziplinen auf seiner Netzseite eingestellt. Es haben von der Startnummer 1 wie Franz-Josef Schmidt von „Laufzwang“ Wippetal (was für ein Name) bis 449 wie Rainer Schulz folglich 449 Startwillige (etwa auf dem Vorjahresniveau mit 456) aus sieben Landes-/Regionalverbänden ihre mehr oder weniger noble sportliche Visitenkarte zu etwa 800 Einzelstarts abgegeben. Den Löwenanteil stellt der gastgebende LVN. „Stubenältester“ ist der 90-jährige Herbert E.Müller (*1929) vom TSV Bayer Dormagen in der LAV Bayer, der in der M90 auch buchstäblich konkurrenzlos ist. Der nicht nur altersgemäß immer noch sehr flotte Senior unter lauter Senioren nimmt sich die 60, 200 und 800 Meter unter die Sohlen seiner Spikes. Echt zu beneiden, das auch zwischen den Ohren unheimlich fitte Lauffossil.
Das soll es einstweilen gewesen sein. Den Teilnehmern/innen in Lauerstellung und Kiebitzen seien für alle weiteren Details die oben verlinkten Listen anempfohlen. Eine Vorschau mit „ein bisschen mehr Fleisch an die Knochen“ erfolgt noch im Laufe der kommenden Woche.

Irene Obera strebt bei der WM 2020 in Toronto ein Déjà-vu-Erlebnis an

(West Vancouver/Krefeld, 04. Januar 2020) Kleiner Irrtum! Andererseits schön, damit diese postwendende Reaktion der interaktiven Mitarbeit ausgelöst zu haben. In unserem gestrigen Beitrag hatten wir es für schwer vorstellbar gehalten, dass 45 Jahre nach der WM-Premiere 1975 im kanadischen Toronto noch irgendwer in diesem Jahr am selben millionenstädtischen Schauplatz dabei sein würde. Die deutschstämmige Kanadierin Christa Bortignon (*29.01.1937 in Groß-Dannewerk/SH) aus West Vancouver, die mir bei früherer Gelegenheit schrieb, dass sie über Lampis den sportlichen Kontakt zur alten Heimat hält, weiß es besser. „Meine liebe Freundin Irene Obera aus den USA ist dort 1975 in der W40 gestartet“, schrieb sie mir gestern Abend in einer E-Mail. „Jetzt ist sie 86 und möchte in diesem Jahr in der W85 in Toronto wieder dabei sein.“

Zwei Freundinnen mit zehn Medaillen

Beide waren gemeinsam, wenngleich getrennt gewertet jeweils für ihr Land und in verschiedenen Altersklassen (W80 und 85), zuletzt auf dem alten Kontinent bei der Hallen-WM 2019 im polnischen Torun im wonnevollen mehrfachen, erfolgreichen Einsatz. Kunststück, sind/waren doch beide herausragende Siebenkämpferinnen (nur bis W80 möglich). Das von Bortignon netterweise mitgelieferte Foto gibt Zeugnis von der stattlichen Medaillen-Kollektion des amerikanisch-kanadischen Duos. Obera stellte bei der Gelegenheit zudem drei Hallen-Weltrekorde über 60, 200m und 60m Hürden in der W85 auf. Bortignon hält aktuell den Freiluft-Weltrekord im Siebenkampf der W80, den sie zwischenzeitlich auch in der W75 innehatte, aufgestellt auf ursprünglichem Heimatboden beim Stendaler-Hanse-Cup Ende Mai 2013. Auf dem Weg dahin übrigens auch den über 200 Meter.

Herausragendes sportliches Ereignis 2020: Olympische Spiele in Tokio

(Tokio/Krefeld, 02. Januar 2020) Nun schreiben wir seit gestern also das Jahr 2020. Zugleich Aufbruch in ein neues Jahrzehnt. Das hat allerdings mehr statistische Bedeutung, davon hängt sonst nichts Elementares ab. Irgendwelche Neuerungen und Änderungen gibt es auch in jedem anderen x-beliebigen Jahr. In aller unschönen Regel zumeist nicht zum Vorteil der Bürger in aller Herren Länder. Eines ist allerdings dann doch anders: Es handelt sich um ein Schaltjahr (kleiner Kalauer: schlechte Zeiten für Automatik-Fahrer) mit 29 Tagen im Februar. Und in dem pflegen auf dem Termin-Kalender als herausragendes sportliches Ereignis die Olympischen Sommerspiele zu stehen. Die kommen vom 24.Juli bis 09.August 2020 im japanischen Tokio zur Austragung. Da waren sie bereits 1964 und fanden letztmals in den Lauf- und Sprungwettbewerben der Leichtathletik auf Asche statt.

Noch weitere Top-Veranstaltungen

Weitere bemerkens- und erwähnenswerte Sportveranstaltungen in 2020 über den eigenen Tellerrand hinaus: Handball-EM der Männer mit deutscher Beteiligung vom 09. bis 26.Januar in Österreich, Schweden und Norwegen; „Die Finals“ mit Deutschen Meisterschaften in 15 Sportarten (siehe Link) am 06./07.Juni an Rhein und Ruhr in Aachen, Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen (ohne Leichtathletik, zum gleichen Zeitpunkt in Braunschweig); Fußball-EM der Männer mit deutschem Team vom 12.Juni bis 12.Juli in 13 europäischen Ländern (auch Deutschland).
Auf die Senioren-Leichtathletik mit ihren nationalen, kontinentalen und globalen Titelkämpfen gehen wir morgen in einem eigenen Beitrag noch ein.

Prall gefülltes Wettkampf-Programm für Senioren/innen im Olympiajahr

(Krefeld, 03. Januar 2020) Was erwartet die Wettkampf-affinen Senioren-Leichtathleten mit größeren Ambitionen sowie entsprechender Qualifikation (Norm nur national erforderlich) hier zu Lande auf der obersten Etage und internationalem Parkett im Olympiajahr 2020? Da wären zunächst die „Top Fünf“ der Deutschen Meisterschaften mit Halle/Winterwurf, Mehrkampf, Stadion, Wurf-Fünfkampf und dem Team-Finale. Dabei zieht die Karawane, nicht abwertend zu verstehen, überwiegend ostwärts mit dreimal Thüringen und einmal Sachsen. Der Rest vom Fest findet nach Lage der Dinge (?) im westfälischen Lage statt. Zumindest ist der Termin noch offen. Nach widersprüchlicher und unvollständiger Darstellung des schlafmützigen Dachverbandes DLV in seinem liderlich gepflegten Rahmenterminplan freilich nicht die einzige Hängepartie (siehe auch diesen verlinkten Beitrag).

Nach der WM-Premiere nunmehr die 24. Auflage wieder in Toronto

In der normenfreien Komfortzone von internationalen Titelkämpfen erwarten die Sporttouristen und Könner auf europäischer Ebene die „Portugiesischen (Heim-)Festspiele“ (siehe Link) des nach seiner Angabe in Lissabon lebenden Kontinental-Fürsten Kurt „Kuddel-Muddel“ Kaschke: Halle/Winterwurf in Braga, Berglauf- und Straßenlauf jeweils auf der zu Portugal gehörenden Insel Madeira. Für die
Geld"- und Weltmeisterschaften der betuchten Ü35-Generation geht es diesmal nach zuletzt im spanischen Málaga (davor Perth/Australien) wieder über den „großen Teich“ nach Toronto in Kanada. Da waren im Übrigen 1975 die ersten Stadion-Weltmeisterschaften der Veteranen. So hießen sie damals noch. Für wen wird es nach 45 (!) Jahren dort vor Ort bei der 24. Auflage ein Déjà-vu-Erlebnis geben? Schwer vorstellbar!

Termine und Schauplätze im Fenster Veranstaltungen
 
Die zu allen Titelkämpfen nach unserer Kenntnis gehörenden Termine finden sich im Fenster Veranstaltungen. Darüber hinaus von Landes-/Verbandsmeisterschaften und Sportfesten unter dem Hallendach. Bleibt vorsorglich zu erwähnen, dass noch etliche Meisterschaften anderer Nationen offen oder international ausgeschrieben sind. Das sollte eigentlich nach Bekanntwerden die sich hauptsächlich mit der Beweihräucherung von Kaschke beschäftigende Netzseite der European Masters Athletics (EMA) hergeben. Die Betonung liegt auf eigentlich. Mithin sind der ureigenen Findigkeit der Interessierten keine (Landes-)Grenzen gesetzt. Natürlich bleiben wir auch am Thema und forschen mit.

Ein Horrorszenario zu Jahresbeginn erschüttert Krefeld und seine Bürger

(Krefeld, 01. Januar 2020) Prosit Neujahr! Neues Spiel! Neues Glück? Das werden viele Krefelder Bürger mit dem Herzen am rechten Fleck erst mal vollkommen anders sehen. Insbesondere bekennende Tierfreunde,  -liebhaber und -halter. Denen dürfte beim vielerorts späten Frühstück eingedenk der Rundfunk- oder Fernseh-Nachrichten (siehe Link) der Bissen im Halse stecken geblieben sein. Meiner Ehefrau Elke und mir auch. Denn das neue Jahr begann in der einstigen Samt- und Seidenstadt am Vater Rhein gegen 1 Uhr in der Nacht mit einem Horrorszenario. Gerade mal 300 Meter von unserem Wohnsitz im Ortsteil Bockum entfernt brannte im Krefelder Zoo das Affentropenhaus, eines der schönsten und attraktivsten seiner Art mit bemerkenswerten Zuchterfolgen von vom Aussterben bedrohter Rassen, restlos nieder. Alle darin lebenden mehr als 30 Tiere fanden einen qualvollen Tod. Darunter Menschenaffen wie Urang Utas und Schimpansen. Verschont blieben allein die Gorillas im unmittelbar nebenan liegenden Freigehege, das an den Trainingsplatz des Fußballstadions angrenzt.

Katastrophe vermutlich durch Feuerwerkskörper ausgelöst

Obwohl die Brandursache noch ungeklärt ist, wird jedoch vermutet, dass diese Katastrophe durch den „ganz „normalen Wahnsinn“, der eigentlich aus vielerlei Gründen abgeschafft gehört, ausgelöst worden ist: Einen Feuerwer
kskörper bei der weithin immer noch ach so beliebten Silvester-Knallerei. Das Perfide daran könnte auch sein, dass es sich um einen gezielten Anschlag eines besoffenen, hirntoten Vollidioten gehandelt hat. Wenngleich vielleicht nicht in diesem Ausmaße gewollt.
Ja, es gibt vieles noch schlimmeres Leid und Elend auf diesem schnöden Erdball. Das kann kein Trost sein. Vergessen wir auch nicht, dass es hier um wehr- und hilflose Tiere wie beim Buschbrand in Australien geht, die unseres Schutzes bedürfen. Diese Gedanken der puren Ohnmacht sitzen derzeit beherrschend in meinem Kopf. Nach eigentlich auf der Agenda gestandenen Tagesordnung ist mir deshalb nicht zumute.
Bitte um Nachsicht und Verständnis!