DAMM: Noch fünf Durchgänge auf dem Weg ins Team-Finale

(Halle a.d.S./Darmstadt/Hamburg/Krefeld, 08. Juni 2018) So es geografisch einigermaßen passt, haben DAMM-Nachzügler oder solche die ihr Ergebnis noch aufbessern müssen dazu die Gelegenheit. Der USV Halle in Sachsen-Anhalt richtet auf der Leichtathletik-Anlage Robert-Koch-Straße am 16.Juni 2018 (Meldeschluss 11.Juni) einen landesoffenen Team-Wettkampf für die M40 und 50 sowie für die W50 und 60 aus.
Gerade in der W60 sind momentan in einer Art Schlussverkauf sehr preiswert noch zwei Plätze für das Bundesfinale der Team-DM Senioren am 22.September im hessischen Baunatal zu vergeben, da sich hier bislang erst vier Klubs/Startgemeinschaften beteiligt haben. Also auf- und mitgemacht, alles aktivieren und mobilisieren, was laufen, springen und die Kugel stoßen kann.

Drei Ergebnisse vom Durchgang in Hamburg nachträglich korrigiert!

Mittlerweile sah sich auch der veranstaltende Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt nach mehreren Anfragen gemüßigt, seiner Informationspflicht endlich nachzukommen. Er veröffentlichte mit angeblichem Stand 01.Juni 2018 auf seiner Netzseite eine DAMM-Rangliste. Darin fehlen allerdings beide Teams aus Spandau (W30 und M50) und die als Neuntplatzierte indes völlig chancenlose Stg Essen-Rhede in der M30. Zwangsläufig unberücksichtigt blieben spätere Korrekturen vom Qualifikationsdurchgang am 10.Mai 2018 in Hamburg. Dort ergaben sich in drei Altersklassen infolge irgendwelcher Fehler (normalerweise sind nur geprüfte Ergebnisse weiterzugeben!) drei Änderungen: LAC Lübeck (M30) von 9.131 auf 9.157, Hamburger Jungs (M70) von 7.297 und 7.308 und Stg Nordwest Hamburg (W60) von 4.360 auf 4.551 Punkte. Dies hat unser Gastautor, DAMM-Experte und Team-Manager Dieter Krumm vom LAC Quelle Fürth in der aktualisierten nachfolgenden Rangliste (Stand 07.Juni 2018) bereits eingearbeitet. Es stehen freilich neben Halle noch vier weitere Durchgänge aus (siehe Fenster „Veranstaltungen“).
 
Seniorinnen

W30: 1. StG Nutrixxion Masters (LT DSHS Köln, TV Herkenrath) 6.882, 2. StG Ruhr-West 6.777, 3. TSV Friedberg 6.518, 4. StG Bedburg – Dinslaken 6.422, 5. StG Equipe Saar 6.418, 6. VfV Spandau 5.971, 7. Stg Planeta-Elbland 5.908, 8. Stg Aue-Frankenberg-Gornsdorf 5.670, 9. TV Elm 4.990 Punkte.
W40: 1.TSV Korbach 6.260, 2. SF Neukieritzsch 6.032, 3. LG Neiße 6.014, 4. StG Pulheim-Straberg 5.969, 5. HNT Hamburg 5.836, 6. TSV Bayer 04 Leverkusen 5.826, 7. LAV Elstertal Bad Köstritz 5.439, 8. StG Mittel-Unterfranken 3.765 Punkte.
W50: 1. LAZ Obernburg-Miltenberg 5.652, 2. StG LAC Quelle-SWC Regensburg 5.620, 3. SF Neukieritzsch 5.604, 4. StG Witten-Annen-Bochum 5.436, 5. Stg Aue-Frankenberg-Gornsdorf 5.195, 6. Stg. Markkleeburg-Torgau-Tauchau 5.159, 7. StG Breisgau-Team 4.965, 8. LG Neiße 4.901, 9. StG Pulheim-Straberg 4.415, 10. LC 72 Altenkessel 3.932 Punkte.
W60: 1. StG Düsseldorf/Aachen 5.701, 2. Stg Halle 5.374, 3. StG CSV - Troisdorf - Oedt 4.894, 4. StG Nord-West Hamburg 4.551 Punkte.


Senioren

M30: 1. StG Nutrixxion Masters 9.335, 2. Leichtathletik-Club Lübeck 9.157, 3. LG Kindelsberg- Kreuztal 8.828, 4. StG Saarmasters 30 7.357, 5. LSG Sbr.-Sulzbachtal 7.321, 6. Stg Markkleeburg-DHfK-TSC Leipzig 7.121, 7. Stg Planeta-Elbland 6.938, 8. LAV Elstertal Bad Köstritz 6.786, 9. StG Essen-Rhede 2.161 Punkte.
M40: 1. StG TSV Würzburg-TSV Erding-TSV Ipsheim 9.526, 2. LG Kindelsberg Kreuztal 9.383, 3. StG Ostwestfalen-Lippe 9.362, 5. Stg Planeta-Elbland I 9.094, 5. LG Neiße 8.953, 6. LBV Phönix Lübeck 8.149, 7. LG Saar 70 7.649, 8. LG Berus 6.952, 9. SF Neukieritzsch 6.942, 10. Stg Planeta-Elbland II 6.939 Punkte.
M50: 1. LG Eder 10.191, 2. LG Kindelsberg Kreuztal 10.062, 3. Stg. Markkleeburg-DHfK-TSC Leipzig 9.848, 4. StG Essen-Rhede 9.599, 5. Team StG Ostsee 9.114, 6. LG Elmshorn 8.130, 7. StG TopWeiß Spandau 6.138, 8. TSV Bayer 04 Leverkusen 3.370 Punkte.
M60: 1. StG Hünxe - Bedburg 7.616, 2. StG Werther 7.518, 3. LAC Quelle Fürth 7.257, 4. Pulheimer SC 7.188, 5. LAG Obere Murg 5.839, 6. Stg Markkleeburg-DHfK-TSC Leipzig 5.690 Punkte.
M70: 1. StG Hamburger Jungs 7.308, 2. Pulheimer SC 6.768, 3. LAC Quelle Fürth 6.557, 4. LG Stadtwerke München 6.316 Punkte.

Bayern: Meldelisten nach Klassen und Disziplinen für Titelkämpfe online

(München/Regensburg/Krefeld, 07. Juni 2018) So lieben es die Aktiven von Titelkämpfen und die vielen Kiebitze landauf, landab: Der Bayerische Leichtathletik-Verband (BLV) in München präsentierte auf seiner Netzseite bereits einen Tag nach Meldeschluss die Listen nach Klassen und Disziplinen für die Senioren-Landesmeisterschaften am 16./17.Juni 2018 in Regensburg. Aus unserer Sicht mögen im einstigen Seehofer-Land jenseits des Weißwurstäquators die Uhren gefühlt ein wenig anders ticken, die Gesetzmäßigkeiten bei der leichtathletischen Ü30-Generation werden auch hier nicht über den Haufen geworfen. Die Eingangsklassen sind im mitgliederstärksten deutschen Landesverband bei den Männern genauso dünn besetzt wie anderswo. Ansehnlicher wird es dann ab M45. Ziemlich durchgängig scheint bei den „Mädels“ Bayern Leichtathletik-Diaspora zu sein. Was machen die da eigentlich überwiegend so rein sportlich gesehen in ihrer Freizeit?

Überbordendes Starterfeld im Diskuswurf der M30 – 55

Was mit Grandezza in die Hosen gehen wird, ist der am 16.Juni, 15 Uhr, angesetzte gemeinsame Diskuswurf-Wettbewerb der M30 – 55 mit 31 potenziellen Startwilligen. Dabei würden nach dem Vorkampf lediglich drei Teilnehmer (einer in der M50, zwei in der M55) ausgefiltert. Wie lange soll das dauern? Ein Leistungskiller der Extraklasse! Und das bei solchen Assen wie Helmut Maryniak (*1968/M50) vom 1.FC Passau und M50-Bayern-Rekordhalter (58,11m) Norbert Demmel (*1963/M55) vom TSV Unterhaching. Die Gretchenfrage ist allerdings, ob sie in Regensburg überhaupt zwei Anlagen und ein zusätzliches Kampfgericht haben, um das überbordende Starterfeld zu entzerren. Das wäre andererseits insofern schade, als es keinen direkten Vergleich zwischen Maryniak (56,83m am 01.Mai) und Demmel geben würde. Oder bieten die Veranstalter zwischen den Versuchen für die Wartenden eine zünftige Brotzeit an? Not macht ja bekanntlich erfinderisch.
Schaun mer mal, dann sehn mer scho, würde jetzt der inzwischen stumm gewordene „Kaiser Franz“ (Beckenbauer) orakeln.

Viele Missverständnisse stellten Christa Bortignon in ein falsches Licht

(West Vancouver/St.Margrethen/Wien/Krefeld, 05. Juni 2018) Marianne Maier, Kugelstoß-Weltrekord W75, Klappe, die dritte! Rudern wir ein wenig zurück, ehe noch an der deutschstämmigen Kanadierin Christa Bortignon (im Bild) aus West Vancouver der Ruf einer „Crazy Canuck“ hängen bleibt. Der Nachrichtenweg war mit Missverständnissen gepflastert, dass wir glauben mussten, die 81-jährige Mastersathletin habe uns einer „Fake News“ bezichtigt. Denn sie hatte in der Online-Ergebnisliste von dem Wettkampf in Höchst in Vorarlberg lediglich den Kugelstoß-Dreikampf entdeckt, bei dem „die Maierin“ nicht 11,80m, sondern nur 7,09m mit der 2-Kilo-Kugel gestoßen haben soll. Hätte sie auf der Seite weiter herunter gescrollt, wäre sie auf den Wahl-Dreikampf gestoßen, bei dem eben M.M. jene Weltrekord-Weite von 11,80m erzielt hat.
Derweil lag uns bei der zeitnahen Berichterstattung durch eine Information von Kampfrichter Eric Bohner aus Bern/CH allein der Auszug dieser Resultate und ein Weltrekord-Protokoll vor, nicht jedoch vom anschließend ausgetragenen Kugelstoß-Dreikampf. Der spätere vollständige Blick in die Ergebnisliste offenbarte, dass bei der selben Veranstaltung beides stattgefunden hat, wenngleich genau in der umgekehrten Reihenfolge als ausgewiesen. Kleine Ursache, große Wirkung! Was jedoch blieb, war die irrelevante, mit noch so großem Sachverstand nicht erklärbare Differenz von 4,71m mit der „Zweier“ zwischen Wahl- und Kugelstoß-Dreikampf.

Beim Kugelstoß-Dreikampf war die 5- und nicht die 2-Kilo-Kugel im Spiel

Nach viel Stochern im Nebel brachten Nachfragen per E-Mail bei Marianne Maier unter Mitwirkung unseres hammerwerfenden Österreich-Repräsentanten Gottfried Gassenbauer aus Wien Licht ins Dunkel. Da es beim abschließenden Kugelstoß-Dreikampf zu wenige Teilnehmerinnen waren, hat die 75-jährige Österreicherin mit Wohnsitz in St.Margrethen in der zu Vorarlberg grenznahen Schweiz auf Bitte einer Sportkameradin hin noch mitgemacht. Da für sie die Luft mit dem zuvor erzielten Weltrekord eh raus war, stieß sie aus dem Stand. Und nun kommt der Punkt, der Aufklärung bringt: Dieser Dreikampf wurde bei je drei Versuchen mit drei, vier und fünf (!) Kilo schweren Kugeln durchgeführt. Marianne erreichte die zunächst ominös, extrem unterbelichtet anmutenden 7,09m also mit der „Fünfer“. Um das Rätsel nicht für die Nachwelt zu erhalten, will Maier bei ihrem ausrichtenden Klub TS Höchst eine entsprechende Korrektur der Online-Ergebnisliste erwirken. Das sollte im Interesse des wirklichen Geschehens machbar sein.
Noch ein bisschen Werbung in eigener Sache. Der Österreichische Leichtathletik-Verband (ÖLV) hat auf seinem Internet-Portal unseren Beitrag von der Weltrekord-Verbesserung mit Quellenhinweis gleich am selben Tag 1:1 übernommen und zusätzlich verlinkt. Eine prima Reklame! Lampis-Leser wissen nicht nur mehr, sie wissen es auch eher. Beispielsweise läuft der deutsche Senioren(ver)sprecher auf seiner Verharmlosungs-, Abkupferungs- und Verlinkungsnetzseite unserer von den „Ösis“ nachgespielten Musik um sechs Tage hinterher! Ganz so, als säßen seine Leser im Wolkenkuckucksheim, würden sich nicht anderer Informationsmedien bedienen (eben auch bei uns) und wüssten von nix.

Zwei Spitzenkönner, eine Plattitüde: Aller Wiederanfang ist schwer

(Stuttgart/Flensburg/Edenkoben/Halle a.d.S./Krefeld, 06. Juni 2018) Aller (Wieder-)Anfang ist schwer. Diese Plattitüde mit bisweilen hohem Wiedererkennungswert haben nun auch zwei absolute Spitzenkönner der internationalen Werferszene am eigenen Leibe erfahren. Allerdings dürften sie das einkalkuliert haben. Jedenfalls Felix Mohr (*1943) von der LG Radolfzell, der aufgrund einer schweren Krankheit im Vorjahr ohne Wettkampf-Ergebnis war und dem es vordergründig um die Normen für die Senioren-DM vom 29.Juni bis 01.Juli 2018 in Mönchengladbach ging. Immerhin dieses Unternehmen darf mit 11,37m Kugel und 32,32m Diskus als Doppel-Sieger der M75 bei den Senioren-Landesmeisterschaften von Baden-Württemberg in Stuttgart als geglückt bezeichnet werden.

Kugelstoß-Weltrekord der M75 noch in weiter Ferne

Weniger zufrieden dürfte hingegen ein weiterer Rückkehrer und Jung-Fünfundsiebziger nach selbst auferlegter vierjähriger Pause dreingeschaut haben. Kurt Goldschmidt (*09.03.1943; im Bild) vom TSV Kücknitz hatte im Vorgespräch anlässlich seines Jubeltages dem Chronisten erzählt, dass er im Training bereits 13,80m gestoßen habe und guten Mutes sei, den Stadion-Weltrekord der M75 (14,24m) von Karl-Heinz Marg (*1938) von der SG Osterholz aus 2013 verbessern zu können. Davon blieb „Kuddel“ bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern in Flensburg mit 11,92m freilich ein gutes Stück entfernt. Ganz passabel hingegen seine 39,57m mit dem Diskus.

Andreas Deuschle stieß 15,42 m, Hermann Albrecht warf den Hammer auf 45,25 m

Picken wir uns noch ein paar Rosinen von den vier Schauplätzen heraus. Kugelstoßer Andreas Deuschle (*1968) von der TG Nürtingen war im Schwabenländle erwartungsgemäß eine Klasse für sich, stieß in der M50 das sechs Kilo schwere Gerät im letzten Durchgang auf 15,42m, hatte mit 15,05 und 15,41m weitere Versuche jenseits 15 Meter. Altmeister Hermann Albrecht (*1940; rechts im Bild) von der Spvgg. Satteldorf brillierte im Hammerwurf der M75 mit einer sehr ausgewogenen Serie von sechs gültigen Versuchen. Dem „Ed-Burke-Bezwinger“ von 2012 blieb bei seinen 45,25m allerdings der Ausreißer nach oben versagt.

Ergebnisliste ein Muster ohne Wert

Ein Muster ohne Wert ist in Teilen die Ergebnisliste der Offenen Senioren-Meisterschaften von Sachsen-Anhalt in Halle an der Saale. Da taucht Diskuswerfer Helmut Maryniak (*1968) vom 1.FC Passau sowohl in der M45 (2 kg) als auch in der M50 (1,5 kg) mit der gleichen Weite von 53,63m auf. Letzteres wird stimmen. Lothar Huchthausen (*1935) von der LG Altmark ist im Kugelstoßen der M55 (6 kg) mit 12,19m gelistet. Das wäre eine Weltsensation. Vergessen wir’s! Es war garantiert das 3-Kilo-Kügelchen aus der M80..

Eine märchenhaft anmutende Steigerung mit der leichteren Kugel

Die Vorzeigefrau der Fraktion Stoß/Wurf war beim 40. Seniorensportfest in Edenkoben, zugleich Pfalzmeisterschaften der Ü30-Generation, zu bewundern. Claudia Kodel (*1968) vom OSC Berlin stieß als Neu-Fünfzigerin starke 14,12m. Dabei hatte ihre Serie (12,97, 13,11, 13,19, 14,12, x, x) in der Bandbreite eine noch größere Streuung als eine Gießkanne mit riesiger Tülle. Bei ihrer im vierten Durchgang erzielten Tagesbestweite legte sie mal eben gewaltige 93 Zentimeter zu. Danach folgten auf den „Schocker“ zwei x wie war wohl nix. Sei noch angemerkt, dass die Berlinerin eine vorjährige Bestleistung mit der „Vierer“ von 12,09m hat. Da mutet der 2.03-m-Sprung mit dem ein Kilo leichteren Gerät schon ziemlich märchenhaft an. Warten wir die nächsten Wettkämpfe ab, vielleicht auch die Nagelprobe mit  W50-Platzhalterin Jana Müller-Schmidt (*1964) von der SG Osterholz bei der kommenden Senioren-DM. 

NK-Masters: Wendy Koolhaas warf den Hammer in der W35 auf 63,04 m

(Gouda/Krefeld, 04. Juni 2018) Werfen wir als nicht ausschließliche, aber vornehmliche Netzseite  für Werfer-Senioren/innen einen Blick über den imaginären Grenzzaun zu unseren niederländischen Nachbarn (kleiner Seitenhieb – die fahren diesmal nicht zur Fußball-WM). Die „Oranjes“ hatten vom vorigen Freitag bis gestern in Gouda, der berühmten Stadt für gaaanz leckeren Käse, die NK-Masters. Also ihre nationalen Meisterschaften für die Ü35-Generation. Dabei gab es einige herausragende Leistungen der Fraktion Stoß/Wurf. Allen voran von der niederländischen Olympia-Teilnehmerin Wendy Koolhaas aus Groningen, die in der W35 den 4-Kilo-Hammer auf 63,04m schleuderte.
Durchgängig recht große Weiten wurden im Speerwurf der M35 bis 60 dargeboten. Herausragend die 74,56m von Daan Meyer aus Apeldoorn in der M35. Genau da hat momentan die aktuelle Siebenkampf-, Hochsprung- und  einstige Speerwurf-Weltrekordlerin Weia Reinboud (*1950/W65) aus Utrecht große technische Probleme. Bei ihrem buchstäblich konkurrenzlosen Erfolg blieb sie mit 27,43m sage und schreibe 5,09m hinter ihrer globalen Bestmarke (32,52m) aus 2016 zurück. Das ist weit mehr, als es nach dem fast unvermeidbaren biologischen Schwund von etwa drei Prozent pro anno sein dürfte.

Ein Zentimeter fehlte am Durchmarsch

Der Durchmarsch des mehrfachen Senioren-Europameisters Frans de Laat (*1946) aus Utrecht in seinen vier Disziplinen der M70 wurde im Diskuswurf um einen winzigen Zentimeter zugunsten von Teo Maat (37,43 zu 37,42m) verhindert. Der lange Frans hielt sich mit Kugel (13,47m), Hammer (37,74m) und Wurfgewicht (16,02m) schadlos. Noch sehr stark die 49,06m im Diskuswurf der M55 von Henk Jan Blom aus Hoorn in Nordholland.
Alle Resultate, die pro Disziplin sauber getrennt nach M und W chronologisch aufsteigend ab AK 35 in der Rubrik
Onderdeel" abrufbar sind, unter diesem Link. Eine pfiffige Idee! Anders als hier zu Lande das krause SELTEC-Durcheinander der Gesamtergebnisliste wie zuletzt bei den Nordrhein „Open“.