Niemand ist gezwungen, beim ganz normalen Wahnsinn mitzumachen

Kolumne

Moment mal

(Krefeld, 24. November 2018)
Zugegeben, es ist jetzt nicht das klassische Thema für die Senioren-Leichtathletik. Gleichwohl geht es alle an. Denn: Es weihnachtet sehr. Bereits heute in einem Monat ist Heiligabend, übernächsten Sonntag (02. Dezember) schon der 1. Advent, wo auf dem dazu gehörigen Kranz das erste Lichtlein brennt. Weihnachten, wenngleich anderen Ursprungs als neben Ostern und Pfingsten eines der drei Hauptfeste des Kirchenjahres (der Geburt Jesu Christi am 25.Dezember), ist längst zum Fest der Liebe und Familie vereinnahmt worden. Allerdings versehen mit allerlei Mechanismen, die sich die Geschäftswelt zu eigen gemacht hat.
Allenthalben und allerorten sprießen Weihnachtsmärkte aus dem Boden. Die Lebensmittel-Discounter preisen – für Trainingszwecke der Konsumenten – in den Regalen die einschlägigen Kalorienbomben mit Dominosteinen, Marzipan, Christstollen, schokoladenüberzogenen Printen, Spekulatius und weiß der Kuckuck was nicht noch alles an. Kommerz halt, um und fast jeden Preis. Ganz abgesehen von den Geschenkorgien für den weihnachtlichen Gabentisch unter dem möglichst pompös geschmückten Tannenbaum. Wenngleich Loriot alias Vicco von Bülow, Gott hab‘ ihn selig, schon 1976 behauptete: „Früher war mehr Lametta“.

Mitte Januar 2019 stehen bereits die Offenen NRW-Meisterschaften an

Gut zu wissen, dass jede/r immer noch sein eigene/r Herr oder Frau ist und diesen ganz normalen Wahnsinn nicht mitmachen muss respektive auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren vermag. Die Waage wird es zudem danken, muss nicht außer all den zum neuen Jahr gefassten guten Vorsätzen, die in aller Regel doch nicht eingehalten werden, obendrein der angesetzte Weihnachtsspeck mühselig abtrainiert werden. Für aktive Sportler zu allem Überfluss und Überdruss träge Masse. Nicht zu vergessen, dass für die „Westler“ und deren Anrainer sowie von weiter her Angereister bereits am 12.Januar 2019 in der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark in Düsseldorf die Offenen NRW-Hallenmeisterschaften der Ü30-Generation auf der Agenda stehen. Damit ist zugleich der erinnernde Hinweis verbunden, dass die Zeit der „aktiven Erholung“ vorbei sein und, so nicht schon geschehen, das Wintertraining aufgenommen werden sollte.
In diesem Sinne wünschen LAMPIS und der Autor dieser Zeilen eine schöne, ereignisreiche, aber vielleicht bisweilen auch besinnliche Vorweihnachtszeit!

DAMM: Team-Finale 2019 in Verquickung mit dem Münchner Oktoberfest?

(München/Baunatal/Krefeld, 23. November 2018) Eigentlich war die Termin-Vergabe des DAMM-Endkampfes 2019, offiziell inzwischen vom DLV Team-Finale Senioren geheißen, an den diesjährigen Schauplatz Baunatal in Hessen schon so was wie beschlossene Sache. Allerdings ist es im Rahmen-Terminplan für 2019 noch nicht bestätigt! Womöglich aus gutem Grund, hörten wir seinerzeit schon die Nachtigall trapsen. In unserem Beitrag vom 11.Oktober 2018 zu den höherrangigen nationalen und internationalen Titelkämpfen haben wir unserer Seriösität geschuldet wohl mehr als lediglich einen Versuchsballon steigen lassen, dass sich die LG Stadtwerke München um das Finale für die Keimzelle der Senioren-Bewegung bewerben will.
Volltreffer! Wie LAMPIS exklusiv aus gemeinhin absolut verlässlicher Quelle taufrisch erfuhr, hat der besagte Klub in Verbindung mit dem Bayerischen Leichtathletik-Verband (BLV) seine Bewerbung für das Team-Finale am 28.September 2019 in der „Weltstadt mit Herz“ abgegeben. Das hätte was. Denn vom 21. September bis zum 06.Oktober 2019 findet die 186. Wiesn statt, berühmt unter dem Namen „Münchner Oktoberfest“, das größte Volksfest auf diesem Erdball mit heuer 6,3 Millionen Besuchern. Die Siegerehrung im Rahmen dieser Riesensause oder aber mindestens ein Besuch dahin, das wäre eine Superkombination. Sportlerherz, was willst du mehr?! Bekanntlich sind (Senioren-)Leichtathleten ausgesprochene „Feierbiester“.
Die endgültige Entscheidung darüber wird am 23.November 2018, also heute, bei der Verbandsratssitzung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in Darmstadt fallen.

Mit diesem Beitrag geht der regelmäßige Betrieb auf Lampis weiter

(Mönchengladbach/Krefeld, 21. November 2018) Bekanntlich ist ein Wettkampf kein Wunschkonzert. Das mehr oder weniger pralle Leben leider ebenfalls nicht. Diese Erfahrung musste ich unlängst mit einem kapitalen gesundheitlichen Einschnitt machen, bei dem ich Gevatter Tod noch mal so gerade von der Schippe gesprungen bin. Eingedenk dessen stand und steht die Rückkehr in einen halbwegs normalen Alltag, mit den ganz profanen Belastungen, die er so bereithält, im Vordergrund des Geschehens.

Postoperativer Reizhusten und Erkältung hemmten die Rehabilitation

Mühsam ernährt sich nicht nur das Eichhörnchen. Aber immerhin mache ich seit ein paar Tagen allmähliche, aber stetige Fortschritte bei der Anschluss-Heilbehandlung (Reha) im Herzpark Hardterwald in Mönchengladbach. Wenn man(n) kein Glück hat, gesellt sich mitunter noch Pech hinzu. Da nehme ich halt alles mit, was ich so bekommen kann. Denn in meinem konkreten Fall wurde die fast dreiwöchige Rehabilitation durch den klassischen postoperativen Reizhusten und im weiteren Verlauf verbunden mit einem Erkältungsinfekt (das Immunsystem ist im Keller) im Aufbau stark beeinträchtigt, praktisch zwischenzeitlich gehemmt.

Nach 38-tägigem stationären Aufenthalt ab heute wieder daheim
 
Wie oben schon erwähnt, kann ich seit geraumer Zeit allerdings das umfangreiche Programm von bis zu fünf Anwendungen täglich, inklusive Vorträge, absolvieren. Die Fortschritte sind fühl-, spür- und messbar. Gleichwohl bin ich heilfroh, dass ich heute Vormittag nach dann insgesamt 38-tägigen stationären Aufenthalt endlich wieder nach Hause kann. Da geht selbstverständlich mit Ausdauertraining, Krankengymnastik an geführten Geräten (eine Art Krafttraining), Koordination und Beweglichkeit die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit ungebremst weiter. Vordergründig geht es um eine Rückkehr in ein stinknormales Leben mit den „simplen" Dingen, die fernab des Sports der Tagesablauf so beschert. Die Prognose: Dieser Prozess wird bis etwa Ende Dezember, glücklicherweise 2018, in Anspruch nehmen. Danach ist, sofern überhaupt in Gänze möglich, der Rückbau auf ein einigermaßen sportliches Leistungsniveau angesagt.

Postoperativ von 97,5 auf 84,5 Kilogramm herunter

Postoperativ (19. Oktober) habe ich bis dato 13 Kilo  (von 97,5 auf 84,5) Gewicht verloren. Zeit- und Augenzeugen aus dem Kreise der unmittelbaren Sportkameraden muss ich nicht erklären, dass
ich nicht übergewichtig, sondern für einen fast 74-Jährigen überdurchschnittlich gut austrainiert war. Die Krux bei derart heftigen Einschlägen, dass sich zuerst die Muskulatur verabschiedet. Die wächst zwar bei entsprechender Anforderung ein liebes Leben lang. Doch sie schwindet nun einmal viel schneller, als dass sie bei noch so großer Plackerei wieder den vorherigen Stand erreicht. Hand aufs operierte Herz: Völlig illusorisch! Deshalb sei noch einmal manifestiert, dass meine Rückkehr in den Kugelstoßring ausgeschlossen ist.

Schluss mit lustig, wenn Anspruch und Wirklichkeit nicht im Einklang stehen

Die Szene und das ganze Drumherum werde ich nach 53 Jahren Leichtathletik mit schönen Erfolgen bis hin zum Hallen-Weltmeistertitel 2012 im finnischen Jyväskylä in der M65 aufwärts und vielen zwischenmenschlichen Begebenheiten am Rande der Bande garantiert vermissen. Das muss zunächst mal in meinen Kopf. Aber im Zweifel gehen die Gesundheit und, so schwer es auch fällt, die Vernunft vor. Wenn sich Anspruch und Wirklichkeit nicht mehr in Einklang bringen lassen, sollte eh Schluss mit lustig sein. Jedenfalls sehe ich das so.
Was jedoch die Mehrheit der vielen Stammbesucher stärker interessieren dürfte, ist die Wiederaufnahme der regelmäßigen Berichterstattung auf diesem Internet-Portal. Das ist schlussendlich als gestandenem, bekennendem Sportjournalisten mit Spaß an der deutschen Sprache und der Schreibe auch ein Lebenselixier für mich, das nicht unabdingbar von eigener Aktivität abhängig ist.
Also: Der Betrieb geht beginnend mit diesem Beitrag unverdrossen weiter. Gleichwohl aufgrund des einschneidenden Ereignisses mit einem gehörigen Mehr an Demut versehen, werde ich hoffentlich nicht urplötzlich Altersmilde geworden sein.
Schaun mer mal, dann seh mer scho. Der Urheber dieses Spruchs bin nicht ich, stimmt indes trotzdem.

Straddle-Interpret Thomas Zacharias erklärte den Hochsprung für tot

Glosse

Neben der Spur


(Jülich/Obersuhl/Krefeld, 22. November 2018)
Fast auf den Tag genau vor vier Wochen veröffentlichte der – weil „brutal-investigativ“ arbeitend – in der Senioren-Szene bekannte Blog ue30leichtathletik.de eine Äußerung, die nicht nur die Sportwelt in Aufruhr versetzen wird.
Da wird der frühere Hochsprungstar Thomas  Zacharias (*1947) vom TV Obersuhl wie folgt zitiert: „Der Hochsprung ist seit 1992 tot. Und so nun auch Eberstadt. Dass es immer noch nicht zu einem neuen Straddle-Star gekommen ist, obwohl die Weltrekorde nun schon fast 30 Jahre alt sind, ist ein Armutszeugnis der Fachwelt, ja der Menschheit. Nicht sachlich, nicht kritisch, nicht kreativ. Und den herrschenden Lehrmeinungen feige unterworfen. Und die Herrschaft der Akademiker so destruktiv wie durch die Jahrhunderte."

Akademiker aller Herren Länder zur Renaissance des Straddle aufgerufen

Jahrhunderte lange Herrschaft der Akademiker? Beim Hochsprung? Nun gut! Was allen, auch uns zeitgenössischen Werfern und Kugelstoßern, jedoch schlaflose Nächte bereiten sollte ist, dass nach Klimakatastrophe, Terrorismus, Migrationsdruck,  Flüchtlingskrise, Dieselskandal, Pflegenotstand, Kinder- und Altersarmut nebst vielen anderen globalen Herausforderungen die Menschheit eine weitere vor sich hat: die Renaissance des Straddle!
Wir können nur hoffen, dass die UN-Generalversammlung baldigst eine Resolution verabschiedet, die der globalen Aufgabe Rechnung trägt, den Straddle-Stil massiv zu fördern.
Dieser vielleicht unter einem anderen Label: Zacharias-Flop!

Intermezzo: Noch keine Wiederaufnahme der Berichterstattung

(Mönchengladbach/Krefeld, 05. November 2018) Kaum denkste an was Böses, hältst dich für kerngesund und puppenmunter, und anscheinend von jetzt auf gleich bis du sterbenskrank. Nicht etwa durch einen Unfall, sondern eine von und in dir vollkommen unbemerkt tickende gesundheitliche Zeitbombe. Dies nunmehr alles wissend, hätte ich das auf mich bezogen für absolut unmöglich gehalten. Seit Kindesbeinen treibe ich inzwischen 67 Jahre regelmäßig Sport in Vereinen mit den Stationen Fußball, Eishockey, Tennis und Leichtathletik. Aus Überzeugung bin ich militanter Nichtraucher, ernähre mich gesund und bewusst, trinke zu einem erlesenen Essen allenfalls mal einen „Roten“ und an Silvester zum Anstoßen das obligatorische Gläschen Sekt. Also in dieser Hinsicht eine Art Gesundheitsapostel und – aber auch nur darin – für manche eine Spaßbremse. Und zu dem Gesamtpaket gehört ferner, dass ich seit Vollendung meines 50. Lebensjahres brav und tapfer alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehme, zuletzt in diesem Frühjahr mit dem mutmaßlichen Rund-um-sorglos-Programm.

Heile Welt körperlicher Robustheit geriet restlos aus den Fugen

Das Fazit in Kurzfassung: Keinerlei Anzeichen für die Alt-Männekes-Krankheit Prostata, organisch alles im Soll und keine erkennbaren Risikofaktoren für Herz- oder Hirninfarkt. Und gerade mal ein paar Monate später, dazwischen wurde ich als jeweils „Stubenältester“ vom Jahrgang 1944 in Halle und Stadion Deutscher Meister im Kugelstoßen der M70, geriet meine vermeintlich heile Welt einer nahezu robusten, unerschütterlichen Gesundheit restlos aus den Fugen. Dabei kann ich bei allem Pech noch von Glück schreiben, das – stark komprimiert – auf meiner inzwischen eignen (sport-)journalistischen Spielwiese mitteilen zu können.

Kommissar Zufall verhinderte den absoluten Super-GAU

Dabei half Kommissar Zufall kräftig mit und nach. Obwohl ich mich von je her akribisch auf Training und Wettkampf vorbereitet habe, um meine für einen älteren Herrn gut austrainierten 97 Kilo bei 1,87 Meter Körpergröße auf Betriebstemperatur zu bringen, habe ich zu Verbesserung meiner Ausdauerwerte Ende Juli mein betagtes Peugeot-Rennrad mit der Typbezeichnung „Mont Ventoux“ vom Baujahr 1990 vom Haken an der Kellerwand geholt. Ein Klassiker, historisch, heute mit Nostalgieeffekt monetär mehr wert als seinerzeit. Aber für meine bescheidenen Zwecke völlig ausreichend.
Schnitt: Bei einer gemeinsamen Tour mit meinem elf Jahre jüngeren Sportfreund Ralf Radtke am 06.Oktober 2018 geriet mein mutmaßlicher Hochleistungsmotor gehörig ins Stocken. Nach gerade mal 1,5 Kilometer Strecke im zum Einrollen bei Puls 110 noch sehr moderatem Tempo (von meinem ehedem 33-Kilometer-Stundenmittel bei Distanzen bis 90 Kilometer am tellerflachen Niederrhein wagte ich ohnehin nicht einmal mehr zu träumen) trat urplötzlich ein mir bis dahin völlig unbekannter Druckschmerz am Herzen auf. Klar, sofort die Reißleine gezogen und angehalten. Nach gerade mal einer Minute in der Ruhe verflüchtigten sich die Beschwerden, als hätte es sie nie gegeben. Ein kleine Irritation, mehr wohl nicht, dachten und äußerten wir beide übereinstimmend. Neuer Versuch, nach weiteren vier Kilometern radelnd dasselbe Ergebnis. Abbruch! Schlussendlich wollte ich nicht mit einem Herzinfarkt auf dem Asphalt oder im nächsten Graben anschließend auf der Bahre (ja, nicht Trage!) landen.

Meine Pumpe lief nur noch auf ein Drittel der Leistung und drohte zu kollabieren

Normalerweise bin ich der Verdränger-Typ, reagiere nicht gleich auf jeden quersitzenden Pups. Mit dieser Kenntnis ausgestattet redete RR, der Rolls Royce unter den Fürsorglichen, auf mich ein wie ein Wanderprediger, nur ja am kommenden Montag (08.Oktober) den Kardiologen meines Vertrauens mit Namen Dr.med. Doian Recker aufzusuchen. Getan wie geheißen. Der „Doc“ fackelte nach Schilderung der Symptomatik und einer Ultraschall-Diagnose nicht lange, ordnete eine von ihm selber durchgeführte Herzkatheder-Untersuchung (15.Oktober) in der Krefelder Helios-Klinik an. Das durch die rechte Leiste noch ein Klacks, waren die Erkenntnisse daraus jedoch niederschmetternd. Die – laienhaft formuliert – drei Hauptgefäße zu meinem Herzen waren ziemlich dicht, Durchfluss in Summe 100 statt 300 Prozent. Gerade so, als liefe ein Drei-Zylinder-Motor lediglich noch auf einem „Pott“. Das kann nicht dauerhaft gut gehen, ist hier wie dort der „Kolbenfresser“ vorprogrammiert.

Beim chirurgischen Eingriff hing mein weiteres Dasein am seidenen Faden

Für mich bedeutete das eine dreifache Bypass-Operation (19. Oktober) unter geöffnetem Thorax (Brustkorb) am offenen Herzen unter Anschluss einer Herz-Lungen-Maschine. Mit allen denkbaren Risiken und Nebenwirkungen bis hin zum Tod. Das von einem Narkosearzt zu hören und anschließend via  Unterschrift schon mal rein vorsorglich den möglichen Super-GAU abzusegnen, war der blanke Horror. Auf gut Deutsch: Ich hatte ein Scheißangst, aber glücklicherweise nur noch einen Nachmittag, Abend und eine Nacht für ausgesprochen turbulentes Kopf-Kino. Erstaunlich, dass mein angeschlagenes Herz dem Stress überhaupt noch gewachsen war. Von der OP ganz zu schweigen, die bei aller Routine von rund 1.000 solcher oder ähnlicher Operationen pro anno für das hochgelobte Team der Herz-Chirurgie alles andere als Routine war. Es gab Komplikationen, ich drohte „zu explodieren“ (O-Ton eines Operateurs), mein Leben hing am vielzitierten seidenen Faden.

Hurra, ich lebe noch, es war keine „Never-Good-by-Pass-Operation“

Aber et ist ja noch mal jut jejange. Hurra, ich lebe noch, es war keine „Never Good-By-Pass-Operation“. Nach insgesamt 19-tägigem stationären Aufenthalt mit dem postoperativen Anhängseln Intensiv-, Überwachungs- und Normalstation befinde ich mich im nahtlosen Übergang seit Freitag in Anschlussheilbehandlung im Herzpark Hardterwald in Mönchengladbach. Erster Besucher war Samstag LAMPIS-Gründervater Peter Holthuijsen aus dem nahen Erkelenz, mein gleichermaßen langjähriger Sportfreund mit ausgeprägten beidseitigen zwischenmenschlichen Gefühlen füreinander.
Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: Das war jetzt nicht der Einstand zur ganz normalen Aufnahme der täglichen Informationen an dieser Stelle. Ein Intermezzo lediglich. Vielmehr geht es zunächst vordringlich darum, peu a peu wieder einigermaßen fit und belastbar zu werden. Dazu galt es ins Kraut schießenden Latrinengerüchten Einhalt zu gebieten und den im Beitrag zuvor erwähnten „alles andere als ein Pappenstiel“ aufzuklären. Das sollte nunmehr nachvollziehbar sein.
Ergo weiterhin die Bitte um Geduld. Warten muss auch Faleisia an der Algarve in Portugal, für das schon ein nachsaisonaler Regenerationsurlaub mit Ehefrau Elke vom 07. bis 14. November 2018 gebucht war.
Ganz pauschal nochmals auf diesem Wege allen herzlichen Dank, die mir per Mail und WhatsApp Genesungswünsche gesendet haben! Das war sehr wohltuend und Balsam für die geschundene Seele. Den Körper muss nun die Reha wieder einigermaßen auf Vordermann bringen. Kugelstoßringe und sonstige Wettkampfstätten aus dem Wurf werden mich allerdings als Aktiven nicht wiedersehen. Was bleibt, ist die Freude an der Schreibe daran.