Vorschlagsfrist für Senioren-Leichtathleten des Jahres endet heute

(Darmstadt/Krefeld, 13. Dezember 2015) Spätentschlossene aufgepasst! Nur noch bis zum Ablauf dieses Tages, konkret 23:59 Uhr, können Vorschläge für die Wahl zu den Senioren-Leichtathleten des Jahres 2015 unterbreitet werden. Es sind bis zu je drei weibliche und männliche Kandidaten unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu benennen. Eine so genannte Experten-Jury bestimmt dann in eigener Herrlichkeit den jeweiligen Sieger. Welcher Unfug dabei heraus kommen kann, wollen wir an dieser Stelle nicht wiederkäuen. Warum – anders als bei den Männern, Frauen und dem Nachwuchs – bei den Senioren wieder mal ein Extrasüppchen gekocht wird und nicht der geneigte Wähler direkt entscheidet, bleibt das Geheimnis des veranstaltenden Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV).
Und noch einmal sei konstatiert, dass es ausgemachter Nonsens ist, dass die Vorjahressieger Silke Schmidt (W55) von Mettmann Sport und Wolfgang Ritte (M60; beide im Bild) vom SC Bayer 05 Uerdingen nicht vorgeschlagen werden können und nicht wählbar seien. Wie schon mehrfach erwähnt gibt es eine derartige Einschränkung des Bundesausschuss’ Senioren nicht. Dies entspringt ausschließlich einem Hirngespinst von Jörg Erdmann von der DLV-Geschäftsstelle in Darmstadt, der diesen blanken Unsinn via Veröffentlichung in der Senioren-Spielecke verbreitet hat. Dass dem nicht so ist, wissen wir doppelt-gemoppelt aus erster Hand von den Ausschuss-Mitgliedern Gisela Stecher (Grevenbroich) und Alfred Hermes (Jülich). Leider ist Duckmäuser Hermes zu feige, das auf seiner Verharmlosungsnetzseite klar zum Ausdruck zu bringen. 
Es wäre doch auch geradezu absurd, dass Schmidt nach einer alles überragenden Saison mit insgesamt sieben Weltrekorden auf der Mittel- und Langstrecke als Welt-Senioren-Leichtathletin 2015 hier zu Lande diese Auszeichnung verwehrt werden sollte. Getreu der Devise: “Warum die beste Lösung wählen, wenn wir auch die zweitbeste haben können?“ Salopp formuliert: bekloppt! Das gilt, wenn auch nicht mit der gleichen Dominanz, für Ritte. Der  62-jährige Stabhochspringer gewann national und international alles, was es zu gewinnen gab, verbesserte zudem am 31. Januar 2015 in Ludwigshafen seinen eigenen Hallen-Weltrekord auf 4,16m. Dazu ist er bereits seit 2013 im Besitz des auf extrem hohem Niveau stehenden Stadion-Weltrekords (4,32m). Dass beide obendrein untadelige Sportsleute sind, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung.
Noch Fragen? Die dürften sich erübrigen!