FELIX-Awards 2015: Diesmal nicht die üblichen Verdächtigen vorn

(Düsseldorf/Krefeld, 12. Dezember 2015) Es waren diesmal nicht die üblichen Verdächtigen, die sich bei der Online-Rekordwahl von 141.000 (!) Sport-Interessierten bei den FELIX-Awards in sieben Kategorien durchsetzten. Freistilringerin Aline Focken aus Krefeld, die unter anderen die indes spröde wirkende Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor (Dritte) hinter sich ließ, und Judoka Karl-Richard Frey aus Leverkusen wurden gestern Abend vor 1.000 Festgästen in der ausverkauften Mitsubishi-Elektric-HALLE in Düsseldorf zu NRW-Sportlern des Jahres 2015 bei den Frauen sowie Männern gekürt. Beides sind, mit Verlaub, nun einmal Randsportarten, die allenfalls bei Olympia mal kurz im Rampenlicht einer größeren öffentlichen Wahrnehmung stehen. Allerdings schön, dass eine solches Ergebnis bei einer derartig repräsentativen Teilnahme heutzutage auch noch möglich ist.
Aber auch die Leichtathletik ging nicht leer aus beim von den WDR-Moderatoren-Duo Anke Feller (einstige 400-m-Läuferin und ehemaliges Playmate des Monats im Playboy) und Claus Lufen geführten Galaabend. Bei den Behinderten gewann Weitsprung-Weltrekordler Markus Rehm (Leverkusen), den „Newcomern” Sprinterin Gina Lückenkemper (Dortmund) und Trainern Helge Zöllkau (Leverkusen). Bleiben noch bei den Mannschaften der Deutschland-Achter im Rudern und der gesonderte Fußball-Felix, den Leroy Sané vom FC Schalke 04 einheimste. - Mehr dazu unter http://www.nrw-sportlerdesjahres.de/