Hammerwerfer Alfred Ginzkei erlag 55-jährig einem Herzinfarkt

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(Krefeld/Grevenbroich/Hückelhoven, 22. September 2015) Für alle die ihn kannten und die es erst jetzt, wie wir auch, verspätet erfahren, wird es ein Schock sein: Hammerwerfer Alfred Ginzkei (*19. Juli 1960) von der LAV Hückelhoven verstarb 55-jährig bereits am Sonntag, 13.September unter tragischen Umständen. Aus der durch die Polizei erfolgten Rekonstruktion ergibt sich, dass der Witwer auf dem Heimweg von seiner Schwiegermutter zu seiner Wohnung in Grevenbroich aufgrund eines Unwohlseins einen Rastplatz ansteuerte und dort einem Herzinfarkt erlag. Offenbar völlig unbeobachtet. Denn erst als der seit einem halben Jahr allein lebende Werbetechnikermeister für ihn völlig ungewöhnlich Montag unentschuldigt bei seinem Arbeitgeber fernblieb und auch Dienstag nicht erschien, gab seine Stieftochter eine Vermisstenanzeige auf. Durch die eingeleiteten Ermittlungen wurde er dann irgendwann tot in seinem Wagen auf dem Rastplatz vorgefunden. Bleibt in dem Zusammenhang zu erwähnen, dass Alfred vor etwa zweieinhalb Jahren einen Herzinfarkt erlitten, den jedoch bis hin zum wieder den Hammer zu werfen bestens überstanden hatte.
„Unser langjähriger Werkstattleiter hinterlässt nicht nur fachlich, sondern auch menschlich eine große Lücke in unserem Unternehmen“, sagt Seniorchef Wolfgang Neumann über ihn. „Er war bei Kunden, Kollegen sowie der Geschäftsleitung gleichermaßen beliebt, geachtet und geschätzt.“
Das lässt sich 1:1 auf die Leichtathletik übertragen. Eben ein Werfer wie du und ich. Wer aus diesem Kreise dem Sportkameraden die letzte Ehre erweisen möchte: seine Beisetzung findet übermorgen, Donnerstag, ab 11 Uhr von der Kapelle des Friedhofes Grevenbroich-Elsen, Deutsch-Ritter-Allee aus statt.