Weia Reinboud verbesserte den eigenen Hochsprung-Weltrekord

(Stendal, 30. Mai 2015) Natürlich ist die Messe nach gerade einmal der zweiten Disziplin im Siebenkampf der Seniorinnen noch lange nicht gelesen. Doch die Niederländerin Weia  Reinboud (im Bild) liegt bei der selbst erklärten Mission Weltrekord für das Zwei-Tage-Werk voll im Soll. Denn das fortgeschrittene Meisje erzielte gewissermaßen als Durchlauferhitzer dahin heute Vormittag im Rahmen des 3.Stendaler Hanse-Cups mit im zweiten Versuch übersprungenen 1,40 Meter einen neuen Weltrekord im Hochsprung der W65. Die noch sehr junge alte Bestmarke hatte sie erst kürzlich mit 1,38m in ihren Besitz gebracht. Das Stadion „Am Galgenberg“ festigte damit ein weiteres, nun schon das vierte Mal seinen Ruf, ein hervorragendes „Pflaster“ für globale Höchstmarken zu sein. „Wenn im Hochsprung alles klappt, dann ist der Weltrekord im Siebenkampf in Gefahr“, hatte Reinboud vor dem Auftakt orakelt. Nehmen wir sie beim Wort. Lampis bleibt selbstverständlich auf Sendung.
Dazu noch ein Hinweis für die Freunde der Vielseitigkeit. Denn einige Etagen höher geht es an diesem Wochenende für die Männer und Frauen im Mehrkampf-Mekka Götzis in Vorarlberg (Österreich) bei großer deutsche Beteiligung um möglichst viele Punkte im Hinblick auf die Qualifikation für die WM 2015 im „Vogelnest“ von Peking (China). ORF Sport+ berichtet im Internet via Livestream.
Übrigens ist das unter Leichtathleten weltberühmte Möslestadion auch Schauplatz der Internationalen Österreichischen Mastersmeisterschaften am 20./21. Juni 2015. Nix wie hin!