Ein Dèjá-vu-Erlebnis für acht Senioren-Werfer und Trainer Alwin Wagner

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(Latsch/Krefeld, 16. Mai 2015) Ein Dèjá-vu-Erlebnis hatten jene acht Senioren-Werfer und ihr befristeter Trainer Alwin Wagner beim umfangreichen, lesenswerten Spezialbeitrag „Ein Tag…mit dem Kugelstoß-Kader in Latsch“ auf der DLV-Netzseite. Denn dieser „Haufen toller Hunde“ aus der Abteilung „Alter forscht“ bildete gewissermaßen während des Trainingsaufenthaltes vom 12. bis 19. April 2015 an den geschilderten Originalschauplätzen der Marktgemeinde im Vinschgau mit sehr ähnlichen oder gar identischen Erfahrungen die Vorhut für die Lang, Storl & Co. Ein paar Unterschiede gab es allerdings in der Berichterstattung darüber. Keine unwesentlichen dazu: nämlich die richtige respektive falsche Wiedergabe von Namen oder deren Weglassung. Nach einem ungeschriebenen journalistischen Gesetz sind Namen zugleich Nachrichten. Die sollten dann allerdings unbedingt stimmen. Aus Hotelier Hans Tappeiner wurde „Tappheimer“, der äußerst rührige Platzmeister Dieter Kofler, den Bundestrainer Sven Lang am liebsten mitnehmen würde, wurde namentlich nicht genannt. Im ausschließlichen Interesse der im doppelten Wortsinne Betroffenen wies Lampis via Mail die Online-Redaktion von leichtathletik.de gestern auf den Fehler und die Unterlassung hin. Nach einigen Irrungen und Wirrungen meldete sich schließlich die Autorin Pamela Ruprecht, bedankte sich für die Information, stellte die Punkte in ihrem Beitrag richtig, der unschätzbare Vorteil eines Online-Mediums, und bat darum die Herren Tappeiner und Kofler davon zu unterrichten. Ehrensache!
Was lehrt uns das: zumindest in Teilen ist eine gedeihliche Zusammenarbeit mit dem DLV möglich. Und sei es nur unter Berufskollegen. Gleichwohl sollte dieses Beispiel, indes ein frommer Wunsch, flächendeckend Schule machen. Denn wir sitzen zwar nicht alle im gleichen Boot, aber wir rudern schlussendlich auf demselben See.