Manfred Meier zog sich stark blutende Platzwunde an der Stirn zu

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(Köln/Krefeld, 10. Mai 2015) Ein bleibendes Andenken nahm Werfer-Urgestein Manfred Meier (TV Werther) vom NRW-Team-Endkampf Senioren/innen aus dem Ulrike-Meyfarth-Stadion auf der Jahnstraße in Köln-Wesseling mit nach Hause. Plakativ und nicht zu übersehen obendrein. Beim Aufwärmen zum Diskuswurf der M60 zog sich der 66-jährige Westfale eine stark blutende Platzwunde an der Stirn zu. Der Mann mit dem verpflichtenden Kürzel MM (so heißt bekanntlich die noble Sektmarke Matheus Müller) musste mit dem Notarztwagen in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht und dort mit fünf Stichen genäht werden. Nach entsprechender unfallchirurgischer Behandlung konnte er mit dem frisch versorgten „Cut“ an den Tatort zurückkehren und später mit seinen Sportkameraden die Heimreise antreten.
Der Hergang wird von den beiden Beteiligten unterschiedlich geschildert, verlässliche Augenzeugen gibt es nicht. Es ändert ohnehin nichts daran, dass Rolf Griesberg bei einer Simultanbewegung den hinter ihm stehenden und folglich nicht wahr genommenen Meier mit der Kante seines Diskus’ unglücklich an der Stirn traf. Nicht gerade der Klassiker, aber doch halt "lediglich" ein Sportunfall. Kurz zuvor war bereits der Notarzt ihm Einsatz, als sich auf der benachbarten Hochsprung-Anlage ein Athlet ohne jede „Feindeinwirkung“ schwer am Knie verletzte.
Nun werden wieder jene Unken auf den Plan treten, die da behaupten „Sport treiben oder gesund bleiben“. Ungeachtet dessen sei den Freunden der Statistik der Link zu der Online-Ergebnisliste nicht vorenthalten. Wäre allerdings noch zu erwähnen, dass Griesberg mental völlig unbeeindruckt von dem „Intermezzo“ blieb und aus dem Stand (!), bei dem extrem rauen Ring wollte er sich nicht die schon lädierte und bandagierte rechte Kniescheibe endgültig rausdrehen, grandiose 45,34m warf.