Ralf Unger ist erfolgreich am Schultereckgelenk operiert worden

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(Kerpen/Düren/Krefeld, 09. Mai 2015) Wie pflegt in solchen Fällen Volkes Mund zu zitieren: Ein Unglück kommt selten allein. Fraglos gibt es angenehmere Chronistenpflichten, als kurz hintereinander so eine Art ärztliches Bulletin herauszugeben. Aber auch das gehört nun einmal dazu, ehe sich manch eine/r fragt, warum dieses oder jenes bekannte, vertraute Gesicht plötzlich nicht mehr auftaucht. Nach Klaus Kynast wird ein weiterer starker Werfer der M65 zunächst in den einschlägigen Ergebnislisten an exponierter Stelle fehlen. Ralf Unger (*1947) vom TuS Kerpen-Buir musste sich Mittwoch bei einem Spezialisten in einer Dürener Klinik einer Operation unterziehen und für einige Tage in stationärer Nachbehandlung verbleiben. Bei dem Linkshänder, übrigens noch eine Duplizität zu Kynast, waren nach einigen Jahren ohne Probleme wieder Beschwerden am linken Schultereckgelenk aufgetreten. Logischerweise laienhaft formuliert: Bedingt durch Kalkablagerungen und Arthrose konnte sich die Supraspinatussehne nicht mehr frei bewegen, möglicherweise war sie auch schon angerissen. Das alles ist bei der OP entsprechend rekonstruiert worden.
Gut zu wissen, dass der Verfasser in einem Telefonat mit Ralfs Ehefrau Christine erfuhr, dass alles gut verlaufen ist und er bereits heute Vormittag das Birkesdorfer Krankenhaus verlassen kann. Nach der Prognose des behandelnden Arztes wird der 68-Jährige voraussichtlich zum Ende dieser Freiluftsaison wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen können. Prima, mit einer guten Nachricht schließen zu können.