"Mr. Fünfkampf" Klaus Kynast erlitt einen schweren Bandscheibenvorfall

(Hagen/Krefeld, 08. Mai 2015) Wenn nicht ein kleines medizinisches Wunder mit ihm geschieht, dürfte für Wurf-Allrounder Klaus Kynast (*1949) die Saison zu Ende sein, bevor sie überhaupt richtig auf Touren gekommen ist. Der für den ASC Dortmund startende Hagener zog sich während des Trainings einen tief liegenden, äußerst schmerzhaften Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule (L 4/5) zu. Gewissermaßen der Klassiker. Dies ergab eine erste Diagnose von dem in Dortmund praktizierenden Orthopäden Dr. Achim Büscher, ein ehemaliger Diskuswerfer der erweiterten deutschen Spitzenklasse. Mittlerweile ist das Ergebnis der manuellen Untersuchung durch eine Kernspintomografie (MRT) apparatemedizinisch bestätigt. Büscher hat von einer Operation abgeraten, will „Mister Fünfkampf“, der starke linksseitige Ausstrahlbeschwerden hat, mit konventioneller Therapie irgendwann wieder auf gesunde Beine stellen. Allerdings kann damit erst begonnen werden, wenn Kynast schmerzfrei ist. Das eine wie andere kann dauern, weiß der Chronist aus eigener leidvoller Erfahrung bei 82-wöchiger Arbeitsunfähigkeit am Stück zu berichten.
Aber wollen wir den Teufel nicht an die Wand malen, da sich ohnehin jeder (Bandscheibenvor-)Fall in seiner ganzen Symptomatik anders darzustellen pflegt. Manche haben einen und wissen es gar nicht. Eines ist allerdings konkret hier völlig klar: der amtierende Deutsche Meister im Wurf-Fünfkampf der M65 hat gestern schweren Herzens das ihm durch den niederländischen Sportkameraden und Lampis-Mitbegründer Jan Titulaer (*1947) von Swift Atletiek Roermond in diesem Vielseitigkeitswettbewerb vermittelte Startrecht im Rahmen der NK-Masters am 31. Mai 2015 in Amersfort/NL absagen müssen.
Bleibt Klaus Kynast von dieser Stelle eine möglichst schnelle und vollständige Genesung zu wünschen.