Ein Trainingsaufenthalt mit Nachahmungspotenzial für andere

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Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Krefeld/Latsch, 22. April 2015)
Gut Ding will bekanntlich Weile haben. Insbesondere, wenn es noch ein pralles Leben neben der täglichen Anfütterung eines Internetportals gibt. Insofern hat es ein wenig länger als gedacht und gewollt gedauert, bis auch die letzte Messe in der journalistischen Aufarbeitung in Wort und Bild des einwöchigen Trainingsaufenthaltes in Latsch (Südtirol) gelesen war und nunmehr nachgelesen werden kann. All jenen, die womöglich beim Aufruf unseres Internetportals nicht über die unsere Netzseite aufmachende Nachrichtenspalte hinauskommen, seien die Fenster Flurfunk und Ergebnisse anempfohlen. Nicht nur, aber im genannten Zusammenhang gerade jetzt. Der jüngste und letzte Beitrag ist gewissermaßen noch druckfrisch, wurde vor wenigen Minuten unter Ergebnisse eingestellt.
Obwohl es mit dieser Maßnahme speziell um den Wurf ging und mithin für Werfer konzipiert war, mag sie durchaus als Anschauungsunterricht mit Nachahmungspotenzial für die Fraktionen Lauf und Sprung dienen, aber natürlich auch andere Werfer. Senioren/innen beklagen in Endlosschleife, dass für sie in dieser Hinsicht zu wenig bis gar nichts geboten wird. Stimmt auch, riecht allerdings verdächtig nach Theaterpublikum, das unterhalten werden, jedoch selber nichts zur stimmungsvollen Unterhaltung beitragen will. Womöglich sogar zu faul oder bequem ist, den Künstlern nach dem letzten Vorhang den verdienten Applaus zu spenden. Um wieder zur Senioren-Leichtathletik zurück zu kehren, muss schon irgendeiner die Initiative ergreifen und das Vorhaben mit beharrlicher, nimmermüder Konsequenz zum Ziel führen. Sonst wird’s nix.
Denn eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche und eine Binsenweisheit dazu: wer sich auf andere (gar Verbände) verlässt, der ist verlassen. Das Beispiel der abgelichteten berühmten drei Affen passt prima zum DLV, zeigt indes auf, wie es besser nicht gemacht werden sollte.