"Institution" Siegfried Wille vollendet heute sein 65. Lebensjahr!

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(Stendal/Krefeld, 05. April 2015) Bei Siegfried „Siggi“ Wille (*05.04.1950) ist der Name praktisch Programm. Denn wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg. Wie das Geburtsdatum bereits verheißt, vollendet der langjährige Geschäftsführer des Kreissportbundes (KSB) Stendal-Altmark heute sein 65. Lebensjahr. Doch von Ruhestand kann bei dem umtriebigen Macher keine Rede sein. Obwohl er im Stendaler LV keine offizielle Funktion (mehr) ausübt, ist er, dem die Senioren/innen besonders am Herzen liegen, der Spiritus Rector des Stendaler Hanse-Cups. Der erlebt am 30./31. Mai 2015 im Stadion „Am Galgenberg“ erst seine dritte Auflage. Ungeachtet dessen hat sich die mit sehr viel Liebe zum Detail organisierte Mehrkampf-Veranstaltung, bei der absolut nichts dem Zufall überlassen bleibt, bei der Ü-30-Generation schon einen glänzenden Ruf erworben.
Dabei stand die denkbar beste Werbung unterstützend Pate. Die Kanadierin Christa Bortignon (*1937) stellte bei der Premiere 2013 einen Weltrekord im Siebenkampf (6.406 Punkte) und über 200 Meter (33,86 sec.) in der W75 auf, und der vielseitige Stabhochsprung-Spezialist Wolfgang Ritte (*1953) vom SC Bayer 05 Uerdingen zog im Vorjahr nach. Der Wahl-Uerdinger aus Moers trug sich bei den „Königen der Athleten“ mit 8.123 Punkten in die Weltrekordliste im Zehnkampf der M60 ein. Das nunmehr beides zusammen genommen ist natürlich eine grandiose, dazu kostenlose Werbbotschaft.
Die Idee zum Hanse-Cup wurde übrigens dadurch geboren, dass sich vor Jahren kein Ausrichter für die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Senioren/innen fand. „Siggi“ Wille wollte mit den hervorragenden Anlagen in Stendal und der großen Fachkompetenz an qualifizierten Kampfrichtern in Sachsen-Anhalt einspringen. Doch das Vorhaben scheiterte an den hohen Bürokratismushürden einer 74-seitigen Ausschreibungsbroschüre des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) mit teilweise wahnwitzigen, absurden Auflagen. Wille warf daraufhin ge- und entnervt das Handtuch, um dann doch zurück zu kehren und im Verbund mit dem damaligen EVAA-Präsidenten Dieter Massin aus Ahlen 2013 das besagte Meeting aus der Taufe zu heben. Diese junge Erfolgsgeschichte des kongenialen Duos erlebt ihren dritten Teil, erstmals angereichert durch Einzelwettbewerbe ab M/W 30. Mitunter lohnt auch ein etwas weiterer Weg bis zum Objekt der Begierde. Der furchteregende Name des Schauplatzes muss niemanden schrecken, wie die Beispiele lehren.
Zunächst gilt jedoch von dieser Stelle unser herzlicher Glückwunsch dem Mann mit dem verpflichtenden Vor- und Nachnamen, der in Stendal und der Altmark eine Institution ist!