Englisch for Runaways oder: Torun = die Messe ist gelesen

(Torun/Lausanne/Krefeld, 31. März 2015) Eigentlich war für uns mit der Online-Stellung des Beitrages "Ritte-Air sorgte für ein absolutes Novum in der EM-Geschichte" gestern Abend im Fenster „Ergebnisse“ die Messe im Geburtsland von Karol Wojtyla (*18. Mai 1920; † 2. April 2005), den meisten besser bekannt als Papst Johannes Paul II., gelesen. Der Terminus verrät es bereits, dass wir - um im Bilde zu bleiben - noch einmal unsere Tastaturfinger in Weihwasser getaucht haben, da man ohne eine besegnendes Amen nicht aus der Kirche zu gehen pflegt.
Englisch sprechen und Englisch schreiben, das sind zwei Paar unterschiedliche Schuhe. Dabei ist das Schrift-Englisch eines Präsidenten nicht gleich das Evangelium, auch wenn in Torun die Messe gelesen ist. Denn das (= „Messe gut“) schreibt der EMA-Präsident Kurt Kaschke (im Bild) aus Freudenstadt in seinem wort-, arten- und blumenreichen Schlussbericht zu Torun.
Er vergisst nicht den Athleten wie den Offiziellen ein „Auf Wiedersehen“ und ein „Lebewohl“ zuzurufen. Unter Englischkennern ein „good bye“ (oder bye bye) und ein „farewell“. Doch für Kurt Kaschke war es wohl wichtiger das „good bye“ neben das „fair well“ (ins Deutsche übersetzt = „Messe gut“) zu setzen, da die Messe in Torun ja gelesen ist. Schließlich hat er die Messe dort selbst beendet.
In einer Rede fällt es nicht auf, beim Schreiben und der Wiedergabe auf der Netzseite des Verbandes mit Sitz in Lausanne sehr wohl, wobei derselbe Fehler dem "Präses" nun schon zum wiederholten Male unterlief. Doch merke: Wiederholungen machen damit die englische Sprache auch nicht korrekter.
Eine kleine Nachhilfestunde beim DLV wäre ihm anzuraten. Dort ist man (Englisch-)sprachlich seit dem Beginn des NIKE-Zeitalters bestens drauf.