Frist abgelaufen: EVAA-Ehrenpräsident Dieter Massin eingeschaltet

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(Lausanne/Krefeld, 16. Februar 2015) Still ruht der See. Konkret der Genfer See vor Lausanne in der Schweiz, dem Sitz der European Masters Athletics (EMA) oder immer noch EVAA. Regelmäßige Gäste unserer bisweilen investigativen Netzseite werden sich erinnern, dass wir im Namen und Auftrage zahlreicher besorgter deutscher Athleten/innen deren Präsidenten Kurt Kaschke aus Freudenstadt im Schwarzwald und das EMA-Council bis zum 15.Februar 2015 um Stellungnahme gebeten hatten, ob ihnen bei der Europameisterschaft tatsächlich nach Regel 143 IWR eine Disqualifikation drohe, wenn sie nicht in einheitlicher Wettkampfbekleidung ihre Verbandes, hier des DLV, auftreten. Die Frist ist seit gestern Abend 24 Uhr abgelaufen, ohne dass wir von irgendwem des fünfköpfigen, honorigen Gremiums eine Antwort erhalten hätten. Das hat mit Anstand und Höflichkeit verdammt wenig zu tun, auf einem per Postwege und zusätzlich als Anlage via E-Mail doppelt-gemoppelt zugestellten Brief nicht zu reagieren. Verbände sind schließlich für die Aktiven da und nicht umgekehrt. Klar, dass da diesbezüglich bei uns trotz Rosenmontag keine Freude aufkommt.
Damit werden wir es jedoch nicht bewenden lassen. Lampis, namentlich der Verfasser dieser Zeilen, wird in dieser Angelegenheit den EVAA-Ehrenpräsidenten Dieter Massin aus Ahlen einschalten und ihn bitten seine weit reichenden Beziehungen bei der EAA, IAAF, WMA und EMA/EVAA walten zu lassen. Das ist natürlich nicht einfach aus der Luft gegriffen. Denn Massin ist seit dem Bestehen von Lampis (November 2009) unser erstes von mittlerweile 25 VIP-Mitgliedern. Er leistete uns als Mentor damals große Anschubhilfe unseres seinerzeit noch völlig unbekannten Internetportals von, aber nicht nur für Senioren-Werfer/innen. Bei unserem Start hatten wir zwangsläufig lediglich einen von Hand verlesenen und mit Handschlag zu begrüßenden Leserkreis. Nunmehr sind es für ein Nischenengagement beachtliche 408 Mitglieder und 1.200 bis 1.600 Besucher täglich. Also schon eine gewisse Hausmacht, die nicht einfach ignoriert und brüskiert werden kann.
Gell, Herr Kaschke!