Selbstverleugnung: Jetzt wäre der Seniorensprecher gefordert

(Krefeld, 29. Dezember 2014) Da sie so schöne hohe Wellen schlug, machen wir noch einen kleinen Nachdreher zu unserer gestrigen Kolumne. Die Argumentation war offenbar dermaßen stichhaltig, dass es in der Resonanz auf den Beitrag ausnahmslos Zustimmung gab. Das kann ohnehin keiner nachprüfen, stimmt ab trotzdem. Einen ganz konkreten Vorschlag machte der ehemalige Bundestagsabgeordnete Torsten Lange aus Bonn, der sich dem Wurf verschrieben und gelegentlich bei uns als Gastautor geschrieben hat. Er meint, dass der „kulturellen Selbstverleugnung“, eben GERMANY statt Deutschland, mit einer Unterschriften-Aktion begegnet werden sollte, die den DLV zu einer Alternativmöglichkeit auffordert. Notfalls würde ein EM-/WM-Boykott ins Auge gefasst.
Das wäre eigentlich einmal eine dankbare und sinnvolle Aufgabe für den Sprecher der Seniorensprecher Alfred Hermes (im Bild). Aber da er mehr so als verlängerter Arm des Verbandes fungiert und international selber im - vermutlich gesponserten -  Germany-Leibchen neuester Bauart startet, ist wohl von ihm keine Unterstützung zu erwarten. Also sind wieder einmal andere gefordert.