Sportsch(l)au: Es gilt den Stoffwechsel zu aktivieren

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(Köln/Krefeld, 12. April 2014) Es kursieren eine Menge
Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ an. Mit seiner freundlichen Genehmigung werden wir in loser Folge diese Beiträge veröffentlichen, wobei wir aus Platzgründen gelegentlich den Sinn wahrende Kürzungen vornehmen. Das ist nunmehr das 48. Kapitel zu diesem Themenkomplex, das sich freilich ein weiteres Mal um einen Gesundheits- und Ernährungstipp rankt. Ein Beitrag zur Fastenzeit, der auch im Rahmen einer Serie in der Rheinischen Post erschienen ist. Deren und unsere Leser werden ihn also wieder erkennen, mithin keiner Fata Morgana erlegen sein.
„Nehmen Sie sich Zeit zum Essen, essen Sie in Ruhe und immer nur kleine Portionen auf e
inmal, legen Sie Pausen ein, und kauen Sie lange. Gut gekaut, ist halb verdaut. Denn nur dann kann der Stoffwechsel die Vitalstoffe ideal für sich nutzen.
Sie sollten oft und viel Gemüse, Obst, Beeren, Nüsse, Pilze, Kräuter essen und viel Wasser trinken. Gelegentlich können Sie gerne Getreide-, Fisch- und Fleischprodukte verzehren. Selten od
er noch besser gar nicht sollten Sie Fertigprodukte, Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke und Fast Food konsumieren.
Der Körper braucht morgens energiereiche Nahrung, das heißt verstärkt Kohlenhydrate wie Vollkornmüsli mit Obst oder Vollkornbrot mit Käse. Mittags ist eine bunte Vielfalt an vitalstoffreicher Nahrung wie eine Kombination aus Salat, Gemüse, Fisch oder Fleisch wichtig. Abends sollte vor allem eiweißreiche Nahrung wie Magerquark, Eier, Quinoa (eine besondere Reisart) oder Eiweiß-Shakes gegessen werden. Verzichten Sie auf Zwischenmahlzeiten.
Bauen Sie Muskelmasse auf und trainieren Sie Ihre Ausdauer. Vermeiden Sie zu wenig Schlaf und zu viel Stress.“