Wellenbrecher zum Wort des Jahres 2021 gekürt worden

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(Wiesbaden/Krefeld,  04. Dezember 2021) Ursprünglich kommt dieser sprachliche Begriff aus dem Küstenschutz. Nunmehr schaffte es „Wellenbrecher“ zum Wort des Jahres 2021. Dies gab gestern die in Wiesbaden ansässige Gesellschaft für deutsche Sprache (GdfS) bekannt. Eine Jury dieser Institution hatte es aus 200 Vorschlägen ausgewählt und an Position eins der zehn Worte umfassenden Hitliste gestellt. Der Vorgänger war Corona-Pandemie. Und auch der Nachfolger steht damit in unmittelbarem Zusammenhang. „Es wird mittlerweile für Maßnahmen benutzt, die zum Schutz der Bevölkerung in der Virusbekämpfung angewendet werden“, erklärte GdfS-Geschäftsführerin Andrea-Eva Ewels. Bekanntlich schwappt in der Bundesrepublik über uns alle die vierte Corona-Welle hinweg, die es zu brechen gilt. Alles Weitere zu den Wortspielereien und Wortschöpfungen, so auf Platz zwei SolidAHRität (zu Abstrakt, dass es Eingang in den Duden findet), unter der nachfolgenden Verlinkung.

Unwort des Jahres in der Senioren-Leichtathletik: Absage

LAMPIS kürt von eigenen Gnaden noch das Unwort des Jahres in der nationalen Leichtathletik, insbesondere bei der Ü30-Generation, das den unrühmlichen Ehrentitel verteidigt: Absage. Das muss nicht weiter erklärt werden, liegt auf der Hand und ist in Termin-Datenbanken nachzulesen. Ohne Bruder Leichtfuß bei den exorbitant hohen Inzidenzzahlen das Wort zur reden, ist es allerdings absurd, dass der Rotstift im vorauseilenden Gehorsam bis in den Mai 2022 hinein reagiert und agiert.