Thüringen ist und bleibt das gelobte (Bundes-)Land für Ü30-Generation

(Erfurt/Krefeld, 08. Februar 2021) Machen wir mit „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ noch mal eine beliebte Anleihe bei Volkes Mund. Dem dienen wir schließlich als auf die Senioren-Leichtathletik (Se-La) heruntergebrochen einzig wahre Interessenvertretung mit öffentlicher Wahrnehmung. Es ist zwar noch auf der Flurfunk-Ebene, aber sehr verlässlichen Signalen direkt von der Quelle. Thüringen, ohnehin das gelobte (Bundes-)Land der Se-La, traut sich entgegen unzähliger Zager und Zauderer wieder was auf dem für die Ü30-Generation praktisch brach liegenden Bereich von Wettkampf-Angeboten. Noch im März, wohlverstanden: diesen Jahres, und unter dem Erfurter Hallendach, plant DLV-Seniorensprecher Heiko Wendorf (im Bild) vom LAV Eisenach im Zusammenwirken mit Richard Debuch vom Sportamt und ASV Erfurt die Ausrichtung des auf 20 Teilnehmer/innen beschränkten 2.Werfer-Zweikampfes. Ein Wettbewerb-Mix aus ernsthaftem, bestenlistenreifen Kugelstoßen und dem Jux von Streichholz-Weitwurf.

Wurf-Fünfkampf in Erfurt und 5. Neustädter Kugel-Cup

Für einen größeren, indes aufgrund der zu diesem Zeitpunkt logischerweise noch nicht vorhersehbaren Corona-Gemengelage nicht beliebig ausufernden Kreis von Senioren/innen bietet genannter ASV Erfurt am 24.April 2021 auf dem Wurfplatz hinter der Hartwig-Gauder-Halle (so heißt sie neuerdings nach dem am 22.April 2020 in Erfurt 65-jährig verstorbenen Geher-Olympiasieger von 1980 für die ehemalige DDR) einen Wurf-Fünfkampf an.
Und da wir gerade schon in die ungewisse Zukunft schauen: Wendorf, der sich im Vorjahr am 13.Juni nach dem ersten „Lockdown“ (übrigens Anglizismus-Wort anno
Fuck you 2020") als angesehener bundesweiter Eisbrecher auf dem Veranstaltungssektor verdingte, hat den 5.Neustädter Kugel-Cup fix für den 10.Juli 2021 terminiert. Dafür haben sich bereits die Kugelstoß-Bundestrainer Sven Lang (Männer/Frauen) und Christian Sperling (Nachwuchs) mit einigen später handverlesenen Kader-Athleten/innen avisiert.

Olympia-Orakel: Schaun mer mal, dann sehn mer scho

Für die wenigen kugelnden Olympioniken (gesichert wegen der krassen Normen lediglich Christina Schwanitz und David Storl) der drittletzte Start – noch Biberach am 12.Juli und Thum am 16.Juli – vor der Abreise zu den verschobenen Olympischen Sommerspielen vom  23.Juli bis 08.August 2021 in der japanischen 38-Millionen-Metropole Tokio. Fußnote: So sie denn stattfinden. Stand jetzt sind das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit deutschem Steuermann Thomas Bach und die Regierung aus dem Land der untergehenden Sonne dazu wild entschlossen.
Schaun mer mal, dann sehn mer scho, würde nun nicht der japanische Kaiser Naruhito, sondern jener ohne Krone namens Franz Beckenbauer orakeln. Noch ‘ne Plattitüde: Die Hoffnung stirbt zuletzt.