Wintercup unterm Hallendach womöglich ein Mutmacher für andere

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(Frankfurt/Krefeld, 18. Januar 2021) Genügen wir der Chronistenpflicht, bringen wir zu Ende, was von uns begonnen worden ist. Dem ersten Anschein nach ging auch der gestrige zweite Akt des 1.Wintercups in der Leichtathletikhalle von Frankfurt-Kalbach reibungslos vonstatten, maskenfrei und nicht immer zu gewährleistendem Mindestabstand in diesen schwierigen Zeiten eine Ansteckung mit dem verflixten Corona-Virus zu vermeiden. Sollte das tatsächlich durgängig gelungen sein, wozu es zu früh ist, das zu konstatieren, könnte dies als Mutmacher für andere Veranstaltungen mit einigermaßen überschaubarer, limitierter Teilnehmerzahl dienen. Müßig zu erwähnen, dass es entsprechender Hygienekonzepte und deren stringenten Einhaltung bedarf. Aber Leichtathleten haben ja Disziplin und die Einhaltung von Regeln in ihrer DNA. Schon mal eine vortreffliche Grundvoraussetzung.

Malaika Mihambo unterlag aufgrund des kürzeren drittbesten Versuchs

Apropos Regelwerk. Das ist zugleich eine selbst gegebene Steilvorlage. Beim Weitsprung der Frauen reichte bei Weitengleichheit von 6,52m zwischen Maleika Mihambo (LG Kurfpalz) und Luzolo Maryse (Königsteiner LV) nicht einmal der nächstbessere Versuch (beide 6,33m), um die überraschende Niederlage der Weltmeisterin gegen eine deutsche Konkurrentin in dem Fünferfeld zu besiegeln. Erst die drittbeste Weite von 6,32 zu 6,18m entschied zu Gunsten der ein Jahr jüngere Beinahe-Lokalmatadorin aus dem Taunus, die sich diesen unverhofften Erfolg vermutlich einrahmen wird.
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