Top Dreißig: Es gibt sie also noch - die Goldene DLV-Bestennadel

(München/Krefeld, 30. Dezember 2020) Niemand ist allwissend. Aber bei einem größeren Leserkreis multipliziert sich halt zwangsläufig das (Fach-)Wissen. Mitunter gibt es unter unseren Stammbesuchern zuvorkommende Zeitgenossen, die uns auf die Sprünge helfen. In diesem konkreten Falle war es sogar mit Dietrich Mauersberg ein Journalisten-Kollege aus der bayerischen Metropole, der bei der LG Stadtwerke München vor und hinter den Kulissen eifrig mitwerkelt.
Die aufgeworfene Frage: Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen gibt es also noch die Goldene DLV-Bestennadel für die Top Dreißig in den verschiedenen Einzeldisziplinen (siehe Link). Allerdings werden hier mal wieder die Senioren/innen ausgegrenzt (warum eigentlich?; schließlich muss die Nadel käuflich beim DLV erworben werden). Es sei denn, sie platzieren sich bei den Männern und Frauen, wie die in unserem gestrigen Beitrag genannten Paradepferde" Andy Dittmar und Ralf Mordhorst.

Ein bisschen erlebte Nostalgie

Es war bei meinem früheren, langjährigen Verein FC/SC Bayer 05 Uerdingen ein gepflegter Brauch, dass bei der Jahresabschlussfeier die erfolgreichsten Athleten um Jürgen Hingsen & Co. besonders ausgezeichnet wurden und die so genannte, aber für die Bundesliga-Teams Männer/Frauen der Deutschen Mannschafts-Meisterschaft (DMM) durchaus sehr wichtige zweite Reihe die Bestennadeln vom Klub-Vorsitzenden angesteckt bekamen. (M)eine mit der Zahl 23 für den entsprechenden Rang für die Lebensbestleistung von 16,90 Meter im Kugelstoßen des Jahres 1976 liegt in einer Schatulle mit ähnlichen Ehrenzeichen. Nebenbei bemerkt würde ich mit dieser Weite in der diesjährigen Bestenliste den 16. Rang belegen. Neben einem weiteren Recken noch vor dem ehemaligen 21,35-m-Stoßer Thomas Schmitt (*1989) vom VfL Ahaus, der etwas jünger ist als ich damals und der 16,73m in die Wertung einbrachte. So schaut's aus!
Ja, lang, lang ist’s für mich her und passt trefflich zu der Kolumne von Torsten Lange im Fenster Flurfunk.