Teil-EM 2021 im Winterwurf dürfte vom Verhandlungstisch sein

(Lausanne/Braga/Krefeld, 19. Dezember 2020) Wen immer diese via E-Mail an einen bestimmten Verteilerkreis versandte und uns zugespielte Grußbotschaft von Präsidialherr Kurt Kaschke tatsächlich erreichte, dürfen sich restlos alle europäischen Leichtathletik-Senioren*innen angesprochen fühlen. Denn die ins Deutsche übersetzte Anrede lautet „Liebe EMA-Mitglieder“. Nun wollen wir an dieser Stelle allerdings niemanden mit dem vor Allgemeinplätzen, Worthülsen, Eigenlob und falschen Bezeichnungen (zum Beispiel „ein Virus namens COVID-19“; Corona heißt er) nur so strotzendem, langatmigen Text traktieren. Wählen wir schlicht den Extrakt aus. Die wegen des besagten Virus‘ mit der Hallen- und Winterwurf-EM 2020 nicht zum Zuge gekommene Gastgeberstadt Braga in Portugal solle für 2022 oder 2023 motiviert werden, diese Titelkämpfe auszurichten.
Ohne dass es explizit erwähnt worden wäre, schließen wir daraus messerscharf im Umkehrschluss: Die ursprünglich als abgespeckte Winterwurf-Veranstaltung vom 24. bis 28.März 2021 an selbiger Stelle vorgesehene Teil-Europameisterschaft dürfte mithin vom Verhandlungstisch sein. Das wäre allerdings dem pandemischen Gebot der Stunde folgend eine vernünftige, nachvollziehbare Entscheidung. Schließlich kommt dies beim (Ver-)Steuermann der European Masters Athletics (EMA) mit Briefkasten-Adresse im schweizerischen Lausanne auch nicht alle Tage vor. Gut in diesem Zusammenhang zu wissen, dass sein Verfallsdatum als Amtsinhaber naht (siehe auch diesen Link zu beiden Themen).