WADA will Corona-Impfstoffe auf verbotene Substanzen untersuchen

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Montreal/Krefeld, 16. Dezvember 2020)
Jetzt schlägt‘s 13! Oder: Blinder Eifer schadet nur! Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) mit Hauptsitz im kanadischen Montreal will allen Ernstes die zum Teil bereits zugelassenen und angewendeten verschiedenen Corona-Impfstoffe auf möglicherweise im Sport verbotene, etwaig leistungssteigernde Substanzen untersuchen lassen. Die WADA wolle damit den Spitzenathleten*innen und anderen Interessengruppen (wer soll das sein?) Klarheit „über den Status von SARS-Cov-2-Impfstoffen in Bezug auf die Liste der verbotenen Substanzen und Methoden“ verschaffen. Die Sportler*innen und andere aus der Anti-Doping-Gemeinschaft würden durch die Agentur informiert, so Bestandteile eines Impfstoffs problematisch sein könnten. Und wenn es so wäre? Wo ist die Alternative: Sich nicht impfen zu lassen, um „sauberen“ Sport treiben zu können oder schlimmstenfalls jämmerlich an der Lungenkrankheit COVID-19 zu ersticken respektive dauerhafte Schäden davonzutragen?
Auf einen simplen Nenner gebracht müsste da aufgrund der medizinischen Notwendigkeit von Amts wegen eine Ausnahmegenehmigung her, statt mit solch einem Kasperletheater die Rennpferde scheu zu machen.
Hättet ihr geschwiegen, wäret ihr Philosoph geblieben!