Ehrenpräsident Dieter Massin bitter von der EMA enttäuscht...

(Ahlen/Krefeld, 15. Dezember 2020) Ehre, wem Ehre gebührt. Das gilt nicht zuletzt im Sport, wo dem Ruhm zumeist in irgendeiner Form Anerkennung und Ehrerbietung folgen. Das ist gerade am Ende eines Jahres, einer Saison, zu beobachten. Allenthalben und allerorten laufen oder sind die Wahlen zu den herausragenden Athleten*innen anno 2020 bereits abgeschlossen. Die Proklamation zu Deutschlands Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres findet am kommenden Sonntag im festlichen Ambiente des Kurhauses von Baden-Baden statt und wird ab 22.15 Uhr live im ZDF übertragen. Auf die Leichtathletik heruntergebrochen kann bei unserem alpenländischen Nachbarn Österreich noch bis zum zweiten Weihnachtstag um 23:59 Uhr gewählt werden, die nationale Dachorganistation hier zu Lande kürt zumindest in sechs Kategorien die „wertvollste sportliche Leistung“ im Jahr eins von Corona mit all seinen Beschwernissen und Einschränkungen (wir berichteten jeweils).

...und sieht sein Erbe mit Füßen getreten

Das ficht den vom selbstverliebten Kurt Kaschke geführten kontinentalen Senioren-Verband European Masters Athletics (EMA) alles nicht an, der sich immer noch freudentrunken im x-ten Aufguss für die beiden „Mickey-Mouse“-Titelkämpfe (nur 32 Teilnehmer bei der Missgeburt Trail) auf Madeira abfeiert. Dabei stehen/stünden bei ihm auch jährlich (!) vorzunehmende Auszeichnungen zum „Torsten-Carlius-Fair-Play-Award“ und der „Best Masters oft he Year“ am Ufer. Kein Bild, kein Ton, absolute Funkstille. Das rief EVAA/EMA-Ehrenpräsident Dieter Massin (im Bild) aus Ahlen in Westfalen auf den Plan, der sein Erbe mit Füßen getreten sieht. Denn der inzwischen 80-Jährige war es, der diese beiden ideellen Anerkennungen während seiner Amtszeit auch zur Mehrung des Ansehens und der Aufmerksamt in Bezug auf die Senioren-Leichtathletik aus der Taufe gehoben hat.

Ignoranz, Arroganz und Missachtung

Der unverändert umtriebige „Strippenzieher“ hinter den Kulissen war/ist von dieser Ignoranz, Arroganz und Missachtung gegenüber ,preiswürdigen' Masters“ und/oder verdienstvollen Ehrenamtsinhabern" bitter enttäuscht. Er mahnte die EMA diesbezüglich schriftlich per E-Mail mit dem Hinweis an, dass schließlich trotz Corona in diesem Jahr etliche nationale Meisterschaften und internationale Masters-Wettkämpfe Halle/Stadion stattgefunden haben, dabei zahlreiche Europa- und Weltrekorde aufgestellt worden sind. Erst auf mehrfache Nachfrage hin erhielt Massin von EMA-Generalsekretärin Helena Pires de Carvalho die ernüchternde Antwort, dass auf Beschluss des Präsidiums keinerlei „Awards“ in 2020 vergeben werden.

Schallende Ohrfeige für die Ü35-Generation

Das quittierte der Wahl-Westfale mit Unverständnis und Kopfschütteln, bezeichnet es „als schallende Ohrfeige für die Ü35-Generation“. Insbesondere auch im Hinblick auf den Fair-Play-Preis, der schon seit 2018 (!) nicht mehr verliehen worden sei. Und das, obwohl es dazu adäquate Vorschläge mit honorigen, ehrenswerten Persönlichkeiten aus der Szene gegeben habe. Deren Namen sind LAMPIS bekannt. Es geziemt sich jedoch aus nachvollziehbaren Gründen nicht, sie an dieser Stelle zu nennen.