Internationale Tag des Ehrenamtes ragt aus heutiger Trilogie heraus

(Berlin/Krefeld, 05. Dezember 2020) Was hat das heutige Datum in einer Trilogie gleich? Ein Quiz soll das jetzt nicht werden, wir liefern die Auflösung schnurstracks mit: Den Internationalen Tag des Ehrenamtes (seit 1985), meinen Geburtstag (seit 1944) und, der Zufall will es so, den Einsendeschluss für rund 3.500 berufsständisch organisierte Sportjournalisten zur Wahl Deutschlands Sportler/in und Mannschaft des Jahres. Das bedeutet für mich persönlich den symbolischen und irgendwie wirklichen Tanz auf drei Hochzeiten. Was allerdings mein fortgeschrittenes Wiegenfest angeht, wird es diesen tristen, trostlosen Zeiten angemessen eher beschaulich-besinnlich allein gemeinsam mit der seit 30 Jahren Dame meines Herzens bei „Essen auf Rädern“ von unserem Lieblingsitaliener begangen. Ein großes Fass hätte bei fünf Personen aus zwei Haushalten eh nicht aufgemacht werden können, war im Vorjahr zum 75ten in etwas größerem Rahmen, auch mit langjährigen, befreundeten Sportkameraden aus der Werferzunft und deren angetrauten Chefinnen, der Fall.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sandte Grußbotschaft
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Wie denn meine Wahl ausgefallen ist, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt, aber selbstverständlich noch vor der vom ZDF übertragenen Proklamation am 20.Dezember 2020 in Baden-Baden, in einer Art „Outing“ für die womöglich interessierte Leserschaft kundtun. Bleibt also für diesen Beitrag eingangs und zuerst erwähnter Anlass. Dazu hat sich sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von seinem Amtssitz in Schloss Bellevue aus unser aller Bundeshauptstadt Berlin in einer Grußbotschaft zu Wort gemeldet. Was unserem Staatsoberhaupt zu diesem „Gedenktag“ in wohlfeilen Äußerungen einfiel, werde ich indes nicht zitieren, beschränke es auf meine eigenen Gedanken. Wobei mir bei der elften Wiederkehr auf LAMPIS seit 2010 nichts tiefschürfend Neues von meinem Bio-Computer in die Tastaturfinger fließt.

Den "Stillen Helden" gebührt die besondere Ehre

Als Oberbegriff dies, dass ohne die Ausübung von Ehrenämtern in allen möglichen Bereichen bis hin zur Freiwilligen Feuerwehr alles nix wäre. Unser System würde schlichtweg an allen Ecken und Enden zusammenbrechen. Doch kommen wir unserer Mission entsprechend zur Leichtathletik. Da meinen wir selbstverständlich nicht  – nur zwei negative Beispiele
die obendrein unfähigen Kessings und Kaschkes dieser Welt, die ihre Ämter als Mittel zum Selbstzweck und Befriedigung der Eitelkeit missbrauchen. Vielmehr geht es uns vor allem um die unendlich vielen „Stillen Helden“, die völlig unprätentiös aus Spaß an der Freud‘ und Sache den Dienst für die Aktiven leisten. Diesen ehrenwerten Frauen und Männern, meist schon im Rentenalter oder Vorruhestand, gebührt von dieser Stelle die besondere Ehre, Wertschätzung, Anerkennung und der nicht überschwänglich genug ausgedrückte Dank!
Wenn ich jemanden namentlich benennen müsste, und es hiermit tue, fiele mir stellvertretend auf Anhieb Nordrhein-Seniorenwartin Gisela Stecher ein. Für sie und allen anderen: Tusch! Chapeau! Applaus und einen virtuellen Blumenstrauß! Bitte nicht müde werden und unverdrossen weitermachen!