Ein paar angelesene und persönliche Tipps wider dem Winterblues

(Klingenmünster/Köln/Krefeld, 19. November 2020)  Selbst an den hartgesottensten Frohnaturen wird die Corona-Pandemie nicht spurlos vorbei- und hoffentlich alsbald vorübergehen. Erst recht nicht an den vielen älteren Menschen der Risikogruppe ab M/W60, denen bei biologisch bedingt nicht mehr üppiger Restlaufzeit jede Menge unwiederbringlicher Lebensqualität verloren geht. Es gibt etliche nützliche Tipps und Ratgeber, auch schon in Bücher gefasst (beispielsweise „Quarantäne! Eine Gebrauchsanweisung“ von Benediktiner und Bestseller-Autor Anselm Grün), um mit all den Einschränkungen bis hin zur Isolation besser fertig zu werden.
In diesem Zusammenhang habe ich gestern einen Beitrag der Deutschen Presse Agentur (dpa) zu den Einschätzungen von Schlafforscher Hans-Günter Weeß vom Interdisziplinären Schlafzentrum im pfälzischen Klingenmünster entdeckt. Dieser „gesellschaftliche Ausnahmezustand“ brächte viele an die Grenzen ihrer psychischen Belastbarkeit. Erschwerend käme hinzu, dass bei den derzeit längeren Dunkelphasen etwa bei rund 70 Prozent der Bevölkerung mit einer Art „Winterblues“ die Stimmung in den Keller ginge. Viele würden die Sorgen mit ins Bett nehmen. Dabei wäre gerade jetzt ein gesunder, tiefer und ausreichender Schlaf eminent wichtig. Ausgedehnte Spaziergänge bei Tageslicht können dabei helfen den Schlafbotenstoff Melatonin zu unterdrücken und würde zudem die Bildung des Glückshormons Serotonin fördern.

Gesunder, tiefer und ausgiebiger Schlaf eminent wichtig

Einiges davon wird unseren Stammbesuchern aus manchen der von LAMPIS veröffentlichten Beiträgen von Ernährungs- und Sportwissenschaftler Prof.Dr.Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln ziemlich bekannt vorkommen. Allerdings gilt es das auch zum eigenen Wohle in die Tat umzusetzen.
Noch ein kleiner persönlicher Tipp: Ein rund um die Uhr getragener und ausgewerteter Fitnesstracker ist sehr hilfreich, die eigenen Aktivitäten bis hin zum Schlafverhalten zu überprüfen, gegebenenfalls zu korrigieren und nachzujustieren.
Also auf geht's und dem inneren Schweinehund den Kampf angesagt!