Jubilar Dieter Massin erfuhr die verdiente mediale Aufmerksamkeit

Kolumne

Das Wort am Sonntag

(Darmstadt/Lausanne/Monte Carlo/Kaiserau/Krefeld, 15. November 2020)
Ehre, wem Ehre gebührt! Und – da schau an, selbst der schlafmützige Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) in seinem aufgeblasenen „Käfig voller Narren“, in dem die rechte (doppeldeutig!) Hand oft nicht weiß was die linke tut, kann „runden Geburtstag“ seines ehemaligen Vizepräsidenten Dieter Massin aus Ahlen in Westfalen (wenngleich im Fenster Szene versteckt). Den hatte er bei dessen Dreivierteljahrhundert in 2015 noch geflissentlich übersehen (wir berichteten damals über diesen Fauxpas). Ansonsten sind auf allen einschlägig bekannten und relevanten Netzseiten mehr oder wenige ausführliche, bebilderte Laudationen zum Achtzigsten dieser honorigen, allseits beliebten, geachteten und geschätzten Persönlichkeit mit großer Strahlkraft veröffentlicht worden.

Selbst  „Feindbild“ Kaschke sendete einen kurzen Gruß…

Sogar der unfähige, dafür selbstverliebte Kurt Kaschke ließ sich als Präsident des Senioren-Verbandes European Masters Athletics (EMA) immerhin mit großem, von Netzwerk-Administrator Hans-Peter Skala ausgewählten Aufmacher-Foto aus dem Archiv in einer dürren Zwei-Zeilen-Meldung (ein Affront) aus seinen Wolkenkuckucksheim herab und sprang über seinen eh schmalen Schatten.
Allerdings müssen die in der Historie weniger bewanderten Leichtathleten dazu wissen, dass der seit August 2012 aktuelle Amtsinhaber und sein mit der Würde der Ehrenpräsidentschaft (!) ausgezeichneter Vorgänger mittlerweile in einer Art Hassliebe als „ziemlich beste Feinde“ verbunden sind. Die Gründe sind vielfältig, ausschließlich bei Kaschke zu suchen und unschwer zu finden. Der 65-jährige Wahl-Portugiese ist drauf und dran als narzisstischer Superegomane mit Taschenspielertricks, Mauscheleien, Kungeleien und Kumpaneien das Werk zu zerstören, das Massin zwischen 2000 und 2012 sorgsam aufgebaut hat. Sinnbildlich aus der bel étage (schöne Geschoss) lässt Donald der bald Verflossene noch aus dem Weißen Haus (un-)schön grüßen!

…und WMA-Präsidentin Margit Jungemann einen angemesseneren

Selbstverständlich bleiben wir nicht schuldig, wer aus dem  leichtathletischen Spitzen-Quartett (uns mal bescheiden außen vor gelassen) dem Jubilar mit einem Griff in die Rhetorik- und Nostalgiekiste noch gratulierte: Margit Jungmann (im Bild) in ihrer Eigenschaft als Präsidentin der World Masters Athletics (WMA) mit nobler Adresse Monte Carlo im Fürstentum Monaco und der geografisch heimische westfälische Regionalverband in Kaiserau. Was da vielleicht fachspezifisch drüber hinaus noch so alles kreucht und fleucht können wir beim besten Willen nicht übermitteln, da wir bei allem Spaß an der Freud‘ das Internet nicht von oben nach unten durchforstet haben. Das bleibt dem Tatendrang der interessierten Netzwerker unter unseren täglich 1.200 bis 1.500 Lesern überlassen.

Heutiger Volkstrauertag reiht sich in die November-Tristesse ein

Viel Zeit dazu sollte in Hülle und Fülle, mehr als einem lieb ist, während des „Soft-Lockdowns“ (Teil-Abriegelung) vorhanden sein. Und zu allem Überfluss und Überdruss ist heute im Rahmen der berühmt-berüchtigten November-Tristesse auch noch Volkstrauertag. Ein in Deutschland staatlicher Gedenktag, der an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen erinnert. Nun kommen weltweit noch die bislang etwa 1,311 Millionen, davon hier zu Lande 12.511, Corona-Toten hinzu.
Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen einen schönen Sonntag, eine geschmeidige, tunlichst infektionsfreie 47.Kalenderwoche, in der noch Buß- und Bettag sowie Totensonntag drohen!