Verlegung der World Masters Games eine Entscheidung der Vernunft

(Kansai/Krefeld, 08. November 2020) Es wären zwar noch sechs Monate bis zu den 10.World Masters Games in Kansai (Japan). Aber das Präsidium der International Masters Games Association (IMGA) hat bereits jetzt eine wichtige Entscheidung getroffen und dieses Festival des Sports zeitlich verlegt. Ursprünglich war es für den Zeitraum vom  13. Mai bis 30.Mai 2021 für 28 Sportarten geplant, wird dieses „Olympia der Ü30-Generation“ mit dem Filetstück Leichtathletik auf 2022 verschoben. Mehr als 14.000 Aktive haben sich bislang schon registrieren lassen.
„Es ist eine Maßnahme der Vernunft", so die einhellige Meinung des IMGA-Präsidiums bei der letzten Vorstandssitzung vor vier Tagen in Lausanne (Schweiz) unter der Leitung des Präsidenten Kai Holm aus Dänemark. „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", so der Däne in einer Presseverlautbarung. Mit dieser Verlegung hat die IMGA ein klares Zeichen gesetzt, hat auch klar Position bezogen auf die momentane Corona-Situation. Lässt nicht auf Gedeih und Verderb die Masters weiter melden, buchen und womöglich auch anreisen. Eine vernünftiger und richtiger Schachzug, von dem sich gerade der europäische Senioren-Leichtathletik-Verband EMA unter „Führung“ von Kurt Horst Kaschke eine Scheibe abschneiden sollte. Eine ganz dicke sogar.